Max Stahlschmidt

Max Ferdinand Alfred Stahlschmidt (* 22. Juli 1854 in Berlin; † 1918 in Weimar) war ein deutscher Landschafts- und Tiermaler sowie Radierer.

Stahlschmidt studierte seit 1885 an der Königlichen Akademie der Künste in Berlin bei Paul Friedrich Meyerheim und Eugen Bracht, danach an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar bei Albert Brendel und Max Thedy. Er war Mitglied der Künstlervereinigung "Apelles" und malte im Sommer 1902 mit Christian Rohlfs und Carl Arp in Ostholstein.[1] Um 1914 errichtete er in Berlin-Charlottenburg, Guerickestr. 2a ein Künstleratelier, danach war er in Weimar als freischaffender Künstler tätig und wurde Mitglied des Weimarer Radiervereins. 1893 war er auf der Weltausstellung in Chicago mit zwei Gemälden vertreten. Er stellte seine Werke in Weimar, Berlin, Dresden, Düsseldorf und im Münchner Glaspalast aus. Größere Werkgruppen waren 1907 im Kunstsalon Emil Richter in Dresden und 1909 in der Kunst- und Gewerbehalle in Hannover zu sehen.[2]

Stahlschmidt kehrte um 1912 in seine Heimatstadt Berlin zurück. Todesjahr und -ort bleiben völlig unklar. Die meisten Quellen geben 1918 und Weimar an, nach anderen Quellen betrieb Stahlschmidt noch 1927 sein Berliner Atelier. Es gibt auch einige nach 1918 datierte Bilder.

Werke

  • Auf der Weide in den Vierlanden, um 1888, Öl auf Leinwand, 68,5 × 55,5 cm. Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung, Hamburg.
  • Sommertag, um 1895, Öl auf Leinwand, 112 × 137 cm. Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung, Hamburg.

Literatur

Commons: Max Stahlschmidt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kieler Zeitung 29. Juli 1903
  2. Dresdner Journal 3. August 1907 und Hannoverscher Courier 2. Juli 1909