Massenentlassung

Massenentlassung (englisch mass layoffs oder auch englisch displacements) bezeichnet die gleichzeitige Kündigung vieler Arbeitnehmer durch einen Arbeitgeber.[3] Verwandte Themen sind Personalfreisetzung und Stellenabbau. Umgangssprachlich wird auch von einer Entlassungswelle gesprochen.

Einleitung

Massenentlassungen finden in kleinen und großen Unternehmen statt. Es müssen jedoch nicht immer viele Arbeiter entlassen werden. In Deutschland gilt die Kündigung von fünf Mitarbeitern bereits für Kleinunternehmen mit 20 bis 60 Beschäftigten. Falls es nicht zu direkten Entlassungen kommt, finden im Kontext negativer wirtschaftlicher Ereignisse auch Verlagerungen von Arbeitsplätzen statt (vgl. Outsourcing und Offshoring) statt.[4]

Das Gegenteil einer Massenentlassung ist eine Masseneinstellung von Personal,[5][6] welche mit kurzfristigen (z. B. Wahlhelfer) und/oder langfristigen Zielen (z. B. Wehrpflicht[7]) in Verbindung gebracht wird.

Der Begriff Entlassung hat auch andere Bedeutungen, siehe dort.

Hintergrund

Massenentlassungen treten in der Regel in einem oder mehreren der folgenden Zusammenhänge auf:

Rechtslage nach Ländern

Deutschland

In Deutschland kann ein Arbeitgeber unter den Voraussetzungen des § 17 KSchG, vor allem bei Überschreitung gewisser im Gesetz genannter Schwellenwerte, verpflichtet sein, die Entlassung mehrerer Arbeitnehmer innerhalb eines bestimmten Zeitraums vor deren tatsächlichem Ausscheiden aus dem Betrieb der Agentur für Arbeit mitzuteilen (vergleiche Massenentlassungsanzeige / "anzeigepflichtige Massenentlassung").[31]

Nach der Entscheidung des EuGH vom 27. Januar 2005[32] wird man aber davon ausgehen müssen, dass diese Massenentlassungsanzeige vor Ausspruch der Kündigungen erfolgen muss und nicht mehr erst vor dem tatsächlichen Auslaufen der Kündigungsfrist.

Regelmäßig lösen Massenentlassungen in Betrieben, in denen ein Betriebsrat gewählt wurde, zusätzlich Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats gemäß § 111 BetrVG aus, die dem Betriebsrat Informationsansprüche geben, einen Verhandlungsanspruch über einen Interessenausgleich und in der Regel einen (erzwingbaren) Anspruch auf Abschluss eines Sozialplans. (siehe dazu im Einzelnen: Betriebsänderung).

Rechtlich besteht ein Unterschied zwischen einer Kündigung und einer Entlassung.[33][34]

Europa

Die EU-Richtlinie (98/59/EG) „Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massenentlassungen“ soll den Schutz der von Massenentlassungen betroffenen Arbeitnehmer verbessern.[35] Die Richtlinie legt fest, dass Unternehmen beispielsweise die Arbeitsagentur vorab informieren müssen, wenn Massenkündigungen kurz bevorstehen.[36]

Österreich

In Österreich wird der Begriff „Entlassung“ nur im Sinne von vorzeitige Entlassung aus wichtigem Grund (gemäß § 27 AngG, zum Beispiel Untreue) verwendet. Daher kann es in Österreich zwar Massenkündigungen, nicht aber Massenentlassungen geben.

Schweiz

In der Schweiz[37] spricht man von einer Massenentlassung, wenn ein Arbeitgeber innerhalb von 30 Tagen einer definierten Mindestzahl von Mitarbeitern kündet:

Betriebsgrösse Anzahl Kündigungen
mehr als 20 und weniger als 100 10
mindestens 100 und weniger als 300 10 Prozent
mindestens 300 30

Bei einer Massenentlassung bestehen folgende Pflichten für den Arbeitgeber:

  • Mitarbeitende vor der Massenentlassung informieren und konsultieren
  • Information des Arbeitsamts
  • Pflicht für einen Sozialplan

Datenerfassung und Studien

USA

In den USA wurde um 2004 das sog. Mass Layoff Statistics (MLS)[38] Programm von dem U.S. Bureau of Labor Statistics aktiviert. Das Programm erfasst Datensätze seit ca. 1995. Die Finanzierung des Programms wurde 2013 durch den damaligen Präsidenten Obama reduziert und das Programm terminiert.[39][40]

IAB Studie 2021

Das IAB hat für den Zeitraum 1996–2017 erstmals die empirische Belege für Unterschiede in den individuellen Kosten des Arbeitsplatzverlustes für Migranten im Vergleich zu Einheimischen in Deutschland erhoben. Es stellt fest, dass Migranten aufgrund höherer Lohn- und Beschäftigungsverluste wesentlich höhere Einkommensverluste hinnehmen müssen als Einheimische. Entlassene Migranten hätten sowohl eine geringere Wahrscheinlichkeit, wieder eingestellt zu werden, als auch weniger Arbeitstage als entlassene Einheimische.[41]

Geschichte und Entwicklungen

Massenentlassungen in den frühen 1990er Jahren

In den frühen 1990er Jahren kam es zu einer Wirtschaftskrise[42], folgenden Massenentlassungen in den USA[43][44] und auch Deutschland. In einem Report aus dem Jahr 1993 der San Francisco Federal Reserve waren die drei Ursachen für die Rezession[45]: (1) pessimistisches Konsumentenverhalten, (2) der Ölpreisschock durch den Überfall des Irak auf Kuwait (Zweiter Golfkrieg) und (3) die Versuche der Federal Reserve, die Inflationsrate zu senken.[46] In den USA wurde nach dieser Phase der wirtschaftlichen Schwäche auch der Begriff bzw. das Phänomen des Jobless growth geprägt.

Für Deutschland spielte in diesem Zusammenhang die Wiedervereinigung eine überragende Rolle, wobei es auch hier zu Massenentlassungen kam.[47][48]

Massenentlassungen im Zuge der Weltfinanzkrise 2007–2008

Als Folge der Weltfinanzkrise 2007–2008 (auch bekannt als die englisch Great Recession) kam es zu Massenentlassungen.[49] Ökonomen vergleichen die Muster und Kennzahlen der Krise auch mit der Rezession in den früheren 1990er Jahren.[50]

Massenentlassungen seit der Corona-Pandemie

Seit der Corona-Pandemie kommt es weltweit zu anhaltenden Massenentlassungen[51] in verschiedenen Wirtschaftsbranchen und Industrien. Speziell betroffen sind einige Unternehmen aus der Technologiebranche.[52] Die Zusammenhänge werden laufend untersucht.[53][54]

Auch in Deutschland kommt es in großem Umfang zu Entlassungen bei führenden Unternehmen.[55][56][57][58] Um die Situation der schwachen Wirtschaft zu verbessern, wurde von der Politik eine so genannte Wachstumsinitiative beschlossen.[59][60]

Massenentlassungen im Zusammenhang mit dem Executive Order 14151

Der von Präsident Trump im Januar 2025 aktivierte Befehl mit dem Titel „Ending Radical And Wasteful Government DEI Programs And Preferencing“, betrifft unmittelbar die Mitarbeiter (englisch federal workers oder englisch civilian workers) in verschiedenste US-Behörden und Institutionen.[61][62] In diesem Kontext sei erwähnt, dass auch frühere US-Präsidenten (Reagan, Clinton, Obama) in großem Umfang Personal entlassen haben.[63][64] Ebenso wurde in diesem Zusammenhang in dem Jahr 2025 das Department of Government Efficiency (DOGE) eingerichtet.

Kontroversen

Es gibt Fälle, in denen Massenentlassungen von Unternehmen mit positiven wirtschaftlichen Ergebnissen, d. h. Gewinnen, einhergehen. Dies ist zum Beispiel der Fall bei der Firma Siemens, die bereits 2024 Massenentlassungen bei ihrer Tochterfirma Gamesa vornahm[65] und im selben Jahr einen Rekordgewinn verbuchte.[66] Ein Jahr später kündigte das Unternehmen weitere Massenentlassungen weltweit an, darunter auch in Deutschland. Betroffen sei das sogenannte Automatisierungsgeschäft.[67]

Ein weiteres Beispiel ist der französische Reifenhersteller Michelin, welcher in dem Jahr 2024 in Deutschland das Werk in Karlsruhe (und weitere Standorte) stillgelegt hat[68], wenig später auch ein Stammwerk in Frankreich und seine Produktion nach Polen verlegt hat.[69] Aber auch Polen ist von Werksschließungen des Unternehmens betroffen.[70] Dem Unternehmen wird nachgesagt, „seinen Gewinn zu maximieren zu wollen“.[71]

Im Zuge einer möglichen Übernahme der Commerzbank[72] durch Unicredit reagierte die Commerzbank prompt mit einem umfassenden Stellenabbau.[73] Bis Ende 2027 sollen in Deutschland rund 3.900 Stellen wegfallen.[74] Schätzungen des Betriebsrats gehen davon aus, dass im Falle einer Übernahme rund 15.000 Stellen gefährdet sind.[75]

Siehe auch

Literatur

  • Hermann Simon: Intelligent Cost Cutting. In: Beat the Crisis: 33 Quick Solutions for Your Company. Springer New York, New York, NY 2010, ISBN 978-1-4419-0822-3, S. 41–54, doi:10.1007/978-1-4419-0823-0_3 (englisch).
  • Robert Fraunhoffer et al.: Motive für große Personalabbaupläne, der Verlust von Humankapital und Börsenreaktionen – Eine Analyse der globalen Luftfahrtindustrie. In: Jörg Sydow, Dieter Sadowski, Peter Conrad (Hrsg.): Arbeit – eine Neubestimmung (= Managementforschung). Band 24. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-06273-6, S. 101–138, doi:10.1007/978-3-658-06274-3_4.
  • Dezan Shira & Associates: Terminating the Employment Relationship. In: Dezan Shira & Associates, Chris Devonshire-Ellis, Christian Fleming, Eunice Ku (Hrsg.): Human Resources and Payroll in China (= China Briefing). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-36041-1, S. 81–91, doi:10.1007/978-3-642-36042-8_5 (englisch).
  • Dirk Lippold: Aspekte und Dimensionen der Personalfreisetzung (= essentials). Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-16493-5, doi:10.1007/978-3-658-16494-2.
  • John Haltiwanger: Layoffs. In: Macmillan Publishers Ltd (Hrsg.): The New Palgrave Dictionary of Economics. Palgrave Macmillan UK, London 2018, ISBN 978-1-349-95188-8, S. 7703–7706, doi:10.1057/978-1-349-95189-5_850 (englisch).
  • Hermann Simon: Am Gewinn ist noch keine Firma kaputtgegangen. Campus Verlag, Frankfurt New York 2020, ISBN 978-3-593-51230-3.
  • Doris Lindner-Lohmann, Florian Lohmann, Uwe Schirmer: Personalabbau. In: Personalmanagement (= BA KOMPAKT). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2023, ISBN 978-3-662-65731-7, S. 283–300, doi:10.1007/978-3-662-65732-4_8.
  • Peter Hantel: Schutz von AN bei Massenentlassungen und Insolvenz. In: Europäisches Arbeitsrecht (= Springer-Lehrbuch). Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2025, ISBN 978-3-662-70225-3, S. 255–270, doi:10.1007/978-3-662-70226-0_18.
Wiktionary: Massenentlassung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. Congress and the Enron Scandal. In: Levin Center for Oversight and Democracy. Abgerufen am 16. November 2025 (amerikanisches Englisch).
  2. Enron, By The Numbers - CBS News. CBS Interactive, 15. Juni 2002, abgerufen am 16. November 2025 (amerikanisches Englisch).
  3. Lars Schweizer, Eva Koscher, Raffaela Stutz: Massenentlassungen – Rechtsvergleichende Analyse der Bedingungen in Europa und den USA. In: Zeitschrift für Management. Band 5, Nr. 4, Dezember 2010, ISSN 1861-4264, S. 409–429, doi:10.1007/s12354-010-0133-x (springer.com [abgerufen am 25. März 2025] 3.1 Was sind Massenentlassungen?).
  4. Immer mehr Stellenverlagerungen ins Ausland. Tagesschau, 19. November 2025, abgerufen am 20. November 2025: „Deutsche Unternehmen haben binnen zwei Jahren Zehntausende Jobs ins Ausland verlagert. Zwischen 2021 und 2023 zogen 1.300 Firmen ab einer Größe von 50 Beschäftigten Unternehmensfunktionen ganz oder teilweise ab, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das waren 2,2 Prozent aller 2023 in Deutschland ansässigen Firmen dieser Größe. Infolgedessen wurden 71.100 Stellen in Deutschland abgebaut.Zugleich wurden in diesem Zusammenhang aber auch 20.300 Jobs neu geschaffen, "etwa infolge von Umschichtungen in andere Unternehmensfunktionen oder Neueinstellungen infolge von erzielten Kosteneinsparungen", so die Statistiker. Letztlich gingen damit netto rund 50.800 Stellen in Deutschland verloren.“
  5. U.S. IRS to hire nearly 20,000 staff over two years with $80 billion in new funds. In: Reuters. (reuters.com [abgerufen am 27. März 2025]).
  6. Badische Zeitung: Drei Jahre Tesla: Zwischen Zuversicht und Protest. 21. März 2025, abgerufen am 27. März 2025.
  7. Neuer Wehrdienst. BMVg, 2. Oktober 2025, abgerufen am 2. Oktober 2025.
  8. Dana Hajek, Tina Groll: Arbeitslosenzahlen: Die Deindustrialisierung hat längst begonnen. In: Die Zeit. 2. Oktober 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 2. Oktober 2025]).
  9. „Jede Verzögerung einer Zinssenkung ist jetzt ein geldpolitischer Fehler“. Börsen-Zeitung, 26. Januar 2024, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  10. Warum die Industrie kein Jobmotor der Wirtschaft mehr ist. Tagesschau, 15. Februar 2024, abgerufen am 6. Oktober 2025: „Seit Monaten setzen der exportabhängigen Industrie hohe Zinsen, teure Energie, geopolitische Risiken und eine maue Weltkonjunktur zu.“
  11. a b Schaffen wir es aus dem Krisenmodus? Hans Böckler Stiftung, 25. September 2025, abgerufen am 6. Oktober 2025: „Eine zentrale Frage für die wirtschaftliche Erholung ist die Rolle der Geld- und Finanzpolitik. Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) über Zinssenkungen könnte einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Dynamik haben. Trotz früherer Erwartungen betrachtet Sebastian Dullien eine mögliche Zinssenkung bereits ab April 2024 als realistisch. Doch während eine lockere Geldpolitik kurzfristig positive Impulse bieten könnte, bleibt die Finanzpolitik eine Herausforderung. Die Entscheidung, die Schuldenbremse einzuhalten, erweist sich zunehmend als Bremsklotz für das Wachstum. "Die Schuldenbremse wird jetzt zur Wachstumsbremse", betont der IMK-Direktor.“
  12. Nik Popli: It Could Be Harder to Find a Job and Get a Pay Raise if the Fed Gets Its Way. In: TIME. (englisch, time.com [abgerufen am 9. Oktober 2025]): “The people who are most likely to lose their jobs and certainly who are no longer getting wage increases are poor and low-income people, who are disproportionately, people of color and women,” Reich says. “They are the ones who are being drafted into the inflation fight when the economy slows. They’re the first to lose their jobs, just as they are the last to get jobs when the economy tightens.” Most estimates say that unemployment will have to reach as high as 7.5%, more than double its current level, to get inflation down to the Fed’s target of 2%. “The Fed wants more unemployment,” Wessel says. “[Chair] Jerome Powell keeps saying that, well, maybe we can just reduce the number of unfilled jobs, the job vacancies without anybody actually losing their job, but that’s a bit harder.”
  13. Hermut Kormann: Muster des Ablaufs von Rezessionen. In: Rezessionsmanagement. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2024, ISBN 978-3-658-45635-1, S. 13–23, doi:10.1007/978-3-658-45636-8_2 (springer.com [abgerufen am 26. März 2025]).
  14. Teupe Sebastian: Eine Globalgeschichte der Inflation | Inflation. 2. Januar 2023, abgerufen am 6. Oktober 2025: „In allen westlichen Ländern herrschte gleichzeitig eine vergleichsweise hohe Arbeitslosigkeit und geringes Wirtschaftswachstum, die sogenannte Stagflation. In der Folge der "Great Inflation" änderten sich Geldtheorie und Zentralbankpolitik grundlegend. Diese Inflation markierte auch das endgültige Ende der Bindung des Geldes ans Gold. In den USA bewirkten die drastischen Maßnahmen der Inflationsbekämpfung, der sogenannte Volcker-Schock, eine tiefe Wirtschaftskrise mit deutlich höherer Arbeitslosigkeit als in der Zeit der Stagflation.“
  15. Not Too Big To Fail: Why Lehman Had to Go Bankrupt. In: Knowledge at Wharton. Abgerufen am 9. Oktober 2025 (amerikanisches Englisch): „Lehman’s resistance to risk management played a major role in its downfall, according to the firm’s former chief risk officer, Madelyn Antoncic.“
  16. Global Impact of the Collapse | Baker Library. In: Baker Library. HBS, abgerufen am 9. Oktober 2025 (amerikanisches Englisch): „After Lehman Brothers declared bankruptcy in September 2008, approximately twenty-six thousand of the firm’s employees worldwide lost their jobs, and investors suffered immense losses, fueling the country’s greatest economic downturn since the crash of 1929.“
  17. What Happened to Lehman's Employees? In: Newsweek. Newsweek Digital LLC, 13. September 2009, abgerufen am 9. Oktober 2025 (englisch).
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  23. Year Will End With 300,000 Fewer Federal Workers, Trump Official Says. NYT, 22. August 2025, abgerufen am 5. Oktober 2025 (englisch).
  24. Bis 2035 könnten laut VDA-Studie 140.000 Auto-Jobs verloren gehen. Tagesschau, 29. Oktober 2024, abgerufen am 6. Oktober 2025: „Besonders betroffen vom Arbeitsplatzrückgang in der Branche sind der Studie zufolge die Berufe, in denen derzeit ein großer Teil der Beschäftigten arbeitet, wie etwa Maschinenbau und Metallbearbeitung. Gefährdet seien hier insbesondere Jobs bei Zulieferern, die sich auf das Geschäft mit Verbrennern konzentrierten.“
  25. Morgan R Frank, Yong-Yeol Ahn, Esteban Moro: AI exposure predicts unemployment risk: A new approach to technology-driven job loss. In: PNAS Nexus. Band 4, Nr. 4, 27. März 2025, ISSN 2752-6542, doi:10.1093/pnasnexus/pgaf107, PMID 40213807, PMC 11983276 (freier Volltext) – (oup.com [abgerufen am 2. Oktober 2025]).
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  28. Wegen KI könnten 800.000 Arbeitsplätze wegfallen und neu entstehen. FAZ, 19. November 2025, abgerufen am 20. November 2025.
  29. Bernie Sanders warns AI could deepen inequality and reshape war. 18. November 2025, abgerufen am 20. November 2025 (englisch): „“People who know a lot more than I do about this, people like Elon Musk, Bill Gates, Dario Amodei, they are talking about massive, massive job dislocation,” Sanders said. “Musk recently said that ‘AI and robots will replace all jobs. Working will be optional.’”“
  30. Michael Grüttner: Ausgegrenzt: Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus: Biogramme und kollektivbiografische Analyse. De Gruyter Oldenbourg, Berlin Boston 2023, ISBN 978-3-11-123678-0.
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  55. Überblick: Welche Konzerne gerade Tausende Stellen streichen. Tagesschau, abgerufen am 25. März 2025.
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  57. Zehntausende von Entlassungen in der Automobilindustrie: Krise oder Übergang? Euronews, 31. Oktober 2024, abgerufen am 25. März 2025.
  58. Vanessa Marx: Mercedes ruft drastisches Sparprogramm aus: Zehntausenden droht die Entlassung. In: EFAHRER. BurdaForward GmbH, 27. Januar 2025, abgerufen am 25. März 2025.
  59. Wachstumsinitiative der Bundesregierung | Bundesregierung. BR, abgerufen am 26. März 2025.
  60. Verbände fordern von der Politik eine Wirtschaftswende. Tagesschau, 29. Januar 2025, abgerufen am 26. März 2025.
  61. Anger, chaos and confusion take hold as federal workers face mass layoffs. AP, 14. Februar 2025, abgerufen am 25. März 2025 (englisch).
  62. Pentagon Pushes Ahead on Cutting 60,000 Civilian Workers Using Firings, Resignations and Hiring Freeze. In: Military Daily News. Military Advantage (Monster), 18. März 2025, abgerufen am 27. März 2025 (englisch).
  63. Aysha Bagchi: More than one way to slice a workforce: How Trump's cuts differ from Clinton's. In: USAToday. Abgerufen am 26. März 2025 (amerikanisches Englisch).
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  69. Michelin to close factory in Olsztyn, but will not lay off employees. Warsaw Business Journal, 16. April 2024, abgerufen am 26. März 2025 (englisch).
  70. French tire manufacturer Michelin moves production from Poland to Romania. Romania Insider, 22. April 2024, abgerufen am 26. März 2025 (englisch).
  71. Money alone can’t stop Europe’s industrial twilight. Politico, 27. Februar 2025, abgerufen am 26. März 2025 (britisches Englisch).
  72. ECB authorizes UniCredit to increase Commerzbank stake to 29.9%. BI, 25. März 2025, abgerufen am 27. März 2025 (englisch).
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  74. n-tv NACHRICHTEN: Commerzbank will wohl bis zu 4000 Stellen streichen. Abgerufen am 27. März 2025.
  75. n-tv NACHRICHTEN: Commerzbank will mit Jobabbau Unicredit-Übernahme verhindern. Abgerufen am 27. März 2025.