Martin Roos (Autor)

Martin Roos (* 1967 in Düsseldorf) ist ein deutscher Wirtschaftsjournalist, Autor, Ghostwriter und Redenschreiber.

Leben

Roos studierte nach dem Abitur in Paris, Wien, Amsterdam und Tübingen Allgemeine Rhetorik, Neuere Deutsche Literatur und Linguistik. Im Jahr 2000 wurde er am Lehrstuhl für Allgemeine Rhetorik in Tübingen promoviert. Nach seinem Volontariat bei der Rheinischen Post wechselte er als Redakteur zum Handelsblatt. Seit 2008 arbeitet er freiberuflich als Journalist, Autor, Dozent, Ghostwriter und Redenschreiber. Roos ist Mitglied der Freien-Organisation Freischreiber, der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung Düsseldorf und der Stefan-George-Gesellschaft (Bingen und München). Seit 2015 gehört er dem Vorstand der Heinrich-Heine-Gesellschaft (Düsseldorf) an und wurde 2020 zum 2. Vorsitzenden gewählt. Für sein publizistisches Engagement für die Champagne hat ihn 2019 der Ordre des Coteaux de Champagne (* 1656), einer der ältesten, unter Louis XIV. gegründeten Weinorden Frankreichs, zum Chevalier ernannt.

Werke (Auswahl)

  • Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf (Hrsg.): …und hinter den Gesichtern. Biografische Notizen zu Beteiligten am Majdanek-Prozess (1975–1981). 1996.[1]
  • Stefan Georges Rhetorik der Selbstinszenierung. Grupello Verlag, Düsseldorf 2000.
  • Ich, Schöpfer der Kö, ein fiktionaler Monolog des Kö-Architekten Anton Huschberger. In: Die Königsallee in Düsseldorf. Grupello Verlag, Düsseldorf 2001.
  • Manao ahoana i Madagasikara – Wie geht es, Madagaskar? Geschichten vom sechsten Kontinent. In: Heinz-Kühn-Stiftung, 14. Jahrbuch, Düsseldorf 2000/2001 ([1] PDF).
  • Karriereknicke – was Sie tun sollten, um den Job loszuwerden. Grupello Verlag, 95 Seiten, Düsseldorf 2002.
  • John D. Rockefeller im Porträt, Aufstieg der Industriemagnaten – vom Erbadel zum Geldadel. In: Mythos Geld – der Mensch und die Kräfte des Kapitals. Wissensmedia Verlag, München 2009.
  • Schreib-Werkstatt – Das A und O der Pressemitteilung. Verlag Johann Oberbauer, Düsseldorf und Eugendorf 2016.
  • Text: Fukushima Requiem 0311. (Musik: Adrian Oswalt; Uraufführung im Neckarkraftwerk Tübingen am 18. März 2016).[2][3]
  • Mach’s Maul auf – eine Kurzanleitung zum Redenschreiben. Grupello Verlag, Düsseldorf 2016.
  • Jan Wellem im Salon – Düsseldorfer Eskapaden. Roman, Droste Verlag, Düsseldorf 2017.
  • Ja, ich lebe! Ein Gespräch mit Heinrich Heine über die Gegenwart. Heinrich-Heine-Gesellschaft, Düsseldorf 2019.
  • 111 Orte in der Champagne, die man gesehen haben muss, ein literarisch-kulinarischer Reiseführer. Mit Champagner-Rezepten von Jean-Claude Bourgueil und Fotografien von Tom Jasny, Emons Verlag, Köln 2021.
  • Tod in der Champagne. Kriminalroman, Emons Verlag, Köln 2021.
  • Zeelandgeheimnis. Kriminalroman, Emons Verlag, Köln 2023.
  • Die ewige Magie der Champagne: Themenschwerpunkt Champagne. In: Wirtschaftswoche. Heft 45/2024.

Auszeichnung

Belege

  1. Gedenkstätten NRW: …und hinter den Gesichtern. Abgerufen am 1. Januar 2024.
  2. Neckar-Chronik: Fukushima-Requiem in der Neckarwehr-Maschinenhalle uraufgeführt. Abgerufen am 1. Januar 2024.
  3. Film: FukushimaRequiem0311 für Gesang, Sprecher und kleines Orchester – Konzertauszug. Abgerufen am 21. Februar 2024 (deutsch).