Maximilian Baßlsperger

Maximilian Baßlsperger (* 20. August 1952 in Mühldorf am Inn; † 16. November 2025 in Altötting) war ein deutscher Rechtswissenschaftler, Autor und Hochschullehrer. Schwerpunkte seiner beruflichen Tätigkeit waren das deutsche Beamtenrecht, das Berufsbeamtentum sowie das Verwaltungs- und Verwaltungsprozessrecht.

Leben

Baßlsperger studierte Rechtswissenschaften in München und promovierte. Von 1981 bis 1982 war er als Rechtsanwalt tätig. 1982 wurde er Beamter bei der Bezirksfinanzdirektion München. Dort war er unter anderem als Referent für Aus- und Fortbildung tätig. Später wurde Baßlsperger hauptberuflicher Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern. Diese wurde später in Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern umbenannt. Dort war er bis zum 28. Februar 2018 im Fachbereich Sozialverwaltung tätig.[1] Baßlsperger war verheiratet und hatte einen Sohn. Er lebte in Töging am Inn und starb im Alter von 73 Jahren im Krankenhaus von Altötting.[2]

Werke

  • Verwaltungs- und Verwaltungsprozessrecht : Grundriss für Ausbildung und Praxis. 20., überarb. Auflage. W. Kohlhammer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-030505-2.
  • Der Beamte als Ehemann und andere kuriose Wahrheiten über unsere Staatsdiener. ibidem-Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8382-0400-0.
  • Einführung in das neue Beamtenrecht: mit den Neuregelungen durch das Beamtenstatusgesetz sicher umgehen. 1. Auflage. Rehm, Heidelberg, München, Landsberg, Frechen, Hamburg 2009, ISBN 978-3-8073-0125-9.
  • Lexikon des öffentlichen Dienstrechts : Handbuch für Praxis und Ausbildung. Walhalla, Berlin, Bonn, Regensburg 1993, ISBN 978-3-8029-1660-1.
  • Laufbahnrecht des Bundes und der Länder: Einstellung – Beförderung – Aufstieg. mit Kommentar und aktueller Rechtsprechung. Walhalla, Berlin, Bonn, Regensburg 1992, ISBN 978-3-8029-1650-2.

Einzelnachweise

  1. Jahresbericht 2018. (PDF) Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, abgerufen am 21. Januar 2021.
  2. Anton Brandl: Dr. Max Baßlsperger aus Töging mit 73 Jahren gestorben. In: Passauer Neue Presse. 28. November 2025, abgerufen am 25. Dezember 2025.