Max Deisenroth
Max Deisenroth (* 1990 in Nidderau) ist ein deutscher Organist und Kirchenmusiker.
Leben
Max Deisenroth studierte von 2012 bis 2019 katholische Kirchenmusik (Bachelor und Master) und Orgelimprovisation (Master) an der Musikhochschule in Freiburg, u. a. bei Matthias Maierhofer Zsigmond Szathmáry und David Franke. Er war danach in der Meisterklasse von Wolfgang Seifen an der Universität der Künste in Berlin und legte im Juni 2021 dort sein Konzertexamen im Fach Orgelimprovisation „mit Auszeichnung“ ab. Meisterkurse bei Thierry Escaich, Sietze de Vries, Ton Koopman, Daniel Roth rundeten seine Ausbildung ab.[1]
Er war als Kirchenmusiker an St. Remigius in Merdingen, als Universitätsorganist in Freiburg und von 2018 bis 2022 als Kantor an St. Raphael in Karlsruhe tätig.[1] 2022 wirkte er als Regionalkantor für die Region Düren mit Dienstsitz an der dortigen Annakirche.[2] Max Deisenroth spielt zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Seinen Arbeitsschwerpunkt sieht er in der Orgelimprovisation.[1] Seit 1. September 2025 ist er Organist am Dom in Fulda und folgt auf Hans-Jürgen Kaiser.[1]
Auszeichnungen
- Deutschlandstipendium (2016/17)[1]
- Stipendium des Albertus Magnus- und Hildegardis-Vereins (2018)[1]
- Preisträger beim Kölner Wettbewerb für Orgelimprovisation (2021)[1]
Weblinks
- Beiträge auf YouTube (Auswahl):
- Gespräch mit Max Deisenroth – dem neuen Domorganist von Fulda (Organpromotion)
- J. S. Bach: Präludium D-Dur BWV 532 (Mühleisen-Orgel St. Bernhard Karlsruhe)
- Improvisation über das Pfingstereignis in der Apostelgeschichte (Mühleisen-Orgel St. Bernhard Karlsruhe)
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f g Max Deisenroth auf der Website des Bistums Fulda, abgerufen am 3. Dezember 2025.
- ↑ Zum Abschied noch einmal alle Register gezogen. Abgerufen am 5. Dezember 2025.