Maria Bettina Cogliatti

Bettina Cogliatti (geboren am 23. Oktober 1957 in Mexiko-Stadt) ist eine Schweizer Bildhauerin und Malerin.[1]

Biographie

Cogliatti ist die Enkelin von José Olivares Larrondo. Seit 1960 lebt sie in der Schweiz. Von 1978 bis 1982 besuchte sie die Hochschule Zürich und die Hochschule für Gestaltung Luzern. Von 1982 bis 1986 studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie war eine Schülerin von Günther Uecker.

Die Künstlerin ist bekannt für ihre skulpturalen Interventionen und ihr Spiel mit Farben. Seit den 1980er Jahren nimmt sie regelmäßig an Kunstausstellungen teil. 1986 erhielt sie den Prix suisse d’art und nahm an Ausstellungen in der Orangerie Kassel-Karlsaue in Kassel und im Musée des Beaux-Arts d’Argovie[2] teil. 1987 war sie Mitbegründerin des Forums Junge Kunst Zug. 1990 wurde sie von Bertrand Ney nach Diekirch eingeladen mit ihrem Werk Convergence. 1998 realisierte sie eine grossformatige Arbeit in der Katastrophenbucht von Zug, das Werk Trompe-l'œil. Das in die Vorstadtbrücke integrierte Wandgemälde reiht kontrastierende Flächen in kalten und warmen Farben aneinander, sodass Fenster, Nischen und Unterbrechungen in der 112 Meter langen Wand entstehen. Im Jahr 2000 gründete sie ihre eigene Kunstschule bild end e in Zug.

Commons: Maria Bettina Cogliatti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Cogliatti, Bettina | SIK-ISEA Recherche. Abgerufen am 6. Dezember 2025 (englisch).
  2. Ausstellung Eidgenössisches Kunststipendium (bourse Kiefer-Hablitzel) 1986: junge Kunst aus der Schweiz ; Musée des Beaux-Arts d'Argovie Aarau, 15. August - 14. September 1986 ; Orangerie Kassel-Karlsaue, 27. September - 19. Oktober 1986. Aarau, 1986. OCLC 313182521
  3. Critique par Ronald Schenkel OCLC 637521046