Matthias Schüssler
Matthias Schüssler (* 8. Januar 1971 in Kriens) ist ein Schweizer Journalist und Blogger.
Leben
Beruflich ist Schüssler seit dem Jahr 2000 als Digitalredaktor beim Tages-Anzeiger tätig,[1] seit 2010 auch bei der Tageszeitung Der Bund und seit 2019 bei den Tamedia-Mantelzeitungen. Seit Januar 2022 erscheint in der SonntagsZeitung seine Rubrik «Schüssler».[2] Darüber hinaus betreut er seit 2009 auf dem Winterthurer Lokalsender Radio Stadtfilter die wöchentliche Radiosendung «Nerdfunk», die bis zum Juli 2016 unter dem Namen «Digitalmagazin» lief.[3] Seit 2007 bloggt Schüssler auf Clickomania zu Technikthemen und beschäftigt sich mit politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Aspekten des digitalen Fortschritts.[4]
Zu seinen früheren Projekten zählt die Videorubrik «Digitale Patentrezepte», die er von 2015 bis 2021 für die Tamedia-Websites konzipierte, präsentierte und produzierte.[5] Zudem betreute er die Beratungsrubrik «Kummerbox» beim Tages-Anzeiger zwischen 2000 und 2015 als Redaktor und Antwortgeber.[6][7] Zwischen 1996 und 2019 schrieb er für verschiedene Rubriken der Schweizer Fachzeitschrift Publisher,[8] einschliesslich der Videorubrik «Publisher Insiders».[9] Schüssler lancierte 1998 das Computerspiel «Clickomania» und brachte es im August 2004 als «Clickomania Next Generation» neu heraus. Das Spiel erzielte eine millionenfache Verbreitung, unter anderem über Cover-CDs von Computerzeitschriften und durch direkte Weitergabe.[10] Zwischen 2006 und 2009 moderierte und produzierte er zusammen mit Roger Zedi den Podcast «Digitalk», den ersten Podcast des Tages-Anzeigers, der sich ebenfalls mit digitalen Themen beschäftigte und 87 Folgen sowie einige Spezialfolgen umfasst.[11]
Die gesammelten Antworten der «Kummerbox» erschienen zwischen 2000 und 2012 in sieben Bänden. Die Bücher waren mehrfach in der Schweizer Bestsellerliste für Sachbücher vertreten.
Zudem war er 1999 Ko-Redaktionsleiter der Fachzeitschrift M+K Computermarkt. Gelegentlich ist Schüssler als Referent, Moderator und Podiumsteilnehmer aktiv sowie als Schulungsleiter für journalistische Ausbildungen beim MAZ – Institut für Journalismus und Kommunikation und intern bei Tamedia.
Schüssler ist verheiratet, Vater einer Tochter und wohnt in Winterthur.[12]
Bücher
- PC-Kummerbuch, Zürich 2001–2002
- Kummerbox, Zürich: Werd-Verlag, jährlich 2004–2009 / 2005, Zürich: Midas Verlag
Weblinks
- Literatur von und über Matthias Schüssler im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Persönliche Website
- Blog Clickomania
Einzelnachweise
- ↑ Tages-Anzeiger – Matthias Schüsslers Artikelarchiv. 7. April 2014, abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Sonntagszeitung – Matthias Schüsslers Artikelarchiv. 9. Dezember 2009, abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Über uns – Impressum. In: Nerdfunk. 16. September 2016 (nerdfunk.ch [abgerufen am 25. Dezember 2025]).
- ↑ Clickomania. Abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Patentrezept – Matthias Schüsslers Artikelarchiv. 28. August 2014, abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ «Zum Glück hat mich nie jemand gefragt, wie man in eine Bank einbricht». 3. März 2015, abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Tagi: "Ich habe gerne den gesunden Menschenverstand gepredigt". In: persoenlich.com. Abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Eine Ära geht zu Ende. In: Clickomania. 15. Januar 2019, abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Publisher Insiders. In: youtube.com. Abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Geschichtliches. Abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Digitalk. 27. Februar 2009, abgerufen am 25. Dezember 2025.
- ↑ Matthias Schüssler | Journalist. In: matthiasschuessler.ch. Abgerufen am 25. Dezember 2025.