Markus Paul von Schnurbein

Markus Paul Maximilian Georg Freiherr von Schnurbein (* 13. April 1850 in Augsburg; † 19. Mai 1926 auf Gut Hemerten) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben

Markus Schnurbein entstammte dem Südtiroler Adelsgeschlecht Schnurbein, das 1697 in den Adelsstand erhoben wurde und sich im Raum Augsburg ausbreitete. Er war ein Sohn des Königlich-Bayerischen Oberlandesgerichtsrats Markus Paulus von Schnurbein (1820–1882) und dessen Ehefrau Friederike Auguste von Silberhorn (1818–1853).

Er verfügte in Schwaben über umfangreichen Gutsbesitz, der unter Fideikommiss stand und hatte von April 1902 bis 1918 als erblicher Reichsrat einen Sitz in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten.

Schnurbein war Hauptmann in der Bayerischen Armee und Kammerherr.

Familie

Seit dem 28. August 1877 war er mit Emma von Stetten (* 1856 auf Gut Hemerten, † 1906) verheiratet. Aus der Ehe gingen die Kinder Hans Markus (1878–1956, ∞ 1907 Sophia Freiin von Woellwarth-Lauterburg) und Maximilian Markus (1880–1915, ∞ 1910 Agnes Freiin von Thüngen) hervor.[1]

Auszeichnungen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, zugleich Adelsmatrikel der im Ehrenschutzbunde des Deutschen Adels vereinigten Verbande · Band 57. 1907 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).