Maria Rosalia Regina Rusconi
Maria Rosalia Regina Rusconi (* 26. November 1695 in Luzern; heimatberechtigt ebenda; † 28. August 1758 in Eschenbach) war eine eidgenössische Zisterzienserin und Äbtissin.
Leben und Werk
Maria Rosalia Regina Rusconi war die Tochter des Luzerner Grossrats Johann Baptist Karl Fulgenz Rusconi und der Johanna Franziska Meyer von Schauensee. Ihr jüngerer Bruder Bernhard war von 1744 bis 1753 Abt des Klosters Rheinau.[1] Sie trat 1708 ins Zisterzienserinnenkloster Eschenbach ein und legte vier Jahre später ihre Profess ab. Von 1737 bis 1740 wirkte sie als Priorin und anschliessend bis zu ihrem Tod als Äbtissin.[2]
Der Konvent umfasste 1740 66 Schwestern. Rusconi bemühte sich um die Reform des Choralgesangs und der Kirchenmusik. Sie förderte die Bautätigkeit an den Klosterbauten sowie an Orgel und Altären in der Kirche. Die Reliquien der Symphorosa liess sie 1755 anlässlich der Hundertjahrfeier ihrer Übertragung neu fassen. Für die Luzerner Kapellbrücke stiftete sie eine Gedenktafel ihres Klosters, die mit ihrem Porträt versehenen war.[2]
Literatur
- Helvetia Sacra, Band III/3, S. 628–629.
- Äbtissin und Konvent (Hrsg.): Das Gotteshaus zu U. L. Frau und St. Katharina in Obereschenbach. Teutsch, 1910. S. 58–62, 141.
Belege
- ↑ Judith Steinmann: Bernhard Rusconi. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 15. Januar 2010.
- ↑ a b Anton Kottmann: Maria Rosalia Regina Rusconi. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 15. Januar 2010.