Mauro Zalazar

Mauro Zalazar
Personalia
Voller Name Mauro Zalazar Martínez
Geburtstag 13. April 2005
Geburtsort AlbaceteSpanien
Größe 175 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
2008–2013 Albacete Balompié
2013–2018 Atlético Benamiel CF
2018–2020 Club 26 Febrero
2020–2024 FC Granada
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2024– FC Schalke 04 1 (0)
2024– FC Schalke 04 II 17 (2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2024– Uruguay U20 1 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 17. Oktober 2025

Mauro Zalazar Martínez (* 13. April 2005 in Albacete) ist ein spanisch-uruguayischer[1] Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler steht seit der Saison 2024/25 beim FC Schalke 04 unter Vertrag.

Leben

Martínez wurde am 13. April 2005 in Albacete geboren. Sein Vater ist der ehemalige uruguayische Fußballnationalspielers José Luis Zalazar.[2] Seine älteren Brüder Kuki Zalazar, unter anderen Real Valladolid, Deportivo La Coruña und FC Córdoba, und Rodrigo Zalazar, unter anderen Eintracht Frankfurt, FC St. Pauli und FC Schalke 04 sind ebenfalls Fußballprofis.

Zalazars erster Jugendverein war ab 2008 Albacete Balompié, für den sein Vater als Repräsentant fungierte. Danach spielte er von 2013 bis 2018 für die Jugendmannschaften des Atlético Benamiel CF. Anschließend spielte er bis 2020 für die Jugendmannschaft des Club 26 Febrero. Von 2020 bis 2024 gehörte er den Jugendmannschaften des Nachwuchsleistungszentrums des FC Granada an.

Vereinskarriere

Am 20. August 2024 gab der Zweitligist FC Schalke 04 die Verpflichtung von Zalazar bekannt. Bei den Königsblauen erhielt er die Rückennummer 16 und einen Vertrag bis 30. Juni 2028.[1] Bereits sein älterer Bruder Rodrigo war von 2021 bis 2023 für die Schalker am Ball. Am 25. August 2024, dem 3. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg befand er sich beim 2:2-Unentschieden zum ersten Mal im Profikader, kam aber nicht zum Einsatz. Um Spielpraxis zu bekommen, wurde er bereits ab dem 1. September 2024 bei der zweiten Mannschaft der Schalker in der Regionalliga West eingesetzt. Sein Debüt gab er dabei bei der Zweitvertretung des 1. FC Köln. Bis zur Winterpause sollten noch acht weitere Einsätze folgen. Sein erstes Spiel für die Profimannschaft absolvierte er am 29. Oktober 2024 im DFB-Pokal bei der 3:0-Auswärtsniederlage gegen den FC Augsburg in der zweiten Hauptrunde. Er wurde in der 73 Minute für Anton Donkor eingewechselt.[3] Für die zweite Mannschaft konnte er in 15 Ligaspielen zwei Tore schießen. Dabei gelang ihm sein erster Treffer am 29. März 2025 gegen die Sportfreunde Lotte.

Auch in der Hinrunde der Saison 2025/26 gehörte Zalazar teilweise zum Kader der zweiten Mannschaft, durfte aber mit der Profimannschaft trainieren und fand sich wiederholt als Einwechselspieler im Profikader. Am 17. Oktober 2025, dem neunten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga 2025/26, gab er beim 0:3-Auswärtssieg sein Profidebüt, als er in der 96. Minute für Ron Schallenberg eingewechselt wurde.[4]

Nationalmannschaft

Im Gegensatz zu seinem Bruder Kiko Zalazar entschied er sich gegen die spanische Fußballnationalmannschaft und genau wie sein Bruder Rodrigo Zalazar für die uruguayische Fußballnationalmannschaft. Ende Juli 2024 wurde er erstmals für den Kader der U20 nominiert. Beim 2:2-Unentschieden gegen die Auswahl der U-20 Saudi-Arabiens kam er aber nicht zum Einsatz. Beim 1:0-Sieg gegen die U-20 Argentiniens wurde er zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Das in Spanien stattfindende „renommierte internationale Nachwuchsturnier“ konnte Uruguay für sich entscheiden.[1]

Einzelnachweise

  1. a b c Internetseite des FC Schalke 04: Mauro Zalazar spielt künftig auf Schalke vom 20. August 2024, abgerufen am 1. September 2024.
  2. Kuki Salazar, un diamante de color blanco y azul. (deutsch: Kuki Salazar, ein blau-weiß gefärbter Diamant). Fútbol Carrasco, 2. Januar 2015, abgerufen am 1. September 2024 (spanisch).
  3. Kicker: Aufstellung FC Ausgburg gegen FC Schalke, abgerufen am 13. Januar 2025.
  4. Focus Online: Neuer Tabellenführer: Furiose Schalker gewinnen klar in Hannover und springen an die Spitze von Leopold Schroers vom 17. Oktober 2025, abgerufen am 17. Oktober 2025.