Max Fricke (Architekt)

Friedrich Julius Max Fricke (* 4. Juli 1874 in Volkmarsdorf bei Leipzig; † vermutlich 1934) war ein deutscher Architekt, der im Deutschen Reich einer der ersten war, der Stahlskelettbauten errichtete, und für seine Industriebauten und hochklassigen städtischen Wohnhäuser in Sachsen und der preußischen Provinz Sachsen bekannt wurde.

Leben und Wirken

Er war der Besitzer des Hauses Kaiserin-Augusta-Straße (heute Richard-Lehmann-Straße) 23. Dort befand sich im Gartengebäude auch sein Architekturbüro mit mehreren Angestellten.[1] Er war u. a. Vorsitzender des Kreisverbandes des Bundes Deutscher Architekten in Leipzig.[2]

Bis zu seinem Ausscheiden im Juni 1916 war er Geschäftsführer der Firma Riesaer Elbhafen-Arealgesellschaft mit beschränkter Haftung.[3]

Im Januar 1921 wurde er einer der beiden Geschäftsführer der neugegründeten Firma Chemischen Isolier- und Brennstoff-Fabrik mit beschränkter Haftung.[4]

Bauten (Auswahl)

Literatur

  • Peter Guth, Ulrich Heß, Ulrich Krüger: Industriearchitektur in Leipzig, Fotografien von Hans-Christian Schink. Kiepenheuer, Leipzig 1998, ISBN 978-3-378-01022-2.

Einzelnachweise

  1. Leipziger Tageblatt und Handels-Zeitung 108 (1914), Nr. 106 vom 27. Februar, ZDB-ID 983534-9, S. 4.
  2. Thomas Topfstedt, Pit Lehmann (Hrsg.): Der Leipziger Augustusplatz. Funktionen und Gestaltwandel eines Grossstadtplatzes. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 1994, ISBN 978-3-929031-28-7, S. 67.
  3. Bekanntmachung des Königlichen Amtsgerichts Riesa vom 20. Juni 1916. In: Riesaer Tageblatt und Anzeiger 69 (1916) vom 22. Juni, ZDB-ID 1152305-0, S. 1.
  4. Bekanntmachung des Amtsgerichts Leipzig vom 13. Januar 1921. In: Leipziger Tageblatt und Handelszeitung, Frühausgabe vom 14. Januar 1921, S. 7.