Mary Colleen Daly

Mary Colleen Daly (* 1962 in Ballwin, Missouri) ist eine US-amerikanische Ökonomin. Seit 2018 ist sie Präsidentin der Federal Reserve Bank of San Francisco.

Werdegang

Daly studierte an der University of Missouri–Kansas City, wo sie 1985 mit einem Bachelor in Wirtschaftswissenschaft und Philosophie graduierte. Für ihr 1987 erfolgreich beendetes Masterstudium wechselte sie an die University of Illinois at Urbana-Champaign, 1994 schloss sie ihr Ph.D.-Studium an der Maxwell School of Citizenship and Public Affairs der Syracuse University ab. Anschließend war sie noch zwei Jahre als Postdoc am National Institute on Aging der Northwestern University tätig.

1996 ging Daly als wissenschaftliche Forscherin zur Federal Reserve Bank of San Francisco und forschte insbesondere im Bereich Makroökonomie und Arbeitsökonomie, wobei sie sich auf die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung und Gehältern, wirtschaftliche Ungleichheit und die Wirkung von Sozialversicherungen, Wirtschaftswachstum und Schocks, sowie die Auswirkungen der Geld- und Fiskalpolitik konzentrierte.[1] 2017 stieg sie als Director of Research zur Leiterin der Wissenschaftsabteilung auf. Zum 1. Oktober 2018 folgte sie als 13. Präsidentin der Federal Reserve Bank of San Francisco auf John C. Williams, der als Nachfolger von William C. Dudley an die Spitze der Federal Reserve Bank of New York wechselte.[2]

Bücher

  • Income Mobility and the Middle Class (1996, mit Richard Burkhauser, Amy D. Crews und Stephen Jenkins)
  • The Declining Work and Welfare of People with Disabilities: What Went Wrong and a Strategy for Change (2011, mit Richard Burkhauser)
  • Lifecycle Events and Their Consequences: Job Loss, Family Change, and Declines in Health (2013, mit Kenneth A. Couch und Julie Zissimopoulus herausgegeben)
Commons: Mary C. Daly – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. frbsf.org: Mary C. Daly – President and Chief Executive Officer
  2. frbsf.org: Mary C. Daly Appointed New Bank President