Markus Grössinger
| Markus Grössinger | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 1. August 1989 | |
| Größe | 175 cm | |
| Position | Mittelfeld- und Abwehrspieler | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1997–2003 | Union Henndorf | |
| 2003–2004 | SV Austria Salzburg | |
| 2004–2007 | Union Henndorf | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| –2010 | Union Henndorf | [1]mind. 57 (13) |
| –2010 | Union Henndorf II | [2]mind. 4 (1) |
| 2010 | TSV Neumarkt am Wallersee | 12 (2) |
| 2010–2011 | SV Grödig II | 11 (4) |
| 2010–2011 | SV Grödig | 3 (0) |
| 2011–2012 | Union Vöcklamarkt | 40 (6) |
| 2012–2013 | SV Ried | 20 (2) |
| 2012–2013 | SV Ried II | 4 (0) |
| 2013–2016 | Union Henndorf | 61 (16) |
| 2018–2019 | Union Henndorf | 4 (0) |
| 2024 | Union Henndorf | 1 (0) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2023–2024 | Union Henndorf (Co-Tr.) | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Markus Grössinger (* 1. August 1989) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler.
Sportliche Laufbahn
Grössinger begann seine Karriere in der Jugendmannschaft der Union Henndorf in Salzburg. In der Saison 2003/04 war er kurzfristig in der Jugendabteilung des SV Austria Salzburg, ehe er nach Henndorf am Wallersee zurückkehrte. 2007 wurde er dort in die erste Mannschaft geholt und absolvierte in der Salzburger Landesliga 1, 58 Spiele und erzielte dabei 14 Tore.
2010 speer zum TSV Neumarkt in die Regionalliga West, wo er sein Debüt unter Trainer Sebastian Bachleitner am 21. März 2010 feierte. Grössinger wurde gegen den USK Anif zur Halbzeit für den Austro-Türken Cem Emen eingewechselt das Spiel im Sportzentrum Anif wurde 0:4 verloren. In weiterer Folge der Saison kam der Mittelfeldspieler auf 14 Einsätze und erzielte zwei Tore. Daraufhin wurde er vom SV Grödig für die zweithöchste österreichische Spielklasse verpflichtet. Nach seinem Zweitligadebüt am 6. August 2010 gegen den SKN St. Pölten, als er in der 57. Minute für Michael Perlak eingewechselt wurde, kam er auf einen weiteren Einsatz.
2011 bis 2012 spielte er in die Regionalliga Mitte bei Union Vöcklamarkt, wo er sich durch gute Leistungen für die Bundesliga empfahl. Anfang der Saison 2012/13 wechselte Grössinger zur SV Ried. Sein erstes Spiel in der höchsten österreichischen Spielklasse machte er am 22. Juli 2012 gegen den FC Admira Wacker Mödling. Er wurde in der 85. Minute für Marco Meilinger eingewechselt. Die Wikinger gewannen 2:0 in der Maria Enzersdorfer Trenkwalder Arena. Sein erstes Bundesligator gelang ihm am 1. Dezember 2012 gegen den österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien, als er nach Vorbereitung von Jan-Marc Riegler den 3:4-Endstand im Auswärtsspiel herstellte. Weiters kam er zu seinen ersten Spielen auf europäischer Klubebene. Im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde der Europa League gegen den polnischen Vertreter Legia Warschau am 2. August 2012 spielte Grössinger von Beginn an und wurde in der 60. Minute gegen den Spanier Nacho ausgewechselt. Heinz Fuchsbichlers Mannschaft gewann 2:1, verlor aber das Rückspiel in Warschau 1:3 und schied somit aus dem Europapokal aus.
Im Sommer 2013 kehrte er wieder zu seinem Heimatverein, der Union Henndorf, zurück. Dort agierte er über drei Spielzeiten hinweg zumeist als Stammkraft und stieg in dieser Zeit nach zwei Saisonen in der Salzburger Liga in die fünftklassige 1. Landesliga ab. Nachdem er zu Beginn der Spielzeit 2016/17 noch zu drei Ligaeinsätzen gekommen war, pausierte Grössinger über einen längeren Zeitraum. Im Sommer 2017 kam er zu einem Kurzeinsatz im Erstrundenspiel des Salzburger Fußballpokals, das Henndorf mit 2:3 gegen den FC Bergheim verlor. Danach wurde es abermals ein Jahr lang ruhig um den einstigen Profispieler, der über die gesamte Saison 2018/19 verteilt auf vier Meisterschaftseinsätze für Henndorf kam. Über fünf Jahre nach seinem letzten Pflichtspieleinsatz für seinen Stammverein absolvierte Grössinger für die mittlerweile wieder in der Viertklassigkeit vertretene Mannschaft im Mai 2024 einen Kurzeinsatz.
Familie
Er ist der Sohn des ehemaligen Fußballprofis Josef Grössinger (* 1962) sowie der Bruder von Carolin Grössinger (* 1997), die ebenfalls im Profifußball aktiv war. Seine Cousine Isabella Grössinger (* 1991) war österreichische Fußballnationalspielerin;[3] deren Zwillingsbruder Christian (* 1991) kam im Fußball nicht über den Amateurbereich hinaus.
Weblinks
- Markus Grössinger in der Datenbank von weltfussball.de
- Markus Grössinger in der Datenbank von transfermarkt.de
- Markus Grössinger in der Datenbank des ÖFB (Spieler)
- Markus Grössinger in der Datenbank des ÖFB (Trainer)
Fußnoten
- ↑ Einsatzdaten ab der Saison 2007/08
- ↑ Einsatzdaten ab der Saison 2007/08
- ↑ Spratzern siegt "zu niedrig". fanreport.com, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juli 2016; abgerufen am 2. Juli 2016.