Markus Meyer (General)
Markus Meyer (* 1. Dezember 1973) ist ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und seit August 2025 Brigadekommandeur der Luftlandebrigade 1 in Saarlouis.
Leben
Meyer, geboren in Baden-Württemberg,[1] trat 1994 als Offizieranwärter bei der 4. Kompanie des Fallschirmjägerbataillon 313 in Varel in die Bundeswehr ein und durchlief bis 1997 die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes der Fallschirmjägertruppe. Von 1997 bis 2001 studierte er Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Anschließend war er Zugführer in der 3. Kompanie des Fallschirmpanzerabwehrbataillons 272 in Wildeshausen und absolvierte 2001 seinen ersten Auslandseinsatz als Zugführer und Offizier für Zivil-militärische Zusammenarbeit beim 3. Einsatzkontingent KFOR im Kosovo. Von 2002 bis 2003 war er Kompanieeinsatzoffizier der 5. Kompanie des Fallschirmjägerbataillons 313 in Oldenburg und dabei 2002 Kompanieeinsatzoffizier der Einsatzkompanie 1 im 1. Deutschen Einsatzkontingent der International Security Assistance Force (ISAF) in Kabul. Von 2003 bis 2004 war er Kompaniechef der 2. Kompanie des Fallschirmjägerbataillons 261 in Lebach, von 2004 bis 2005 Kompaniechef der 5. Kompanie jenes Bataillons und von 2005 bis 2007 Offizier für Planung, Ausbildung und Organisation (S 3) im Stab der Division Spezielle Operationen in Regensburg.
Von 2007 bis 2009 absolvierte Meyer den 4. Lehrgang General-/Admiralstabsdienst National Streitkräfte an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Als bester Lehrgangsabsolvent wurde er mit dem General-Heusinger-Preis ausgezeichnet. Anschließend war er von 2009 bis 2011 Referent im Bundespräsidialamt in Berlin, wurde 2011 Chef des Stabes der Luftlandebrigade 31 in Oldenburg und war von 2013 bis 2015 Bataillonskommandeur des Fallschirmjägerbataillons 261 in Lebach. Danach wurde er Länderreferent Nahost[2] in der Abteilung Politik im Bundesministerium der Verteidigung im Bendlerblock in Berlin. Von 2017 bis 2018 studierte er am United States Army War College in Carlisle in den Vereinigten Staaten. Nach seiner Rückkehr war er von 2018 bis 2022 Regimentskommandeur des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken und dabei 2021/2022 in seinem dritten Auslandseinsatz Führer der deutschen Kräfte in Erbil im Irak. 2022 wurde er Dezernatsleiter beim Deutschen Militärischen Vertreter bei der NATO im NATO-Hauptquartier in Brüssel. Von 2023 bis 2025 war er Leiter des Büros des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium der Verteidigung Thomas Hitschler und danach Nils Schmid in Berlin.
Am 14. August 2025 wurde Meyer Brigadekommandeur der Luftlandebrigade 1 in Saarlouis.[3] Im Dezember 2025 erfolgte die Ernennung zum Brigadegeneral.[4]
Meyer ist verheiratet.
Siehe auch
Weblinks
- Lebenslauf Kommandeur Luftlandebrigade 1. (PDF) In: bundswehr.de. 2025.
- Oberst Markus Meyer: Neuer Saarlandbrigade-Kommandeur spricht über „Gotteserfahrung“ beim ersten Fallschirmsprung. In: saarbruecker-zeitung.de. 22. August 2021.
- Ich bin iM EINsatz: Für die Führung deutscher Kräfte. In: bundeswehr.de. 25. November 2021.
Einzelnachweise
- ↑ Michael Klein: Steinhaus-Nachfolger Markus Meyer kommt frisch aus USA. In: saarbruecker-zeitung.de. 4. August 2018, abgerufen am 27. Dezember 2025.
- ↑ Jerusalem-Tag in Leipzig: Vortrag über die Streitkräfte Israels. In: DIG Magazin – Zeitschrift der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Nr. 3, 2016, S. 33 (PDF).
- ↑ Luftlandebrigade 1 hört auf mein Kommando! In: Die Bundeswehr im Saarland. facebook.com, 18. August 2025, abgerufen am 27. Dezember 2025.
- ↑ Wir gratulieren dem Kommandeur LLBrig1 Markus Meyer zur Beförderung zum Brigadegeneral und wünschen allzeit Glück ab! In: Bund Deutscher Fallschirmjäger e.V. Facebook, 20. Dezember 2025, abgerufen am 27. Dezember 2025.