Martin Debus
Martin Debus (* 25. April 1966 in Swakopmund, Südwestafrika) ist deutscher Theaterregisseur.
Debus inszenierte an verschiedenen deutschen Bühnen und lebt seit 1996 in Berlin. Von 2008 bis 2016 leitete er die Agentur Gesichter.[1] Seit 2022 ist er als Dialogbuchautor und Voiceover-Regisseur für die Synchronbranche tätig.
Inszenierungen
- 2001: Helden wie wir am Badischen Staatstheater Karlsruhe[2]
- 2001/2002: Hasch mich, Genosse!, am Gerhart Hauptmann Theater Zittau, Autor: Ray Cooney
- 2004: Feuchte Schritte ins Paradies oder Komm, liebe Kulturhauptstadt, komm, Autor: Ronald Granz
- 2005/2006: Wildwasser, Sommertheater nach einer mittelalterlichen Erzählung von Karl May auf der Burg Ziesar
Hans-Otto-Theater Potsdam
- 1997/2000: Indien von Josef Hader und Alfred Dorfer[3]
- Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?, Lieder und Texte der 20er Jahre
- Flüchtlingsgespräche und andere Texte aus dem Exil von Bertolt Brecht
- Ungeduscht, gedutzt und ausgebuht! szenische Lesung mit Texten von Max Goldt
- 1997: Hinkemann von Ernst Toller (Theater Stückwerk Berlin)
- 1995: Die Troerinnen nach Euripides, Theater im Schoko-Laden Berlin
- 1996: Der Pelikan von August Strindberg, Theater Narrenspiegel Berlin
- 1996/97: Helden wie wir von Thomas Brussig[4]
Weblinks
- Profil von Debus, auf TheApolis.de
Einzelnachweise
- ↑ Agentur Gesichter: Über uns. Archiviert vom am 13. August 2013; abgerufen am 8. November 2025 (deutsch).
- ↑ Erste Liebe über dem Hamsterkäfig.Thomas Brussigs „Helden wie wir“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe, in: Badische Neueste Nachrichten, 20.02.2001
- ↑ Hans-Otto-Theater gibt den Senf zum Stück dazu, in: Berliner Morgenpost 31.01.2000
- ↑ Vom Fall innerer und äußerer Mauern. Bei der Premiere von „Helden wie wir“ bewies Frank Buchwald großes Einfühlungsvermögen, in: Rheinische Post 16.11.1998