Matthew Haywood
Matthew „Matt“ Haywood (* 11. Mai 1998) ist ein britischer Ruderer. 2025 wurde er Europameister und Weltmeisterschaftszweiter im Doppelvierer.
Sportliche Karriere
Matthew Haywood begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Rudersport. Er war zunächst beim Burton Leander Rowing Club in Burton-on-Trent und ruderte später für den Nottingham Rowing Club.[1]
Haywood siegte bei den U23-Weltmeisterschaften 2018 in Posen und 2019 in Sarasota im Doppelvierer. 2021 belegte er im Einer den neunten Platz bei den Europameisterschaften in Varese. Bei der Olympiaqualifikation 2021 schied er im Hoffnungslauf aus.
2022 bei den Europameisterschaften in München belegte der britische Doppelvierer mit Harry Leask, George Bourne, Matthew Haywood und Thomas Barras den vierten Platz mit fast drei Sekunden Rückstand auf die Medaillenränge, es siegten die Italiener vor den Polen und den Rumänen. Einen Monat später bei den Weltmeisterschaften in Tschechien siegten die Polen mit 0,89 Sekunden Vorsprung vor dem britischen Boot, die Italiener wurden eine Sekunde dahinter Dritte. Im Jahr darauf bei den Europameisterschaften 2023 in Bled belegte der britische Doppelvierer mit Callum Dixon, George Bourne, Matthew Haywood und Thomas Barras den vierten Platz hinter den Booten aus Polen, den Niederlanden und Italien. Bei den Weltmeisterschaften 2023 in Belgrad wurde der britische Doppelvierer ebenfalls Vierter, diesmal gewannen die Niederländer vor den Italienern und den Polen. 2024 bei den Europameisterschaften in Szeged siegten die Italiener vor den Schweizern und den Polen. Der britische Doppelvierer mit Dixon, Barras, Haywood und Graeme Thomas belegte den vierten Platz. Auch bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris ruderten Barras, Dixon, Haywood und Thomas auf den vierten Platz, sie hatten viereinhalb Sekunden Rückstand auf die siegreichen Niederländer und etwa zwei Sekunden Rückstand auf die Italiener und die Polen.
2025 trat der britische Doppelvierer in der Besetzung Cedol Dafydd, Callum Dixon, Matthew Haywood und Rory Harris an. Bei den Europameisterschaften in Plowdiw gewann die Crew mit anderthalb Sekunden vor den Niederländern und den Polen. Dreieinhalb Monate später bei den Weltmeisterschaften in Shanghai siegte der italienische Doppelvierer mit zwei Sekunden Vorsprung vor den Briten, die ihrerseits die Ziellinie über eine Sekunde vor den drittplatzierten Polen erreichten.
Weblinks
- Matthew Haywood bei worldrowing.com
Fußnoten
- ↑ Matthew (Matt) Haywood bei britishrowing.org