Marty Supreme
| Film | |
| Titel | Marty Supreme |
|---|---|
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 155 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Josh Safdie |
| Drehbuch | Ronald Bronstein, Josh Safdie |
| Produktion | Eli Bush, Ronald Bronstein, Josh Safdie, Anthony Katagas, Timothée Chalamet |
| Musik | Daniel Lopatin |
| Kamera | Darius Khondji |
| Schnitt | Ronald Bronstein, Josh Safdie |
| Besetzung | |
| |
Marty Supreme ist eine Abenteuerkomödie von Josh Safdie aus dem Jahr 2025. Der Film ist lose vom Leben Marty Reismans inspiriert, die in den 1950er-Jahren spielende Geschichte ist jedoch fiktiv. Die Hauptrolle des titelgebenden Tischtennisspielers übernahm Timothée Chalamet. Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion, Kevin O’Leary, Tyler Okonma, Abel Ferrara und Fran Drescher ergänzten das Schauspielensemble. Marty Supreme ist der erste Film von Josh Safdie nach Beendigung der kreativen Zusammenarbeit mit seinem Bruder Benny. Das Werk wurde Anfang Oktober 2025 im Rahmen des New York Film Festivals uraufgeführt. Der US-Kinostart war an Weihnachten 2025. Ende Februar 2026 soll der Film in die deutschen Kinos kommen.
Handlung
Lower Manhattan im Jahr 1952: Marty Mauser arbeitet im kleinen Schuhgeschäft seines Onkels Murray in der Lower East Side als Verkäufer. Da der Junge ein natürliches Verkaufstalent besitzt, will Murray seinen Neffen zum Filialleiter machen, doch Marty sehnt sich nach Ruhm und Anerkennung und träumt davon, Weltmeister im Tischtennis zu werden. Marty hat eine heimliche Affäre mit seiner Jugendliebe Rachel Mizler, obwohl diese inzwischen verheiratet ist. Gemeinsam mit seinem besten Freund Wally zieht es Marty nachts in die dunklen Spielhallen der Stadt, wo er bei Tischtennis-Wettkämpfen hohe Geldsummen gewinnt. Um an einem Turnier in London teilzunehmen, bringt er seinen Kollegen Lloyd dazu, ihm das Geld aus dem Tresor seines Onkels zu geben. Er reist als Mitglied des US-amerikanischen Teams ins Vereinigte Königreich und erreicht das Finale, muss sich aber in einer Partie gegen den Japaner Endo geschlagen geben.
Trotz des verlorenen Finales strotzt Marty danach vor grenzenlosem Selbstvertrauen. Mittellos begibt er sich auf eine Weltreise, auf der Suche nach der nächstbesten Chance auf Erfolg. Dabei trifft er in einem Hotel auf die einst gefeierte Filmdiva Kay Stone. Die verheiratete, ältere Frau erliegt Martys Charme und lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Kay hat für ihren Ehemann, den schwerreichen Unternehmer Milton Rockwell, ihre Karriere und ihr persönliches Glück geopfert. Sie sieht in Marty eine willkommene Ablenkung vom tristen Alltag. Dieser hofft wiederum auf die Finanzierung seiner Reisen nach Paris, London, Kairo oder Tokio. Eines Tages tritt Milton Rockwell, der bei der Niederlage von Marty gegen Endo von dessen Showtalent beeindruckt war, mit einem fragwürdigen Angebot an ihn heran. Er soll in einer Reihe weiterer Spiele gegen Endo antreten, dabei aber jedes Mal verlieren.[1][2]
Produktion
Regie, Drehbuch und Filmschnitt
Der Film ist lose an das Leben des US-amerikanischen Tischtennisspielers Marty Reisman angelehnt. In den 1950er Jahren war er für seine Eskapaden à la Bobby Riggs bekannt.[3] Als junger, etwa 20-jähriger „Hai“ lockte Reisman ahnungslose Amateurspieler an und schloss hohe Wetten auf sich selbst bei Spielen im Lawrence's Broadway Table Tennis Club ab. Aufgrund seiner schlagfertigen Art und seiner schlanken Statur wurde er „The Needle“ (engl. für „Die Nadel“) genannt.[4]
Marty Supreme ist als weltumspannende Abenteuerkomödie im Stil von The Wolf of Wall Street (2013) und Catch Me If You Can (2002) konzipiert.[5][6] Regie führte Josh Safdie.[7] Es handelt sich um seine erste Arbeit, nachdem er und sein Bruder Benny Ende 2023 bekanntgegeben hatten, in Zukunft getrennte Wege gehen zu wollen.[8] Ihr letzter gemeinsamer Film war Der schwarze Diamant. Das Drehbuch für Marty Supreme schrieb Josh Safdie gemeinsam mit Ronald Bronstein.[9] In Vorbereitung auf das Schreiben des Drehbuchs grub sich der Regisseur tief in die reale Tischtennisszene der 1940er und 1950er. In Geschichten seines Onkels hörte er erstmals vom im Film eine Schlüsselrolle spielenden Lawrence’s Table Tennis Club, der als fast mythisches Zentrum der New Yorker Ping-Pong-Underground-Szene gilt. Weitere Recherchen führten Josh Safdie tiefer in die Archive, Anekdoten und verstaubten Clubfotos.[10]
Safdie und Bronstein arbeiteten auch für den Filmschnitt zusammen, wie bereits bei Good Time und Der schwarze Diamant. Die finale Schnittfassung wurde laut Safdie einen Tag vor der Weltpremiere Anfang Oktober 2025 in New York fertiggestellt.[11]
Besetzung, Kostüme, Hairstyling und Make-up
Timothée Chalamet spielt in der Titelrolle den Tischtennisspieler Marty Supreme.[12] Gemeinsam mit Safdie, Bronstein, Eli Bush und Anthony Katagas tritt er auch als einer der Produzenten des Films in Erscheinung.[13] Safdie soll Chalamet bereits im Jahr 2018 auf Marty Reismans Autobiografie The Money Player aufmerksam gemacht haben. Verblüfft von der äußerlichen Ähnlichkeit zwischen dem Tischtennisspieler und ihm, habe Chalamet noch im selben Jahr mit dem Sport angefangen. Insgesamt soll der Schauspieler über einen Zeitraum von sechs Jahren intensiv Tischtennis betrieben haben.[14] Später ermutigte Safdie seinen Hauptdarsteller bei den Dreharbeiten zu Marty Supreme dazu, einige seiner Stunts im Film selbst zu machen.[15] Für die Tischtennis-Szenen trainierte Chalamet monatelang mit Diego Schaaf und dem ehemaligen US-amerikanischen Olympiateilnehmer Wei Wang.[16]
Die weibliche Hauptrolle der Filmdiva Kay Stone, die mit dem Titelhelden eine Affäre beginnt, wurde mit Gwyneth Paltrow besetzt. Für die vielfach prämierte US-amerikanische Schauspielerin war es die erste Kinorolle seit Avengers: Endgame (2019). Odessa A’zion übernahm die Rolle von Martys Freundin Rachel Mizler. Der kanadische Unternehmer Kevin O’Leary und der US-amerikanische Rapper Tyler, the Creator, im Filmabspann unter seinem Geburtsnamen Tyler Okonma geführt, gaben in Marty Supreme jeweils ihr Kinodebüt. O’Leary übernahm den Part von Gwyneth Paltrows Ehemann, den reichen Geschäftsmann Milton Rockwell. Tyler, the Creator, berüchtigt für seine Provokationen, schlüpfte in die Rolle von Martys bodenständigen und warmherzigen Freund Wally. Damit bildet er einen Gegenpol zur unbändigen Energie der Titelfigur.[1] Der US-amerikanische Filmemacher Abel Ferrara ist als der Gangster Ezra Mishkin zu sehen.[17] Fran Drescher, bekannt durch ihre Rolle in der 1990er-Jahre-Sitcom Die Nanny, spielt Martys hypochondrische Mutter Rebecca und Larry Sloman seinen Onkel Murray, in dessen Schuhgeschäft in der Lower East Side er arbeitet.[18][2] Der Ungar Géza Röhrig spielt den Holocaust-Überlebenden Béla Kletzki, mit dem sich Marty über die Jahre bei Tischtennisturnieren anfreundet.[2] Der japanische Ping-Pong-Superstar und Martys Erzrivale Koto Endo wird von dem US-amerikanischen Meister im Gehörlosen-Tischtennis Koto Kawaguchi gespielt.[3][4] Ralph Colucci ist in der Rolle von Martys Arbeitskollegen Lloyd zu sehen.[2] Fred Hechinger und David Mamet spielen Kay Stones Co-Star Troy und den Regisseur Glenn Nordmann eines Broadway-Stücks, für das sie engagiert wurde, und Isaac Mizrahi den PR-Manager Merle.[2] Emory Cohen spielt Rachels Ehemann Ira Mizler.[19] Die deutsche Tischtennislegende Timo Boll hat in der Rolle von Vladimir Sebek einen Cameo-Auftritt.[10] Weiter auf der Besetzungsliste finden sich Sandra Bernhard und Penn Jillette.[20] Das Casting übernahm Jennifer Venditti.
Für die Kostüme zeichnete Miyako Bellizzi verantwortlich, die zuvor mit den Safdie-Brüdern an Good Time und Der schwarze Diamant gearbeitet hatte.[21] Um Hairstyling und Make-up kümmerten sich Kay Georgiou, Kyra Panchenko und Mike Fontaine.[21]
Szenenbild und Dreharbeiten
Als Szenenbildner wurde der mehrfach Oscar-nominierte US-Amerikaner Jack Fisk verpflichtet, der sowohl an Originalschauplätzen in New York wirkte, aber auch detailgetreu die Lower East Side von New York City um 1950 sowie die glamouröse Umgebung dort in einem Studio nachbildete.[2][4] Ihm zur Seite stand der Setdekorateur Adam Willis, mit dem Fisk bereits an Martin Scorseses Killers of the Flower Moon (2023) zusammengearbeitet hatte.
Die Dreharbeiten fanden von Ende September 2024 bis November 2024 in New York City statt.[22][5][23] Anfang Oktober 2024 drehte man im Playland Park, einem Freizeitpark im nahegelegenen Rye an der Atlantikküste.[24] Hauptdarsteller Timothée Chalamet wurde in New York geboren, ebenso Regisseur Josh Safdie. Als Kameramann fungiert Darius Khondji, mit dem Safdie bereits für Der schwarze Diamant zusammenarbeitete.[20]
Visuelle Effekte und Filmmusik
Für die visuellen Effekte des Films waren Eran Dinur, Helen Thach, Phil Prates und Ezequiel Larrú Cuevas verantwortlich. Um den Ton kümmerten sich Joseph White Jr., Oscar-Preisträger Skip Lievsay und Paul Urmson.[21]
Die Filmmusik komponierte, wie bereits für Good Time und Der schwarze Diamant, Daniel Lopatin.[25] Er arbeitete für die bis zum Synthie-Pop reichende Musik mit einem Orchester zusammen, verwendete aber auch Perkussion-Instrumente. Neben Musik, die die Atmosphäre der 1950er Jahre unterstützt, verwendet der Film auch modernere Musik, so zu Beginn Forever Young von Alphaville, Change und Everybody Wants to Rule the World von Tears for Fears, I Have the Touch von Peter Gabriel und The Order of Death von der Rockband Public Image Ltd.[2] Das Soundtrack-Album mit insgesamt 23 Musikstücken wurde am 25. Dezember 2025 von A24 Music als Download veröffentlicht.[26][27] Zudem ist eine zwei LPs umfassende Veröffentlichung auf Vinyl geplant.[28]
Produktionskosten, Marketing und Veröffentlichung
Einem Bericht des amerikanischen Branchendiensts Variety zufolge werden die Produktionskosten von Marty Supreme mit 60 bis 70 Millionen US-Dollar beziffert. Dies würde den Film zur bis dahin teuersten Produktion des Unternehmens A24 machen.[29]
Erste Trailer wurden Mitte August und November 2025 vorgestellt.[30][31] Die Weltpremiere von Marty Supreme erfolgte am 6. Oktober 2025 im Rahmen des New York Film Festivals in der Alice Tully Hall als unangekündigte Sondervorführung im Beisein von Josh Safdie und Timothée Chalamet.[11][31] Am 25. Dezember 2025 kam der Film in die US-Kinos.[32] Der Kinostart in Deutschland ist am 26. Februar 2026 im Verleih von Tobis Film geplant.[33] Am gleichen Tag soll der Film in der Deutschschweiz starten.[34]
Rezeption
Soziale Medien
Amerikanische Rezensenten äußerten sich nach der Uraufführung im sozialen Netzwerk X lobend über Marty Supreme.[11] David Ehrlich vom Online-Branchendienst IndieWire stellte den Film auf eine Stufe mit Paul Thomas Andersons Kritikererfolg One Battle After Another und titelte den Film in Anlehnung daran und an die Tischtennis-Thematik in One Paddle After Another um.[35] Ehrlichs Redaktionskollegin Anne Thompson bezeichnete Safdies Regiearbeit als „wilden Adrenalinstoß“, in der Machart von Der schwarze Diamant. Sie prophezeite Hauptdarsteller Timothée Chalamet für seine „kompromisslose Darstellung“ eine weitere Oscar-Nominierung und zog einen Vergleich zu Leonardo DiCaprios Leistung in Martin Scorseses The Wolf of Wall Street (2013).[36]
Weitere Kritiker auf X fanden lobende Worte über den Film und Chalamets Darstellung als Titelheld Marty Supreme. David Canfield, langjähriger Mitarbeiter bei der Fachzeitschrift The Hollywood Reporter, pries Chalamets Leistung als Karriere-Höhepunkt und stellte darüber hinaus Odessa A’zion als „grandios“ sowie das Schauspielensemble als „hervorragend“ heraus. Marty Supreme sei ein „großartiger, mitreißender Film“.[37] Ramin Setoodeh, Mitherausgeber des Branchenblatts Variety, lobte ebenfalls den Hauptdarsteller und sah in dem Film eine Mischung aus Der schwarze Diamant, J. D. Salingers Roman Der Fänger im Roggen und Cameron Crowes erfolgreicher Sportlerkomödie Jerry Maguire (1996).[38] Hoai-Tran Bui (Inverse Entertainment) sah eine „manisch, verrückten Odyssee, die ebenso aufregend wie anstrengend“ sei.[39]
Matt Neglia, Chefredakteur der Website Next Best Picture ging auf X ausführlicher auf den Film ein. Marty Supreme sei „ein weitläufiges und elektrisierendes Sport-Epos, das vom ersten bis zum letzten Bild vor Vitalität“ strotze. Regisseur Safdie liefere „ein meisterhaftes Stück organisiertes Chaos in einem größeren Maßstab als je zuvor und“ treibe den Zuschauer „durch Martys unerbittliches Bestreben, allen zu beweisen, dass er der beste Tischtennisspieler der Welt“ sei. Timothée Chalamet rede in dem Film „mit hyperaktiver Denkweise und unerschütterlichem Selbstvertrauen im Minutentakt“ und stürze „sich mit vollem Einsatz emotional und körperlich in seine Rolle“. Hauptdarsteller und Film seinen „so aufregend, überraschend und nervenaufreibend [...] wie alles, was Safdie jemals gedreht“ habe. Marty Supreme sei „eine der belebendsten und besten Sportgeschichten, die jemals auf die Leinwand gebracht“ worden seien, erklärte Neglia. Auch lobte er die Filmmusik von Daniel Lopatin und den Filmschnitt, der „die zweieinhalbstündige Laufzeit des Films schneller verstreichen“ lasse, „als ein Ball, der über den Tisch“ springe.[40]
Kritiken une Einspielergebnis
Von den bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken sind 94 Prozent positiv.[41] Bei Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 88 von 100 möglichen Punkten.[42]
David Rooney von The Hollywood Reporter bemerkt in seiner Kritik, man könne Marty Supreme als eine Mischung aus Uncut Gems und Catch Me If You Can beschreiben, und die Machart des Films strahle eine Selbstsicherheit aus, die der des Titelhelden in nichts nachsteht. Cineasten könnten Parallelen zu Ken Jacobs’ Dokumentarfilm-Kurzfilm Orchard Street von 1955 entdecken. Die akribisch ausgewählte Besetzung bis hin zu den Statisten wirkten wie lebendig gewordene Figuren aus den Straßenfotografien von Diane Arbus, Louis Faurer oder Ruth Orkin. Ab den ersten Momenten auf der Leinwand vermittele Timothée Chalamet, der mit der Körperlichkeit eines Duracell-Hasen und seiner unerschrockenen Redseligkeit agiert, das Gefühl eines schamlosen jungen Mannes, der mit einer Kombination aus Chuzpe, Amoralität und unerschütterlichem Selbstvertrauen nach Größe strebt. Die Begrifflichkeit „Wilde Fahrt“ sei womöglich eine der abgedroschensten Redewendungen, doch passe sie für dieses umfassende Sinneserlebnis perfekt.[2]
Peter Bradshaw beschreibt Marty Supreme in seiner Kritik im Guardian als einen „Marathon-Sprint aus aberwitzigen Katastrophen und Aufruhr“ und als einen „soziopathischen, verrückten Albtraum à la Mel Brooks“. Der Film sei ein groteskes Wettrennen gegen die Zeit, und anders als in Sportfilmen üblich gebe es keine Trainingssequenzen, keine Szenen, in denen Marty seine Technik aus dem Off erklärt und auch keine Szenen, in denen er demütig einem Tischtennis-Mentor zuhört. Marty sei ein verwerflicher, impulsiver Charakter, den Chalamet auf urkomische Weise verkörpere.[3]
Für David Ehrlich ist der notorische Lügner Marty eine Mischung aus Fitzcarraldo und Frank Abagnale, mit einer Prise von John McEnroe und Joel Goodsen. Chalamet verschmelze diese sich überschneidenden Energien auf fesselnde Weise zu einem unbändigen Geschichtenerzähler, der so schnell denkt, handelt und sich selbst zerstört, wie ein Kolibri mit den Flügeln schlägt. Marty sei ein Geschöpf der Zukunft und rase durch den Film, als könne er es kaum erwarten, dort anzukommen. Und obwohl Safdie sichtlich Gefallen daran findet, Marty immer tiefer in den Kaninchenbau seiner eigenen wahnhaften Visionen zu begleiten, liege der wahre Reiz dieses Films darin, Marty beim Ausstieg zuzusehen und dabei, wie er am eigenen Leib erfährt, wie leicht das Streben nach Erfolg zu einem weiteren Rezept für Solipsismus werden kann. Marty mag sich selbst gern als „das ultimative Produkt von Hitlers Niederlage“ sehen, aber die Größe dieses Films liege darin, wie Chalamets Darstellung uns nach und nach von der Idee überzeugt, dass er das nicht sein muss.[43]
Pete Hammond schreibt in seiner Kritik für deadline.com, Chalamet sei in der Titelrolle die perfekte Besetzung als junger Mann, der manchmal selbst sein schlimmster Feind ist. Er sei in der Rolle einfach sensationell und genauso mitreißend wie Adam Sandler in Benny Safdies New Yorker Film Uncut Gems. Wie bereits Paul Newman vor ihm scheue Chalamet nicht davor, eine Figur zu spielen, die so sehr von ihrem eigenen Traum besessen ist, dass sie zeitweise völlig unsympathisch wirkt. Neben Chalamet überzeuge Marty Supreme durchweg mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen. Odessa A’zion beweise, dass man sie im Auge behalten sollte, und auch Gwyneth Paltrows Rückkehr nach sieben Jahren habe sich gelohnt. Sie habe nichts von ihrer Klasse eingebüßt und mache ihre unerwartete Verführung durch Chalamet zu einer authentischen Geschichte über eine Frau, die versucht, das wiederzuerlangen, was sie in ihrem Leben verloren hat. Eine echte Entdeckung sei auch Kevin O’Leary, der absolut perfekt in der Rolle des Geschäftsmanns sei, und auch Fran Drescher in ihren viel zu kurzen Szenen als Martys ziemlich dominante Mutter überzeuge.[4]
Björn Becher von Filmstarts nennt Marty Supreme ein mit Der schwarze Diamant vergleichbares Meisterwerk, einen weiteren Volltreffer mit der unverkennbaren Safdie-Handschrift und einen weiteren Film des Regisseurs, der einen kaum durchatmen lasse, sondern sich im Kino als totale sensorische Überforderung entpuppe. Ton, Musik, Schnitt und die mal wieder herausragende Kamera von Darius Khondji entfalteten eine unglaubliche Sogwirkung, die dafür sorge, dass man Marty Mauser nicht nur bei seiner ständigen Hatz beobachtet, sondern sie fast schon selbst körperlich miterlebt. Gerade in den Straßenszenen werde einmal mehr viel mit Handkamera gearbeitet, worunter die Übersicht aber nicht leide, stattdessen trage es dazu bei, dass sich das wilde Treiben in Marty Supreme wie das echte Leben anfühlt. Wie schon bei früheren Safdie-Filmen verstärke die Musik mit ihrer treibenden Energie zudem den sich stetig steigernden Nervenkitzel und evoziere mit den laut klackenden Tischtennisbällen ein zusätzliches Stresselement. Weil Komponist Daniel Lopatin immer wieder nicht nur populäre Songs der 1980er Jahre, sondern auch Synthesizer-Klänge aus derselben Ära nutze, würden solche bewussten Anachronismen Marty Supreme von Anfang an etwas Zeitloses, geradezu Universelles verleihen.[10]
Die weltweiten Einnahmen des Films aus Kinovorführungen belaufen sich auf rund 84 Millionen US-Dollar.[44]
Auszeichnungen
Die Filmmusik von Daniel Lopatin wurde im Jahr 2025 für einen Hollywood Music In Media Award (HMMA) nominiert.[45] Im Rahmen der Critics’ Choice Movie Awards 2026 wurde Marty Supreme in die Shortlists für die Kategorien „Casting & Ensemble“, „Szenenbild“, „Kamera“, „Kostüme“, „Filmschnitt“ und „Filmmusik“ aufgenommen.[46] Im Dezember 2025 gelangte der Film auf die Oscar-Shortlists für das beste Casting, die beste Kamera, das beste Makeup & Hairstyling und die beste Filmmusik.[47]
AACTA International Awards 2026
- Nominierung als Bester Film (Ronald Bronstein, Eli Bush, Timothée Chalamet, Anthony Katagas und Josh Safdie)
- Nominierung für die Beste Regie (Josh Safdie)
- Nominierung für das Beste Drehbuch (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Timothée Chalamet)
- Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Timothée Chalamet)
- Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Odessa A’Zion)
- Nominierung als Bestes Schauspielensemble[48]
AFI Awards 2025
- Aufnahme in die Top 10 der Filme des Jahres[49]
American Society of Cinematographers Awards 2026
- Nominierung für die Beste Kamera – Kinofilm (Darius Khondji)[50]
Art Directors Guild Awards 2026
Astra Film Awards 2025
- Nominierung in der Kategorie „Motion Picture Comedy or Musical“
- Nominierung für das Beste Originaldrehbuch (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Nominierung für die Beste Regie (Josh Safdie)
- Auszeichnung als Bester Schauspieler (Timothée Chalamet)
- Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Gwyneth Paltrow)
- Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Odessa A’zion)[52][53]
Atlanta Film Critics Circle Awards 2025
- Aufnahme in die Top 10 Films[54]
Chicago Film Critics Association Awards 2025
- Nominierung als Bester Film
- Nominierung für die Beste Regie (Josh Safdie)
- Nominierung für das Beste Drehbuch (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Timothée Chalamet)
- Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Odessa A’Zion)
- Nominierung für den Besten Schnitt (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Nominierung für das Beste Szenenbild[55]
Critics’ Choice Movie Awards 2026
- Nominierung als Bester Film
- Nominierung für die Beste Regie (Josh Safdie)
- Nominierung für das Beste Drehbuch (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Auszeichnung als Bester Hauptdarsteller (Timothée Chalamet)
- Nominierung in der Kategorie „Casting & Ensemble“ (Jennifer Venditti)
- Nominierung für das Beste Szenenbild (Jack Fisk und Adam Willis)
- Nominierung für den Besten Filmschnitt (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Nominierung als Bester Komponist (Daniel Lopatin)[56]
Directors Guild of America Awards 2026
- Nominierung für die Beste Spielfilmregie (Josh Safdie)[57]
- Nominierung als Bester Film – Komödie oder Musical
- Auszeichnung als Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical (Timothée Chalamet)
- Nominierung für das Beste Drehbuch (Ronald Bronstein und Josh Safdie)[58]
Guild of Music Supervisors Awards 2026
- Nominierung in der Kategorie „Music Supervision in Mid-Level Budget Films“ (Gabe Hilfer)[59]
London Critics’ Circle Film Awards 2026
- Nominierung als Bester Film
- Nominierung für die Beste Regie (Josh Safdie)
- Nominierung für das Beste Drehbuch (Josh Safdie und Ronald Bronstein)
- Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Timothée Chalamet)
- Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Odessa A’zion)
- Nominierung für die Beste technische Leistung (Jennifer Venditti für das Casting)[60]
Los Angeles Film Critics Association Awards 2025
- Auszeichnung für den Besten Schnitt (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Runner-up für die Beste Hauptrolle (Timothée Chalamet)[61]
Movies for Grownups Awards 2025
- Nominierung als Bester Historienfilm
- Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Gwyneth Paltrow)[62]
National Board of Review Awards 2025
- Aufnahme in die Top Films[63]
New York Film Critics Circle Awards 2025
- Auszeichnung für das Beste Drehbuch[64]
Online Film Critics Society Awards 2026
- Nominierung als Bester Film
- Nominierung für die Beste Regie (Josh Safdie)
- Nominierung für das Beste Originaldrehbuch
- Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Timothée Chalamet)
- Nominierung für das Beste Ensemble & Casting
- Nominierung für den Besten Filmschnitt
- Nominierung für das Beste Filmmusik
- Nominierung für das Beste Szenenbild
- Nominierung für die Besten Kostüme[65]
Palm Springs International Film Festival 2026
- Auszeichnung mit dem Spotlight Actor of the Year Award (Timothée Chalamet)[66]
Producers Guild of America Awards 2026
- Nominierung als Bester Film für den Darryl F. Zanuck Award[67]
Satellite Awards 2025
- Nominierung als Bester Film – Komödie oder Musical
- Nominierung für das Beste Drehbuch (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Nominierung für den Besten Filmschnit (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Nominierung für das Beste Szenenbild
- Nominierung für die Besten Kostüme (Miyako Bellizzi)[68]
Seattle Film Critics Society Awards 2025
- Nominierung als Bester Film (Josh Safdie)
- Nominierung für die Beste Regie (Josh Safdie)
- Nominierung für das Beste Drehbuch (Ronald Bronstein und Josh Safdie)
- Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Timothée Chalamet)
- Nominierung als Bester Ensemble Cast (Jennifer Venditti)
- Nominierung für den Besten Filmschnitt (Ronald Bronstein und Josh Safdie)[69]
Set Decorators Society of America Awards 2026
- Nominierung in der Kategorie Décor/Design of a Period Feature Film (Adam Willis und Jack Fisk)[70]
Washington DC Area Film Critics Association Awards 2025
- Nominierung als Bester Film
- Nominierung für die Beste Regie (Josh Safdie)
- Nominierung für das Beste Drehbuch
- Nominierung als Bester Schauspieler (Timothée Chalamet)
- Nominierung für das Beste Ensemble
- Nominierung für die Beste Kamera
- Nominierung für den Besten Filmschnitt
- Nominierung für die Beste Filmmusik[71]
Literatur
- Marty Reisman: The Money Player – The Confessions of America's Greatest Table Tennis Player and Hustler. Morrow, New York, 1974. – ISBN 978-0-688-00273-2.
Weblinks
- Marty Supreme bei IMDb
- Offizielle Website vom amerikanischen Verleih A24 (englisch)
- Offizielle deutsche Website vom Verleih Tobis Film
- Marty Supreme – Drehbuch zum Film von A24 (PDF; 1,44 MB)
Einzelnachweise
- ↑ a b J. Leipnitz: Das erwartet uns in MARTY SUPREME mit Timothée Chalamet. In: tobis.de (abgerufen am 11. November 2025).
- ↑ a b c d e f g h David Rooney: 'Marty Supreme' Review: Timothée Chalamet and Josh Safdie Reinvent the Sports Comedy in Furiously Energized Study of a Born Hustler. In: The Hollywood Reporter, 1. Dezember 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ a b c Peter Bradshaw: Marty Supreme review – Timothée Chalamet a smash in spectacular screwball ping-pong nightmare. In: The Guardian, 1. Dezember 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ a b c d Pete Hammond: 'Marty Supreme' Review: Timothée Chalamet Triumphs In Josh Safdie’s Character-Rich 'Rocky' Of Ping Pong Movies. In: deadline.com, 1. Dezember 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ a b Jen Juneau: Timothée Chalamet Sports a Mustache and Glasses on Set of New Film Marty Supreme in New York City. In: people.com, 1. Oktober 2024.
- ↑ Jordan Ruimy: Josh Safdie's 'Marty Supreme' is A24's Most Expensive Movie Ever ($90M). In: worldofreel.com, 5. November 2024.
- ↑ Leonard Pearce: Josh Safdie Will Direct Timothée Chalamet in Ping Pong Biopic 'Marty Supreme'. In: thefilmstage.com, 15. Juli 2024.
- ↑ Alex Hopley: Die Safdie-Brüder haben sich offiziell getrennt. In: gamereactor.de, 5. Januar 2024.
- ↑ Iona Rowan: Timothée Chalamet looks unrecognisable in first look at new movie. Marty Supreme also stars Gwyneth Paltrow. In: digitalspy.com, 1. Oktober 2024.
- ↑ a b c Björn Becher: 'Marty Supreme': Egal ob Diamanten oder Tischtennis, Hauptsache Meisterwerk. In: filmstarts.de. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ a b c Christian Zilko, Kate Erbland: ‘Marty Supreme’ Brings Down the House as Surprise NYFF Screening: ‘Major, Exhilarating Filmmaking’ and Timothée Chalamet’s ‘Best Performance Yet. In: Indiewire.com, 7. Oktober 2025 (abgerufen am 7. Oktober 2025).
- ↑ Jordan King: Timothée Chalamet To Lead Josh Safdie’s A24 Ping Pong Movie Marty Supreme. In: empireonline.com, 16. Juli 2024.
- ↑ Damian Sprenger: Trailer-Premiere: „Marty Supreme“. In: the-spot-mediafilm.com, 14. August 2025. Abgerufen am 28. Oktober 2025.
- ↑ Wie Timothée Chalamet während anderer Drehs heimlich Tischtennis übte. In: spiegel.de, 8. Oktober 2025 (abgerufen am 8. Oktober 2025).
- ↑ Charles Barfield: 'Marty Supreme': Timothée Chalamet Says Josh Safdie’s Latest Has ‘Uncut Gems’ “Energy”. In: theplaylist.net, 17. Dezember 2024. Abgerufen am 28. Oktober 2025.
- ↑ Tabasum Qadir: All About Timothée Chalamet’s Upcoming Flick 'Marty Supreme': Cast, Production, Plot, and Release Date. In: netflixjunkie.com, 3. April 2025.
- ↑ Courtney Howard: 'Marty Supreme' Review: Timothée Chalamet Delivers Winning Work In A Spry, Subversive Sports Film. In: freshfiction.tv, 1. Dezember 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ Ping-Pong-Drama "Marty Supreme": Fran Drescher verkörpert Timothée Chalamets Filmmutter in Biopic. In: focus.de, 4. Oktober 2024.
- ↑ Stephanie Zacharek: 'Marty Supreme' Is as Hollow as a Ping-Pong Ball Entertainment. In: time.com, 1. Dezember 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ a b Jordan Ruimy: First Look: Timothee Chalamet in Josh Safdie’s 'Marty Supreme'. In: worldofreel.com, 30. September 2024.
- ↑ a b c Marty Supreme. In: a24awards.com/marty-supreme (abgerufen am 11. November 2025).
- ↑ Mohaned Mamdouh: Josh Safdie’s 'Marty Supreme' Begins Filming Today In New York City. In: featurefirst.net, 23. September 2024.
- ↑ Jordan Ruimy: Timothee Chalamet Says Josh Safdie's 'Marty Supreme' Has the "Energy" of 'Uncut Gems'. In: worldofreel.com, 17. Dezember 2024.
- ↑ Jay Sears: Camels & Donkeys @ Playland Beach. In: myrye.com, 4. Oktober 2024.
- ↑ Daniel Lopatin Scoring Josh Safdie’s 'Marty Supreme'. In: filmmusicreporter.com, 13. August 2025.
- ↑ 'Marty Supreme' Soundtrack Set for Christmas Release. In: filmmusicreporter.com, 3. Dezember 2025. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
- ↑ 'Marty Supreme' Soundtrack Album Details. In: filmmusicreporter.com, 9. Dezember 2025. Abgerufen am 9. Dezember 2025.
- ↑ 'Marty Supreme' Vinyl Edition Soundtrack Album Announced. In: filmmusicreporter.com, 12. Januar 2026. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ Brent Lang, Rebecca Rubin: ‘One Battle After Another’ Projected to Lose $100 Million Theatrically as ‘Smashing Machine’ and Others Also Struggle Due to Oversized Budgets. In: variety.com, 15. Oktober 2025 (abgerufen am 11. November 2025).
- ↑ Jordan Ruimy: 'Marty Supreme' Trailer: Josh Safdie Serves Up Timothée Chalamet Ping Pong Drama. In: worldofreel.com, 13. August 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ a b Ryan Lattanzio: ‘Marty Supreme’ Trailer: Timothée Chalamet Is on a Bender of Ambition in Josh Safdie’s Electric Solo Outing. In: indiewire.com, 11. November 2025 (abgerufen am 11. November 2025).
- ↑ Marty Supreme. In: a24films.com (abgerufen am 9. Oktober 2025).
- ↑ Marty Supreme. In: tobis.de (abgerufen am 9. Oktober 2025).
- ↑ Chris Schelb: Überwältigendes Lob für Timothée Chalamet: Die US-Presse feiert «Marty Supreme». In: outnow.ch, 2. Dezember 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ X-Beitrag von David Ehrlich, 7. Oktober 2025 (abgerufen am 7. Oktober 2025).
- ↑ X-Beitrag von Anne Thompson, 7. Oktober 2025 (abgerufen am 7. Oktober 2025).
- ↑ X-Beitrag von David Canfield, 7. Oktober 2025 (abgerufen am 7. Oktober 2025).
- ↑ X-Beitrag von Ramin Setoodeh, 7. Oktober 2025 (abgerufen am 7. Oktober 2025).
- ↑ X-Beitrag von Hoai-Tran Bui, 7. Oktober 2025 (abgerufen am 7. Oktober 2025).
- ↑ X-Beitrag von Matt Neglia, 7. Oktober 2025 (abgerufen am 7. Oktober 2025).
- ↑ Marty Supreme. In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 20. Dezember 2025.
- ↑ Marty Supreme. In: Metacritic. Abgerufen am 1. Dezember 2025.
- ↑ David Ehrlich: 'Marty Supreme' Review: Timothée Chalamet’s Legendary Performance Anchors an Exhilarating American Epic About the True Cost of Greatness. In: indiewire.com, 1. Dezember 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ Marty Supreme. In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 17. November 2025.
- ↑ Marty Supreme – Auszeichnungen. In: imdb.com (abgerufen am 11. November 2025).
- ↑ Clayton Davis: Critics Choice Awards Unveil First Below-the-Line Shortlists in 11 Categories: ‘Sinners,’ ‘Frankenstein,’ ‘Wicked: For Good’ and ‘F1’ Lead Craft Contenders. In: Variety, 24. November 2025. Abgerufen am 24. November 2025.
- ↑ Marcus James Dixon: ‘Sinners,’ ‘Wicked: For Good’ lead 2026 Oscars shortlists. In: goldderby.com, 16. Dezember 2025. Abgerufen am 16. Dezember 2025.
- ↑ Ryan Lattanzio: 'One Battle After Another' Dominates SAG Actor Award Nominations with 7, 'Sinners' Scores 5. In: indiewire.com, 7. Januar 2026. Abgerufen am 7. Januar 2026.
- ↑ Pete Hammond: AFI Awards Movie Top 10: 'Sinners', 'Avatar: Fire And Ash', 'Jay Kelly' Among Honorees. In: deadline.com, 4. Dezember 2025. Abgerufen am 4. Dezember 2025.
- ↑ Jazz Tangcay: 'Sinners' and 'Train Dreams' Among American Society of Cinematographers Nominees. In: Variety, 8. Januar 2026. Abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Erik Pedersen: ADG Awards Nominations: ‘One Battle After Another’, ‘Sinners’, ‘Frankenstein’, ‘Avatar’ & More. In: deadline.com, 7. Januar 2026. Abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Steven Prusakowski: The 2025 Astra Film Awards Nominations Have Been Announced. In: awardsradar.com, 25. November 2025. Abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ Matt Neglia: The 2025 Hollywood Creative Alliance’s (HCA) Astra Film Award Winners. In: nextbestpicture.com, 10. Januar 2026. Abgerufen am 13. Januar 2026.
- ↑ Atlanta Film Critics Circle Announces Its 2025 Winners. In: atlfilmcritics.org, 3. Dezember 2025. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
- ↑ https://awardsradar.com/2025/12/09/one-battle-after-another-and-sinners-receive-twelve-nominations-each-from-the-chicago-film-critics-awards/
- ↑ https://www.indiewire.com/awards/results/2025-critics-choice-awards-film-tv-nominations-full-list-1235164994/
- ↑ Patrick Hipes: DGA Awards Movie Nominees: Anderson, Coogler, Del Toro, Safdie And Zhao. In: deadline.com, 8. Januar 2026. Abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ https://goldenglobes.com/nominations/2026
- ↑ 16th Annual Guild of Music Supervisors Awards Nominations Announced. In: filmmusicreporter.com, 14. Januar 2026.
- ↑ Alex Ritman: 'One Battle After Another', 'Hamnet' and 'Sinners' Lead London Critics’ Circle Film Awards Nominations. In: Variety, 15. Dezember 2025. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ https://variety.com/2025/film/awards/los-angeles-film-critics-lafca-winners-1236602469/
- ↑ Hilary Lewis: Movies for Grownups Awards Nominations: 'One Battle After Another' Leads With 8 Nods. In: The Hollywood Reporter, 19. November 2025. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
- ↑ Jeremy Kay: 'One Battle After Another' named National Board Of Review’s best film of 2025. In: screendaily.com, 3. Dezember 2025. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
- ↑ Clayton Davis: New York Film Critics 2025: 'One Battle After Another' Wins Best Film, Rose Byrne and Wagner Moura Take Top Acting Prizes. In: Variety, 2. Dezember 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ Matt Neglia: The 2025 Online Film Critics Society (OFCS) Nominations. In: nextbestpicture.com, 12. Januar 2026. Abgerufen am 12. Januar 2026.
- ↑ Payton Turkeltaub: Timothée Chalamet to Receive Spotlight Actor Honor at Palm Springs International Film Awards. In: Variety, 11. Dezember 2025. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ Pete Hammond und Erik Pedersen: Producers Guild Awards Nominations: Season’s Heavy Hitters & One Big Surprise Vying For Top Film Prize. In: deadline.com, 9. Januar 2026. Abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ https://nextbestpicture.com/the-2025-satellite-award-ipa-nominations/
- ↑ Seattle Film Critics announce 10 best films of 2025 and nominees for annual awards. In: thesunbreak.com, 5. Dezember 2025. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Jazz Tangcay: 'Marty Supreme' and 'Bugonia' Among Set Decorators Society of America Award Nominees. In: Variety, 5. Januar 2026.
- ↑ https://nextbestpicture.com/the-2025-washington-dc-area-film-critics-association-wafca-nominations/