Mathilde Arbey
Mathilde Arbey (* 24. Januar 1890 in Paris; † 16. Dezember 1966 ebenda) war eine französische Malerin, die vor allem für ihre Porträts und Motive aus Nordafrika (Tunis) bekannt ist.[1]
Leben und Werk
Mathilde Arbey wurde am 24. Januar 1890 in Paris geboren und lebte dort auch im weiteren Verlauf ihres Lebens. Sie erhielt ihre künstlerische Ausbildung bei Jean-Paul Laurens, Maurice Humbert und Sabatté-Maury. Bereits ab 1913 stellte sie regelmäßig im Salon der Société des Artistes Français aus, wo sie im selben Jahr eine ehrenvolle Erwähnung erhielt. Mathilde Arbey war Mitglied der Société des Artistes Français und nahm zwischen 1918 und 1939 kontinuierlich an deren Salons in Paris teil. 1928 wurde ihr der Prix Cadelucho Diana verliehen.[1]
Mathilde Arbey malte Porträts, Stillleben und Szenen aus nordafrikanischen Städten. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten pittoreske Motive, darunter alte Höfe und Ansichten von Capri. Ihre Werke zeichnen sich durch die Darstellung charakteristischer landschaftlicher und architektonischer Details aus. Neben den Ausstellungen im Salon der Société des Artistes Français war sie auch im Salon d’Automne vertreten, unter anderem in den Jahren 1919, 1923 und 1924. Im Jahr 1930 erhielt sie im Salon der Société des Artistes Français eine Goldmedaille. Eine weitere Auszeichnung folgte 1937 mit der Silbermedaille bei der Pariser Weltausstellung.[1]
Literatur
- Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts, Band 1, E. A. Seemann, Leipzig, 1953.
- Édouard-Joseph: Dictionnaire biographique des artistes contemporains, Band 1, Art et Édition, Paris, 1930.
- Emmanuel Bénézit: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs, Band 1, Gründ, Paris, 1976.
- Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.