Marin Tomasov

Marin Tomasov
Marin Tomasov (2013)
Personalia
Geburtstag 31. August 1987
Geburtsort ZadarSFR Jugoslawien
Größe 184 cm
Position Rechtsaußen
Junioren
Jahre Station
0000–2006 NK Zadar
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2009 NK Zadar 72 (12)
2009–2012 Hajduk Split 59 (13)
2012–2015 TSV 1860 München 51 0(3)
2015–2018 HNK Rijeka 53 (16)
2016–2017 → al-Nasr FC (Leihe) 23 0(4)
2017–2018 → FK Astana (Leihe) 29 0(8)
2018– FK Astana 197 (93)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2007–2008 Kroatien U21 9 0(1)
2013 Kroatien 1 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2025

Marin Tomasov (* 31. August 1987 in Zadar, SFR Jugoslawien) ist ein kroatischer Fußballspieler, der seit 2018 beim FK Astana in Kasachstan unter Vertrag steht.

Karriere

Verein

Tomasov begann bei seinem Heimatverein NK Zadar mit dem Fußballspielen, wo er alle Nachwuchsmannschaften durchlief. 2006 er unterschrieb dort seinen ersten Profivertrag und bekam das Trikot mit der Rückennummer 14. Während drei Spielzeiten, die er beim Verein verbrachte, bestritt er 72 Spiele und erzielte 12 Tore. Im Sommer 2009 wechselte er zu einem der großen Vereine im kroatischen Fußball, Hajduk Split. Die Ablösesumme betrug über 350.000 Euro. Er erhielt in seinem neuen Verein dieselbe Rückennummer.

In der ersten Saison beim Hajduk Split kam er in der Liga und im Pokal insgesamt 22 Mal zum Einsatz, aber nur elfmal davon in der Startelf. Er schoss nur zwei Tore in dieser Spielzeit und obwohl er damals ein Zwanzigjähriger war, war er mit seinen Leistungen ziemlich enttäuscht und sagte, er wolle in der Zukunft zuschlagen. Trotzdem gewan er mit dem nationalen Pokal den ersten Titel seiner Karriere. In der nächsten Saison gelang ihm dies. Er bestritt 26 Spiele in der Liga (15 davon von Anfang an), in denen er viermal traf. In der Europa League 2010/11 kam er neunmal zum Einsatz (insgesamt in der Qualifikation und in der Gruppenphase) und erzielte zwei Tore.

Tomasov begann die neue Saison ausgezeichnet. Ihm gelang der entscheidende Treffer in der 87. Minute im Eröffnungsspiel gegen HNK Šibenik. Sein nächstes Tor schoss er im Auswärtsspiel gegen NK Istra 1961 und trug damit zu einem 3:0-Sieg bei. Im nächsten Spiel gegen NK Zagreb fiel sein Führungstreffer bereits in der 50. Sekunde. Im Derby gegen RNK Split traf er wieder sehr früh, aber diesmal „nur“ in der 2. Minute. Im April 2012 löste das Schiedsgericht des kroatischen Fußballverbandes seinen Vertrag mit dem Verein aus Split wegen ausbleibender Gehaltszahlungen vorzeitig.[1] Am 18. Juni 2012 unterschrieb Tomasov beim deutschen Zweitligisten TSV 1860 München einen Dreijahresvertrag.[1] Er kam dort bis zum Vertragsende auf insgesamt 51 Ligapartien und erzielte dabei drei Treffer.

Anschließend kehrte er in seine Heimat zurück und schloss sich dem HNK Rijeka an. Mit dem Verein gewann er 2017 die kroatische Meistertschaft, wurde aber zwischenzeitlich an al-Nasr FC in die Saudi Professional League sowie an den FK Astana nach Kasachstan verliehen. Bei letzterem gewann Tomasov 2017 ebenfalls die nationale Meisterschaft. Nach diesem Erfolg wechselte der Stürmer im Sommer 2018 fest zum FK Astana und steht seitdem dort unter Vertrag. Bis zum Saisonende 2025 gewann er insgesamt acht nationale Titel und nahm mehrfach an der UEFA Conference League teil.

Nationalmannschaft

Von 2007 bis 2028 absolvierte der Stürmer neun Länderspiele für die kroatische U-21-Auswahl und erzielte dabei einen Treffer. Am 10. September 2013 gab Tomasov dann auch sein Debüt für dessen A-Nationalmannschaft bei einem Testspiel in Südkorea (2:1), als er in der 80. Minute für Ivan Perišić eingewechselt wurde.

Erfolge

Auszeichnungen

Privatleben

Morin Tomasov ist verheiratet und hat mit seiner Ehefrau Bozena zwei Kinder. Das zweite Kind wurde am 24. November 2014 geboren.[2]

Commons: Marin Tomasov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Marin Tomasov unterschreibt Dreijahresvertrag bei den Löwen (Memento vom 23. Oktober 2013 im Internet Archive) auf tsv1860.de. 18. Juni 2012. Abgerufen am 24. Juni 2012.
  2. tz.de: Zwei Löwen haben privat Grund zum Jubeln, abgerufen am 27. November 2014.