Matthew Gibson (Radsportler)
| Matthew Gibson (2015) | |
| Zur Person | |
|---|---|
| UCI-Id | 10009499112 |
| Geburtsdatum | 2. September 1996 (29 Jahre) |
| Geburtsort | Lymm |
| Nation | Großbritannien |
| Disziplin | Bahn (Ausdauer) / Straße |
| Körpergröße | 183 cm |
| Renngewicht | 76 kg |
| Karriereende | 2024 |
| Internationale Team(s) | |
| 2017–2018 2019–2020 2021 2022–6/2022 6/2022–2023 2024 |
JLT Condor Burgos-BH Ribble Weldtite Pro Cycling WiV SunGod Human Powered Health Saint Piran |
| Wichtigste Erfolge | |
|
Europameister – Mannschaftsverfolgung 2015 | |
| Letzte Aktualisierung: 11. November 2025 | |
Matthew Gibson (* 2. September 1996 in Lymm) ist ehemaliger britischer Radsportler, der auf Bahn und Straße aktiv war.
Sportliche Laufbahn
Als Junior verpasste Matthew Gibson im Jahr 2013 als Vierter der Einerverfolgung eine Medaille bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften, ehe er Fünfter der Straßenradsport-Weltmeisterschaften wurde. Im Jahr darauf errang er in der Mannschaftsverfolgung gemeinsam mit Joe Holt, Joe Evans und Gabriel Cullaigh die Silbermedaille bei den Bahnradsport-Europameisterschaften der Junioren. Weiters gewann er einen Abschnitt des Course de la Paix Juniors.
Mit dem Jahr 2015 stieg Matthew Gibson in die Klasse U23 auf und fokussierte sich nun vermehrt auf den Bahnradsport. Bei den U23-Europameisterschaften sicherte er sich den Titel im Scratch sowie in der Mannschaftsverfolgung (mit Oliver Wood, Germain Burton und Christopher Latham ). Wenig später wurde er mit 18 Jahren als Jüngster im Team Europameister in der Mannschaftsverfolgung der Elite (mit Jonathan Dibben, Owain Doull, Andrew Tennant, Bradley Wiggins und Steven Burke).
In der folgenden Zeit verlor Gibson aus unerfindlichen Gründen seine Form, und er fiel die gesamte Saison 2016 aus. Schließlich stellte sich heraus, dass er an dem Epstein-Barr-Virus litt, wodurch ein Pfeiffer-Drüsenfieber bei ihm ausgelöst worden war.[1]
Im Jahr 2017 wurde er Mitglied im britischen UCI Continental Team JLT Condor und bestritt hauptsächlich kleinere Radrennen auf der Straße, um seine Form wiederzufinden. In der Saison 2018 folgte jeweils ein Etappensieg bei der New Zealand Cycle Classic, Tour de Normandie und Tour du Loir-et-Cher, ehe er die Tour de l’Avenir im Trikot der britischen Nationalmannschaft bestritt. Dabei gewann er den Sprint der 5. Etappe vor dem Polen Szymon Sajnok.
Zur Saison 2020 wechselte Gibson zum spanischen UCI ProTeam Burgos-BH. Für sein neues Team gewann er eine Etappe der Tour of Qinghai Lake[2], so dass er eine Vertragsverlängerung für 2020 erhielt. Nach nur 13 Renntagen in der Saison 2020 musste er jedoch das Team zum Saisonende verlassen.
Gibson ging einen Schritt zurück und wurde 2021 Mitglied im britischen Continental Team Ribble Weldtite Pro Cycling, ehe er im Jahr darauf zur WiV-SunGod-Mannschaft wechselte. Für diese gewann er die zweite Halbetappe am ersten Tag der Olympia’s Tour.[3]
Noch während der Saison 2022 wechselte er zum amerikanischen UCI ProTeam Human Powered Health, für das er auch im Jahr 2023 tätig war.
Seine letzte Saison bestritt er im Jahr 2024 beim britischen UCI Continental Team Saint Piran. Er bestritt jedoch nur wenige internationale Rennen und beendete seine Karriere schließlich im Alter von 28 Jahren.
Erfolge
Bahn
- 2014
- Junioren-Europameisterschaft – Mannschaftsverfolgung (mit Joe Holt, Joe Evans und Gabriel Cullaigh)
- eine Etappe Course de la Paix
- 2015
- Europameister – Mannschaftsverfolgung (mit Jonathan Dibben, Owain Doull, Andrew Tennant, Bradley Wiggins und Steven Burke)
- U23-Europameister – Scratch, Mannschaftsverfolgung (mit Oliver Wood, Germain Burton und Christopher Latham)
Straße
- 2014
- eine Etappe Course de la Paix Juniors
- 2018
- eine Etappe New Zealand Cycle Classic
- eine Etappe und Punktewertung Tour de Normandie
- eine Etappe Tour du Loir-et-Cher
- eine Etappe Tour de l’Avenir
- 2019
- eine Etappe Tour of Qinghai Lake
- 2022
- eine Etappe Olympia’s Tour
Weblinks
- Matthew Gibson in der Datenbank von Radsportseiten.com
- Matthew Gibson in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ Claire Beaumont: Matt Gibson on the comeback trail. In: teamjltcondor.com. 21. August 2017, abgerufen am 25. Dezember 2017 (englisch).
- ↑ Brit Gibson blijft Nederlanders voor in slotrit Qinghai Lake. wielerflits.nl, 27. Juli 2019, abgerufen am 18. März 2022 (niederländisch).
- ↑ Matthew Gibson snelt naar zege in razendsnelle middagetappe Olympia’s Tour. wielerflits.nl, 17. März 2022, abgerufen am 18. März 2022 (niederländisch).