Max Grässli
Max Grässli (* 4. März 1902 in Aarau; † 29. Juni 1985 in Zürich; heimatberechtigt in Grabs) war ein Schweizer Diplomat.
Biografie
Max Grässli wurde als Sohn des Kaufmanns Andreas Grässli und der Anna Grob geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Aarau studierte er Rechtswissenschaften in Bern, Genf und Paris. Er erlangte das Doktorat und Fürsprecherpatent in Bern.
1930 trat Grässli in das Eidgenössische Politische Departement (EPD) ein. Ab 1942 war er Schweizer Generalkonsul in der Slowakei. Anschliessend war er ab 1945 im diplomatischen Dienst in Washington, Tokio und Moskau. Von 1949 bis 1952 war er Schweizer Minister in Budapest, von 1952 bis 1953 in Neu-Delhi und von 1955 bis 1960 in Stockholm, ab 1957 als Botschafter. In den Jahren 1960–1961 wurde Grässli beurlaubt, um im Auftrag der Vereinten Nationen (UNO) als Wirtschaftsberater der Republik Togo zu wirken. Ab 1962 war er Leiter der Abteilung für administrative Angelegenheiten des EPD. 1966 wurde er erneut von der UNO beauftragt, diesmal um einen Bericht über den Panamakanal zu verfassen.
Weblinks
- Marc Perrenoud: Max Grässli. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 10. Januar 2006.
- Max Grässli in der Datenbank Dodis der Diplomatischen Dokumente der Schweiz
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