Maximilian Karl von Arco-Valley

Maximilian Karl Graf von Arco-Valley (* 5. Juni 1866 in München; † 25. Dezember 1934 auf Schloss Adldorf) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben

Maximilian Karl von Arco-Valley entstammte dem ursprünglich italienischen Uradelsgeschlecht Arco, das sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Bayern ausbreitete und zwei Linien bildete: von Arco auf Valley und von Arco-Zinneberg. Er war ein Sohn des Kammerherrn Karl Maria Heinrich von Arco-Valley (1836–1904) und dessen Ehefrau Charlotte Gräfin von Schönborn-Buchheim (1843–1910). Im April 1882 war er Premierleutnant im Königlich Bayerischen 3. Chevaulegers-Regiment „Herzog Karl Theodor“ und zuletzt Oberleutnant bei der Landwehr-Kavallerie.

Er verfügte als Fideikommissherr über umfangreichen Gutsbesitz in Nieder- und Oberbayern und hatte vom 29. September 1905 bis 1918 als erblicher Reichsrat einen Sitz in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den bayerischen Landtag bildeten.

Familie

Arco-Valley war seit dem 18. September 1905 mit Adelheid Freiin von Aretin (* 1883) verheiratet. Aus der Ehe sind die Kinder Charlotte Maria (* 1908, ∞ Hanns Friedrich Edler vom Schmabel), Anna Elisabeth (* 1909, ∞ Hubertus Graf von Waldburg zur Wolfegg und Waldsee), Sophioa Julia (* 1910), Adelheid Gabriele (* 1912), Franziska Maria (* 1917), Rupertin Olga (* 1919), Otto Heinrich (* 1921) und Erwein Maria Josef (* 1922) hervorgegangen[1].

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser. Teil A, Band 115. 1942 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).