Marcus Eli Ravage

Marcus „Max“ Eli Ravage (auch: Ravitch, geb. Revici; 25. Juni 18846. Oktober 1965) war ein in Rumänien geborener amerikanischer Schriftsteller und Journalist.

Bekannt wurde er vor allem durch seine Autobiografie An American in the Making (1917), welche die Spannungen zwischen Assimilation und kultureller Identität untersucht und als wegweisend für die Migrationsliteratur der USA gilt. Während der Zwischenkriegszeit schrieb Ravage umfangreich über Einwanderung in den Vereinigten Staaten sowie über politische Entwicklungen in Europa und Amerika.

Seine satirischen Essays über Antisemitismus veröffentlichte Ravage, der selbst Jude war, im Jahr 1928. Sie wurden später von der NS-Propaganda aus dem Kontext gerissen und ideologisch umgedeutet – eine verschwörungstheoretische Verfälschung, die auch in antisemitischen Diskursen der Nachkriegszeit weiterverbreitet wurde.

Zudem schrieb Ravage populäre Biographien über die Familie Rothschild und über Marie-Louise von Österreich, Napoleons zweite Ehefrau. Er war Europakorrespondent für das US-amerikanische Magazin The Nation und verfasste Beiträge für Harper’s Magazine, The New Republic, Current History, The Forward (in seinen frühen Jahren unter dem Pseudonym „Max the Sleever“),[1] das Satiremagazin Puck, The Century Magazine, die britische Zeitung The Nation sowie für verschiedene europäische Medien (im deutschsprachigen Raum etwa das Neue Wiener Tagblatt).

In Ravages französischen Veröffentlichungen – dokumentiert etwa in Artikeln für Le Petit Parisien, Vendredi und Vu – wurde sein Name auch als Mark-Eli Ravage bzw. Marc-Elie Ravage geschrieben, teils mit, teils ohne Akzent über dem „E“.

Biographie

Marcus Eli Ravage wurde im Jahr 1884 in Bârlad als jüngstes von vier Kindern geboren. Sein Vater war Judah Loeb Revici (geb. 1847 in Kischinau), ein wirtschaftlich bedrängter Getreidehändler, seine Mutter war Bella Rosenthal Revici (geb. 1850 in Bârlad).[2][3] Die Familie zog nach Vaslui, als Marcus ein kleines Kind war. Im Alter von elf Jahren verlor er seine Schwester Annie. Im Alter von vierzehn Jahren begegnete er einem Verwandten, der zuvor ausgewandert war, sich in Amerika niedergelassen hatte und nun aus New York City auf Heimatbesuch weilte.[2]

Zwei Jahre später, im Jahr 1900, wanderte Ravage selbst nach New York aus. Von Verwandten bekam er ein Zimmer in der Rivington Street auf der Lower East Side zur Verfügung gestellt.[2] Seinen Lebensunterhalt verdiente er durch Gelegenheitsjobs, zunächst als Straßenhändler für Süßwaren und Spielzeug, später als Barkeeper und schließlich in einem Sweatshop als Näher für Hemdsärmel. Parallel dazu besuchte er Abendkurse, um Englisch zu lernen. Seine schulische Ausbildung setzte er in selbstverwalteten Arbeiterbildungsstätten und in privaten Vorbereitungsschulen fort, über die DeWitt Clinton High School ließ er sich für ein staatliches Stipendium qualifizieren.[4]

Im Jahr 1903 erhielt er per Post die Nachricht vom Tod seiner Eltern in Vaslui. Seine Brüder Paul und Harry folgten ihm später nach New York.[2]

1906 begann er sein Studium an der University of Missouri in Columbia (Missouri),[5] wo er 1909 seinen Abschluss machte. 1910 erwarb er den Master-Abschluss an der University of Illinois.[2] Während seiner Studienzeit war er aktives Mitglied des Cosmopolitan Club, einer multikulturellen Studentenvereinigung, in der er zeitweise die jüdische Gruppe leitete.[6][7]

Nach dem Studium war Ravage kurzzeitig als Dozent am Kansas State Agricultural College beschäftigt.[8][9][3][10] (Dessen Lehrplan umfasste, trotz des agrarisch-technischen Namens, auch geisteswissenschaftliche Fächer.[11] Ravage sollte später in seiner Autobiographie ironisch vermerken, wie er, der sich mehr in Poesie und Prosa zuhause fühlte, mit den Fächern Biologie und Physik zu ringen hatte.[12])

Er kehrte nach New York zurück und schrieb sich vorübergehend an der Columbia University ein. (Die Quellen variieren hinsichtlich der Studiendauer: einige gehen von 1910–1911 aus,[2] andere erwähnen eine Immatrikulation bis 1913.[13][14]) Zu dieser Zeit engagierte er sich auch in Programmen der Settlement-Bewegung, die sich der Integration von Einwanderern widmeten[2] (ein Thema, das er auch in seiner Autobiografie von 1917 aufgreift).

Wenngleich spätere biografische Darstellungen andeuten, dass Ravage seinen „amerikanisierten“ Namen bereits bei der Einreise am Ellis Island angenommen haben könnte,[2] belegen jedoch archivarische Dokumente seines Bildungswegs, dass er während der ersten Dekade in den Vereinigten Staaten – also zwischen Einwanderung und späterer Einbürgerung – den Nachnamen „Ravitch“ trug (zusammen mit dem Vornamen „Max“).[3][15][16][6][17] Seine eigene übergangsweise Nutzung des Vornamens „Max“ drückte laut seiner Autobiografie weniger eine persönliche Präferenz aus als vielmehr die allgemeine Tendenz zur Amerikanisierung.[18] Erst an seinen späteren Lebensstationen nahm er den Namen „Marcus Eli Ravage“ dauerhaft an (bzw. eignete ihn sich wieder an).

Im November 1912 wurde Marcus Eli Ravage in New York City als US-amerikanischer Staatsbürger eingebürgert.[2]

Nachdem Ravage in Saranac Lake, New York der Französin Jeanne Louise Suzanne Martin[19] begegnet war, heirateten die beiden im Jahr 1915. Die erste gemeinsame Tochter Suzanne Anna wurde 1916 geboren, zwei Jahre darauf kam Louise Belle zur Welt.[2] In diesen Jahren etablierte sich Ravage als erfolgreicher Schriftsteller, Journalist und Zeitschriftenautor, sein Schwerpunkt lag auf gesellschaftlichen und politischen Themen.[14] Er pflegte Kontakte zu öffentlichen Persönlichkeiten aus Literatur, Journalismus, Sozialreform und der Rechtswissenschaft.[Anm. 1][Anm. 2]

Die Familie Ravage zog 1920 nach Paris, wobei Marcus Eli Ravage als Auslandskorrespondent durch Europa reiste – unter anderem nach Italien, Österreich, Jugoslawien und Rumänien.[14] Ein eintägiger Besuch in seiner Heimatstadt Vaslui ist dokumentiert.[2][20] Im Jahr 1923 kehrte die Familie nach New York City zurück, und im darauffolgenden Jahr kam das dritte Kind, John Mark, auf die Welt.[19]

1927 erfolgte ein erneuter Umzug nach Paris. Sechs Jahre später, nachdem Jeanne von einer außerehelichen Liaison Ravages erfahren hatte, verließ sie ihn und zog mit den drei Kindern nach Ithaca, New York. Ravage blieb in Frankreich, ließ sich scheiden und heiratete später Denise Montel.[2]

Den Großteil des Zweiten Weltkriegs verbrachte Ravage in den Vereinigten Staaten. Danach kehrte er nach Frankreich zurück und ließ sich in Grasse nieder.[2]

Marcus Eli Ravage starb 1965 im Alter von 81 Jahren nach kurzer Krankheit.[21]

Auszeichnungen und Ehrungen

Im Dezember 1933 wurde Ravage von der University of Missouri als Ehrenmitglied in die akademische Gesellschaft Phi Beta Kappa aufgenommen, um seine literarischen Leistungen sowie die Verbindung zu seiner Alma Mater zu würdigen.[22][23]

Von 1926 bis zumindest 1941 war Ravage durchgehend im Marquis Who’s Who in America verzeichnet. Es handelt sich dabei um ein zweijährlich erscheinendes biographisches Nachschlagewerk mit dem Ziel, jene Persönlichkeiten der USA zu erfassen, die sich durch nützliche und anerkannte Errungenschaften verdient gemacht haben. Die Einträge wurden im Laufe der Jahre entsprechend seiner wachsenden Publikationsliste erweitert.[24][25]

Rezeption und ideologische Verzerrung

Rezeption in der US-Migrationsliteratur

Marcus Eli Ravages literarisches Vermächtnis gründet sich auf seine frühen Beiträge zur US-amerikanischen Einwanderungsliteratur, insbesondere durch sein autobiografisches Werk An American in the Making (1917). Im frühen 20. Jahrhundert wurde dieses Buch häufig als Unterrichtsmaterial in New Yorker Schulen eingesetzt.[26] Es machte Ravage zu einer wichtigen öffentlichen Stimme im Bereich der Einwanderungs- und Bildungspolitik.[Anm. 3]

Seine Reflexionen zum Thema der Akkulturation in den Vereinigten Staaten fanden sich in einer intensiven öffentlichen Debatte über die sogenannten „neuen Einwanderer“ wieder, die seit den 1880er Jahren ins Land gekommen waren. Zur Integration dieser Millionen Neuankömmlinge gab es konkurrierende Ansätze, angefangen bei einer Art angelsächsischen Konformismus, über die Metapher vom „Schmelztiegel“, bis hin zu Konzepten von „Bindestrich-Amerikanern“[Anm. 4] und kulturellem Pluralismus.[26]

Obwohl Ravages Werk damals Teil einer ganzen Reihe von Einwanderer-Autobiografien war,[27] wurde es in zeitgenössischen Rezensionen besonders für seine lebendige Erzählweise und die zugleich pointierte Gesellschaftskritik hervorgehoben.[28][29][30]

Im Vergleich dazu wurde die ähnlich betitelte Autobiographie The Making of an American („Wie man Amerikaner wird“), verfasst 1901 vom dänisch-amerikanischen Reformer Jacob Riis,[31] als unzweideutiges Loblied der Amerikanisierung gedeutet; es etablierte die Trope des selbstgemachten, assimilierten Einwanderers.[26] Ravages Buch hingegen legte Widersprüche der Amerikanisierung offen und zeigte auf, wie von Einwanderern unrealistisch erwartet wurde, sich ihrer Identität zu entledigen[32] – wie ein leeres Blatt, auf dem man nach Belieben schreiben kann („a blank sheet to be written on as you see fit“)[33] – während sie sich in einer Gesellschaft zurechtfinden mussten, die nur selten Verständnis für sie aufbrachte.[34] Durch die lebhafte Beschreibung seiner persönlichen Reise von Osteuropa in die USA, ferner derjenigen von den Mietskasernen New Yorks in den ländlichen Mittleren Westen, stellte Ravage – wie bereits im Buchtitel angedeutet – Amerikanisierung als einen kontingenten und unabschließbaren Prozess dar: intensiv, oft desorientierend und mitunter enttäuschend.[26]

Eine von Ravages Kernaussagen besagt, dass „der Fremde“ („the alien“) ebenso viel zu lehren wie zu lernen hat.[27][35] Damit stellte Ravage gängige Assimilationsmodelle infrage und entwarf eine frühe Konzeption von kulturellem Pluralismus, beruhend auf gegenseitiger Anerkennung.[26][36] Bereits in der Einleitung zur Originalausgabe von 1917 wandte Ravage sich direkt gegen die zunehmende Einwanderungsfeindlichkeit und begann – in den Worten von Robert E. Park – „zurückzuschreiben“ („the immigrant [..] has begun to write back“).[29]

„Ich kann nicht umhin, mir zu sagen, dass die Amerikaner Amerika vergessen haben. Die lange Vertrautheit mit den reichen Segnungen ihres Landes hat die Einheimischen hinsichtlich ihrer hohen Privilegien vergesslich gemacht. Sie haben aufgehört, die erbauliche Botschaft zu erfassen, die Amerika über die Meere an alle Unterdrückten der Menschheit sendet. Was, so frage ich mich, wissen jene von Amerika, die nichts kennen als Amerika? […] Belehren lassen sollte sich der freie Amerikaner durch die vermeintlich rückständigen Völker, um zu verstehen, welche hehre Bedeutung die Vereinigten Staaten für die gesamte Welt haben. Einzig vom bescheidenen Einwanderer, so scheint es mir, kann er lernen, wofür Amerika in der Gemeinschaft der Nationen schlichtweg steht.“

Marcus Eli Ravage: An American in the Making (1917)[37]

Analog zu seinen späteren Veröffentlichungen[Anm. 5][38] betonte Ravage damit auch das demokratische und pluralistische Potenzial der Vereinigten Staaten, ohne deren Verfehlungen zu verschweigen.[39] Dieses noch nicht eingelöste Versprechen Amerikas stellte er dem diskriminierenden Ethos monoethnischer Nationalismen gegenüber, wie er sie als rumänischer Jude im Europa der Jahrhundertwende selbst erfahren hatte.[40][Anm. 6]

Gestützt auf seinen persönlichen Werdegang im Mittleren Westen der USA[41] und seine kritischen Beobachtungen zu „ghettoisierten“ Einwanderermilieus in New York,[42][43] ermutigte Ravage andere Einwanderer, ebenso wie er „gen Westen zu gehen“ („go West“), um sich aktiv in das amerikanische Leben einzubringen und dessen kulturelles Gefüge besser zu verstehen. Der von ihm beschriebene „steinige Weg“ („rocky road“) zur Verwirklichung des demokratischen Potenzials in der Einwanderungserfahrung sollte sowohl den Druck zur erzwungenen Assimilation vermeiden, als auch die Risken ethnischer Enklavenbildung in Ballungsräumen.[Anm. 7]

Propagandistische Vereinnahmung seit der NS-Zeit

Satirischer Rahmen und ursprüngliche Intention der Century-Artikel von 1928

Im Januar und Februar 1928 veröffentlichte Ravage im Century Magazine die beiden Essays A Real Case Against the Jews und Commissary to the Gentiles. Beide Texte waren als Satire konzipiert: Ravage übernahm rhetorisch die Perspektive antisemitischer Autoren, um deren Denkweise durch ironische Überzeichnung zu verfremden und letztlich ad absurdum zu führen.[44][45][46]

Ravages sarkastischer Stil war seinen Lesern bereits vertraut, als das Century Magazine 1928 die Essays veröffentlichte. Seine Autobiografie An American in the Making (1917) zeugte bereits von ironischer Sensibilität; darüber hinaus hatte er mehrfach in Puck publiziert, dem ersten US-amerikanischen Magazin für politische Satire, bekannt für seine pointierten Karikaturen und seine lange Tradition humorvoller Kommentare. Bezeichnenderweise stellte ihn das Century seinen Lesern bereits 1917 mit den Worten vor:

„Seine jugendlichen Vorstellungen von Amerika sind zwar etwas erschüttert worden, aber sein Sinn für Humor hat ihn nie verlassen.“[47]

Den Rahmen seiner Century-Artikel von 1928 bildeten sarkastische „Ratschläge“ an zeitgenössische antisemitische Autoren, insbesondere an das geistige Umfeld des Industriellen Henry Ford, dessen Verlag kürzlich wegen der Veröffentlichung einer Reihe antisemitischer Pamphlete unter dem Titel Der internationale Jude: Ein Weltproblem verklagt worden war.[48] Ravages Kernargument bestand darin, die jüdischen Beiträge zur westlichen Zivilisation – insbesondere durch das Christentum – hervorzuheben, um antisemitische Stereotype zu unterlaufen.[49]

Internationale Verfälschungskampagne durch NS-Deutschland ab ca. 1935

Trotz ihres komplexen, ironisch gebrochenen Tons sind Ravages Century-Essays aus 1928 später wiederholt von antisemitischen und verschwörungsideologischen Akteuren missbräuchlich vereinnahmt worden. Aus dem ursprünglichen Kontext gerissen und ideologisch neu gerahmt, wurden vorkommende ironische Wendungen derart verzerrt dargestellt, dass sie scheinbar genau jene Vorurteile bestätigten, zu deren Kritik sie eigentlich gedient hatten – etwa durch die groteske Darstellung des Apostels Paulus als angeblichen jüdischen Verschwörungsagenten.[Anm. 8] Dabei musste auch ignoriert werden, dass die Essays explizite Zurückweisungen gängiger antisemitischer Verschwörungstheorien enthalten.[Anm. 9] In dieser ideologischen Umdeutung gerieten die Essays ins Visier aufwendiger Desinformationskampagnen, wobei sie fälschlich als buchstäblicher „Beweis“ für eine jüdische Weltverschwörung ausgegeben wurden.[48][44][45][46]

Unter dem NS-Regime gründete der antisemitische Publizist Ulrich Fleischhauer schon im Jahr 1933 eine Nachrichtenagentur in Erfurt namens „Welt-Dienst“, flankiert von einer mehrsprachigen Publikationsreihe gleichen Titels. Als „Auslands-Propagandastelle“ konzipiert, war der Welt-Dienst von Beginn an staatlich unterstützt und institutionell eingebunden, trat jedoch nach außen hin als unabhängige Einrichtung auf, um die Glaubwürdigkeit im Ausland zu erhöhen. Ziel war es, Kontakte zu faschistischen und antisemitischen Organisationen weltweit zu knüpfen und antisemitische Ideen grenzüberschreitend zu verbreiten. Die Welt-Dienst-Reihe begann als zweiwöchentlicher Nachrichtenrundbrief und wurde bald um eigenständige Broschüren erweitert.[51]

Im Jahr 1935 erschienen in diversen nationalsozialistischen Propagandamedien faktisch wortgleiche, offen hetzerische Artikel, in denen Ravages Century-Essays aus 1928 gezielt ideologisch umgedeutet wurden zum angeblichen „Geständnis von jüdischer Seite“, welches (analog den Protokollen der Weisen von Zion gemäß Propaganda) die „zersetzende Weltherrschaft“ durch das „Weltjudentum“ beweise.[52][53][54] Nahezu zeitgleich folgte die Veröffentlichung einer eigenen, „Echtheit“[55] als „Zeitdokument“[55] beanspruchenden Edition der Essays durch den Welt-Dienst.[56][57] Der Welt-Dienst (zunächst von Joseph Goebbels finanziert, später von Alfred Rosenberg geleitet)[58][59] verlegte diese Nachdrucke erklärtermaßen ohne Zustimmung des Autors oder des ursprünglichen Verlags,[55] teils unter abweichenden Titeln wie ‚Bombshell against Christianity!‘,[60] dabei ausgerüstet mit unautorisierten Übersetzungen und eingerahmt mit redaktionell nicht nachvollziehbaren sowie sachlich fehlerhaften Vorworten.[55][Anm. 10] Zahlreiche Ausgaben erschienen direkt unter dem etablierten Verlagsnamen von Ulrich Fleischhauer – dem „U. Bodung-Verlag“.[57][58]

In den Anfangsjahren verbreitete Fleischhauers Welt-Dienst die propagandistisch verfälschten Nachdrucke von Ravages Essays – parallel zu weiteren antisemitischen Broschüren – mindestens in England, Frankreich und Deutschland.[48][Anm. 11] Auch faschistische Gruppen außerhalb Europas, etwa in Australien und den USA, griffen die Kampagne auf und verbreiteten ideologisch verfälschte Editionen der Essays.[61][Anm. 12][Anm. 13] Das Welt-Dienst-Büro unterstand ab 1937 der Leitung Alfred Rosenbergs und wurde 1939 vollständig nach Frankfurt am Main verlagert (wo es mit dem neu gegründeten Institut zur Erforschung der Judenfrage verbunden wurde). Dabei wurde die Publikationstätigkeit bis 1940 auf mindestens elf Sprachen ausgeweitet, einschließlich Ungarisch, Polnisch, Dänisch, Spanisch, Niederländisch, Rumänisch, Norwegisch und Schwedisch. In den Folgejahren stieg die Zahl der Sprachausgaben auf über zwanzig, darunter Arabisch, Russisch, Lettisch, Italienisch, Kroatisch, Bulgarisch, Serbisch und Griechisch.[58][59][62]

Zwar sind Archivexemplare solch zusätzlicher Drucke oft schwer auffindbar,[Anm. 14] jedoch intensivierte der Welt-Dienst nachweislich seine propagandistischen Aktivitäten nach dem Überfall auf Polen im September 1939, in der Absicht, die Schuld am Zweiten Weltkrieg den Juden zuzuschreiben.[63] Zeitgenössische Presseberichte belegen, dass das World-Service Bulletin vom 1. Oktober 1939 diese Strategie gezielt aufgriff, indem es Ravages Schriften selektiv und manipulativ zitierte; Ravage seinerseits reagierte darauf mit der Ankündigung rechtlicher Schritte gegen pro-nationalsozialistische Gruppen in den Vereinigten Staaten.[64] Ab 1940 verbreitete auch der Zentralverlag der NSDAP Propagandaversionen der Ravage-Essays,[65] wobei er über seine Tochtergesellschaft Europa Verlag GmbH mehrere Verlage in den besetzten Gebieten kontrollierte.[66]

Diese nicht autorisierten Fassungen von Ravages Essays waren Teil weiterreichender propagandistischer Bestrebungen des NS-Regimes[67][68] und gelten in der heutigen Forschung als Beispiele für ideologische Vereinnahmung und gezielte Umdeutung.[69][70][71][72]

Wie Kellman, Mihăilescu und Konda betonen, kursieren Ravages satirische Essays bis heute in antisemitischen, rechtsextremen und verschwörungsideologischen Kontexten, insbesondere auf einschlägigen Websites, wo sie ohne Verständnis seiner Ironie rezipiert und weiterhin als angeblicher Beleg für eine jüdische Weltverschwörung zitiert werden.[46][45][49]

Visuelle Fehldarstellung in digitalen Medien

Zudem wird Marcus Eli Ravage in der digitalen Rezeption der 2010er- und 2020er-Jahre wiederholt auch visuell falsch dargestellt. Wie das Jüdische Museum Westfalen dokumentiert,[74] verbreiten antisemitische, verschwörungsideologische Webseiten ein historisches Porträtfoto des westfälischen Schauspielers und Mundartdichters Eli Marcus (1854–1935) irrigerweise als Foto von Marcus Eli Ravage. Das Bild, welches auf das 1914 veröffentlichte Buch Geschichte der westfälischen Dialektliteratur[75] zurückgeht, wird demzufolge auch in der neueren Forschungsliteratur eindeutig Eli Marcus zugeordnet. Dennoch wird es seit mindestens 2013 in antisemitischen Kreisen immer wieder fälschlich als vermeintliches Porträt von M. E. Ravage repliziert. Diese Fehldarstellung griff 2025 vorübergehend auch auf Wikipedia über, wurde dort jedoch korrigiert. Die nichtsdestotrotz anhaltende Verwendung des falschen Bildes in antisemitischen Kontexten, wo Ravages Schriften selektiv zitiert und verzerrt wiedergegeben werden, verweist auf defizitäre Quellenkritik in solchen Kreisen.[74]

Werke (Auswahl)

Monographien

  • An American in the Making: The Life Story of an Immigrant. 1. Auflage. Harper & Brothers, New York / London 1917 (loc.gov [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • Democratic Americanization: A Criticism and a Policy. The Peoples of America Society, New York 1919 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • The Jew Pays: A Narrative of the Consequences of the War to the Jews of Eastern Europe, and of the Manner in Which Americans Have Attempted to Meet Them. Alfred A. Knopf, New York 1919 (loc.gov [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • The Malady of Europe. Macmillan, New York 1923 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • The Story of the Teapot Dome. Republic Publishing Co., New York 1924 (handle.net).
  • Five Men of Frankfort: The Story of the Rothschilds. The Dial Press, New York 1929 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
    Deutsche Übersetzung durch Wilhelm Cremer: Glanz und Niedergang des Hauses Rothschild. Avalun-Verlag, Hellerau 1930 (uni-frankfurt.de [abgerufen am 19. Oktober 2025]).[76]
    Übersetzung ins Französische durch André T. Naijon: Grandeur et décadence de la Maison Rothschild. Albin Michel, Paris 1931.
    Übersetzung ins Holländische: Opkomst en bloei van het huis Rothschild. Allert de Lange, Amsterdam 1930, OCLC 187965.
    Übersetzung ins Jiddische durch Y. Glazer ( י' גלאזער): Di finf Frankfurṭer: gešichṭe fun der familie Roṭšild. (די פינף פראנקפורטער − געשיכטע פון דער פאמיליע ראטשילד). G. Ḳaplansḳi, Buenos Aires 1932, LCCN 74-951137, OCLC 165481302.
    Übersetzung ins Spanische durch G. Sans Huelín: Grandeza y decadencia de la casa de los Rothschild: Cinco hombres de Francfort. (La historia de los Rothschild). Espasa-Calpe S.A., Madrid 1931.
    Übersetzung ins Tschechische durch H. Pavelcová: Pět mužů z Frankfurtu − Historie Rothschildů. Jos. R. Vilímek, Praha 1931.
  • Empress Innocence: The Life of Marie-Louise. Alfred A. Knopf, New York 1931 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
    Übersetzung ins Französische: Iphigenie ou La Vie de Marie Louise. Albin Michel, Paris 1932.
    Übersetzung ins Spanische: La vida de Maria Luisa, la emperatriz inocente. In: Vidas extraordinaires. Espasa-Calpe S.A., Madrid 1932.
  • An American in the Making: The Life Story of an Immigrant. Mit Teil V: ‚Postscript: Twenty Years Later‘. 2. Auflage. Harper Modern Classics, New York 1936.
  • An American in the Making: The Life Story of an Immigrant. Mit Vorwort der Tochter Louise Ravage Tresfort. 3. Auflage. Dover Publications, New York 1971, ISBN 0-486-22013-3.
  • An American in the Making: The Life Story of an Immigrant. Hg. von Stephen G. Kellman, mit neuer wissenschaftlicher Einleitung samt biographischer Chronologie. 4. Auflage. Rutgers University Press, New Brunswick 2009, ISBN 978-0-8135-4537-0, JSTOR:j.ctt5hhx2m.

Beiträge in Periodika

Puck

  • I Laugh As I Think. In: Puck (America’s Cleverest Weekly). Band 81, 20. Januar 1917, S. 16 (handle.net).
  • The Fable of the Cipher. In: Puck (America’s Cleverest Weekly). Band 81, 10. Februar 1917, S. 19 (handle.net).
  • A Preface To a Novel. In: Puck (America’s Cleverest Weekly). Band 81, 17. März 1917, S. 20 (handle.net).

Harper’s

  • The Prophet from America. In: Harper’s Magazine. Band 134, Februar 1917, S. 388–395 (handle.net).
  • To America on Foot. In: Harper’s Magazine. Band 134, März 1917, S. 479–486 (handle.net).
  • My Plunge into the Slums. In: Harper’s Magazine. Band 134, April 1917, S. 658–665 (handle.net).
  • Immigrant’s Luck. In: Harper’s Magazine. Band 134, Mai 1917, S. 837–848 (handle.net).
  • An American in the Making. In: Harper’s Magazine. Band 135, Nr. 805, Juni 1917, S. 111–125 (handle.net).
  • The French Volcano. In: Harper’s Magazine. Band 172, April 1936, S. 592–601 (harpers.org).

The Century Magazine

  • The Loyalty of the Foreign Born: An Interpretation. Introduction by James Harvey Robinson. In: The Century Magazine. Band 94, Juni 1917, S. 201–209 (handle.net).
  • Absorbing the Alien. In: The Century Magazine. Band 95, November 1917, S. 26–36 (handle.net).
  • The Tired College Man. In: The Century Magazine. Band 95, Januar 1918, S. 376–384 (handle.net).
  • The Religion of Sanity. In: The Century Magazine. Band 95, Februar 1918, S. 516–522 (handle.net).
  • Picnicking on Perilous: The Human Meaning of the Exchange Problem. In: The Century Magazine. Band 105, März 1923, S. 737–746 (handle.net).
  • The Wondering Jew: Reflections on the Paradoxes of Anti-Semitism. In: The Century Magazine. Band 107, Februar 1924, S. 552–564 (handle.net).
  • A Real Case Against the Jews. One of Them Points Out the Full Depth of Their Guilt. In: The Century Magazine. Band 115, Nr. 3, Januar 1928, S. 346–350 (handle.net).
  • Commissary to the Gentiles: The First to See the Possibilities of War by Propaganda. In: The Century Magazine. Band 115, Nr. 4, Februar 1928, S. 476–483 (handle.net).

The New Republic

  • The Temper of Jewry. In: The New Republic. 28. Dezember 1918, S. 242–244 (handle.net).
  • Standardizing the Immigrant. In: The New Republic. 31. Mai 1919, S. 145–147 (handle.net).
  • The Immigrant’s Burden. In: The New Republic. 14. Juni 1919, S. 209–211 (handle.net).
  • The Task for Americans. In: The New Republic. 16. Juli 1919, S. 349–351 (handle.net).
  • Latter Day Nomads. In: The New Republic. 2. März 1921, S. 10–12 (handle.net).
  • New Countries for Old. In: The New Republic. 22. Juni 1921, S. 108–110 (handle.net).
  • A Pluralistic America. Buchbesprechung zu Culture and Democracy in America von Horace M. Kallen. In: The New Republic. Band 39, Nr. 506, 13. August 1924, S. 334–335 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • The Subversive Galilean. Buchbesprechung zu Why Rome Fell von Edward Lucas White. In: The New Republic. Band 52, Nr. 676, 16. November 1927, S. 343 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • The French in Indo-China. In: The New Republic. Band 89, Nr. 1146, 18. November 1936, S. 82–83.
  • Hopeful Catalonia. In: The New Republic. Band 89, Nr. 1149, 9. Dezember 1936, S. 171–173.
  • In Catalonia. In: The New Republic. Band 89, Nr. 1157, 3. Februar 1937, S. 401–402.

The Nation (späterer Name: The Nation and Athenaeum), UK

  • Derelicts. In: H. W. Massingham (Hrsg.): The Nation. Band 28. London 1921, S. 809–810 (handle.net).
  • Lost Patience of Vienna. In: H. W. Massingham (Hrsg.): The Nation. Band 30. London 1921, S. 524–525 (handle.net).

The Elks Magazine

  • The Paradise of Tourists. You Can Do Much for Little, Abroad – And Much Can Be Done to You. In: The Elks. Benevolent and Protective Order of Elks, New York City März 1925, S. 12–15; 69–72 (wikimedia.org [PDF]).
  • Where Is the Culture of America? The Cities Claim It – But Do They Monopolize It? In: The Elks. Benevolent and Protective Order of Elks, New York City Oktober 1925, S. 20–21;71–77 (wikimedia.org [PDF]).

Hearst's International Combined with Cosmopolitan

  • What Happens in Real Life to Abie’s Irish Rose. In: Cosmopolitan. Band 81, Juli 1926, S. 40–41 (handle.net).

The Saturday Review

  • A Personal Record. Buchbesprechung zu An American Saga von Carl Christian Jensen. In: The Saturday Review. Band 3, Nr. 43, 21. Mai 1927, S. 843 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).

The American

  • How To Make People Hate You! In: American Magazine. Band 104. Colver, New York 14. Dezember 1927, OCLC 6403725, S. 14–15; 152–156 (handle.net).

Le Petit Parisien (Paris)

  • Comment un Américain découvre l'Amérique. Les États-Unis après six ans d’absence. In: Le Petit Parisien. Band 58, Nr. 20672, 4. Oktober 1933, S. 1; 4 (französisch, bnf.fr).
  • Ce qu’est la crise américaine. In: Le Petit Parisien. Band 58, Nr. 20674, 6. Oktober 1933, S. 1–2 (französisch, bnf.fr).
  • La fin du puritanisme aux États-Unis. In: Le Petit Parisien. Band 58, Nr. 20683, 15. Oktober 1933, S. 1–2 (französisch, bnf.fr).
  • Pourquoi le dollar a abandonné l’étalon-or. In: Le Petit Parisien. Band 58, Nr. 20699, 31. Oktober 1933, S. 1;5 (französisch, bnf.fr).
  • N.R.A.: La loi du redressement national. In: Le Petit Parisien. Band 58, Nr. 20719, 20. November 1933, S. 1–2 (französisch, bnf.fr).
  • Le racisme à l’Américaine. In: Le Petit Parisien. Band 58, Nr. 20727, 28. November 1933, S. 5 (französisch, bnf.fr).
  • La politique et l’économie aux États-Unis. In: Le Petit Parisien. Band 58, Nr. 20734, 5. Dezember 1933, S. 6 (französisch, bnf.fr).

Vu (Paris)

  • L’écroulement de la légende américaine. In: Vu. Nr. 317, 11. April 1934, S. 476 (französisch, bnf.fr).
  • Un nationalisme sans impérialisme. In: Vu. Nr. 363, 27. Februar 1935, S. 258–259 (französisch, bnf.fr).
  • La lutte pour le pouvoir. Dialogue au Troisième Reich. In: Vu. Band 8, Nr. 394, 2. Oktober 1935, S. 1291–1292 (französisch, bnf.fr).

Neues Wiener Tagblatt: Demokratisches Organ (Wien)

  • Amerikanische Wirtschaft. In: Neues Wiener Tagblatt. Band 68, Nr. 225 (24602). Wien 17. August 1934, S. 1–2 (onb.ac.at [abgerufen am 3. Januar 2026]).
  • Planwirtschaft in Amerika. In: Neues Wiener Tagblatt. Band 68, Nr. 231 (24608). Wien 23. August 1934, S. 1–2 (onb.ac.at [abgerufen am 3. Januar 2026]).
  • Roosevelts drei Kabinette. In: Neues Wiener Tagblatt. Band 68, Nr. 265 (24642). Wien 26. September 1934, S. 1–2 (onb.ac.at [abgerufen am 3. Januar 2026]).

Current History

Vendredi (Paris)

  • Le Front populaire vu d’Amérique. In: Vendredi. Nr. 28, 15. Mai 1936, S. 4 (französisch, bnf.fr).

Nation Magazine (New York)

  • Hitler Stiffens the French Right. (Titel auch indexiert als: „Hitler Strengthens the French Right“). In: The Nation. Band 142 (36-1), Nr. 3691, 1. April 1936, S. 408–410 (archive.org).
  • France Votes for the Future. In: The Nation. Band 142 (36-1), Nr. 3695, 29. April 1936, S. 549 (archive.org).
  • A French Left Victory. In: The Nation. Band 142 (36-1), Nr. 3696, 6. Mai 1936, S. 573–574 (archive.org).
  • The French Socialists in Power. In: The Nation. Band 142 (36-1), Nr. 3700, 3. Juni 1936, S. 706–707 (archive.org).
  • France on Strike. In: The Nation. Band 142 (36-1), Nr. 3702, 17. Juni 1936, S. 765 (archive.org).
  • The Blum Government – Second Phase. In: The Nation. Band 143 (36-2), Nr. 6, 8. August 1936, S. 155–156 (archive.org).
  • Doriot – France’s Would-Be Fuhrer. In: The Nation. Band 143 (36-2), Nr. 11, 12. September 1936, S. 299–300 (archive.org).
  • Reaction Rises in France. In: The Nation. Band 143 (36-2), Nr. 19, 7. November 1936, S. 544–545 (archive.org).
  • Blum and the Communists. In: The Nation. Band 144 (37-1), Nr. 2, 9. Januar 1937, S. 41–43 (archive.org).
  • What Good is Revolution? Buchbesprechung zu ‚Return from the USSR‘ von André P. G. Gide. In: The Nation. Band 144 (37-1), Nr. 8, 20. Februar 1937, S. 210–211 (archive.org).
  • After Chautemps, What? In: The Nation. Band 145 (37-2), Nr. 3, 17. Juli 1937, S. 71–73 (archive.org).
  • Panic on the Danube. In: The Nation. Band 145 (37-2), Nr. 9, 28. August 1937, S. 215–217 (archive.org).
  • Toward a Bigger Little Entente. In: The Nation. Band 145 (37-2), Nr. 11, 11. September 1937, S. 258–260 (archive.org).
  • What Next in France? In: The Nation. Band 145 (37-2), Nr. 22, 27. November 1937, S. 580–582 (archive.org – Inhaltsverzeichnis der Ausgabe nennt „Robert Dell“, Artikel selbst ist mit M.E. Ravage untertitelt).
  • Il Duce, Tool of Hitler. In: The Nation. Band 145 (37-2), Nr. 26, 25. Dezember 1937, S. 713–714 (archive.org).
  • France in Crisis. In: The Nation. Band 146 (38-1), Nr. 4, 22. Januar 1938, S. 90 (archive.org).
  • Why France Has No Dictator. In: The Nation. Band 146 (38-1), Nr. 6, 5. Februar 1938, S. 152–154 (archive.org).

Beiträge in Sammelbänden

  • The Loyality of the Foreign Born. Auszug eines unter selbem Titel im Century Magazine 1917 veröffentlichten Beitrags. In: Paul Monroe und Irving E. Miller (Hrsg.): The American Spirit. A Basis For World Democracy. World Book Company, New York 1920, S. 209–217 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • The New Immigration; and: What College Life in the West did for An Immigrant. In: Robert E. Stauffer (Hrsg.): The American Spirit in the Writings of Americans of Foreign Birth. The Christopher publishing house, 1922, S. 150–159 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • The American People as a Whole. In: Samuel Walker McCall und Charles W. Eliot (Hrsg.): Patriotism of the American Jew. Plymoth Press, New York 1924, S. 279–288 (handle.net). – Geringfügig revidierte Version des gleichnamigen o. g. Werks von 1922.
  • Les pleins pouvoirs de Roosevelt. In: Paul Valery and Frédéric Drach (Hrsg.): Dictatures et dictateurs. Témoignages de notre temps n°7. Société anonyme Les Illustres Français, Juni 1934, S. 75–81 (französisch).

Hochschulschriften (unveröffentlicht)

  • The Yiddish Drama: A Comparative Study in Dramatic Development. Masterarbeit. University of Illinois, 1910 (handle.net).

Schriftwechsel

  • Brief an Hamlin Garland. Datiert 30. November, Jahr nicht genannt. USC Libraries Special Collections, Los Angeles (englisch, usc.edu [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • Brief an Hamlin Garland. Datiert 7. Dezember, Jahr nicht genannt. USC Libraries Special Collections, Los Angeles, doi:10.25549/gar-c81-27839 (englisch, usc.edu [abgerufen am 11. Oktober 2025]).
  • Brief an Hamlin Garland. Datiert 10. Dezember, Jahr nicht genannt. USC Libraries Special Collections, Los Angeles, doi:10.25549/gar-c81-27204 (englisch, usc.edu [abgerufen am 11. Oktober 2025]).
  • T. Roosevelt: Brief an M. E. Ravage. In: T.R. Papers, Library of Congress Manuscript Division. Theodore Roosevelt Digital Library, Dickinson State University, 30. April 1917 (englisch, theodorerooseveltcenter.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • T. Roosevelt: Brief an M. E. Ravage. In: T.R. Papers, Library of Congress Manuscript Division. Theodore Roosevelt Digital Library, Dickinson State University, 3. Januar 1918 (englisch, theodorerooseveltcenter.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • Secretary of T. Roosevelt: Brief an M. E. Ravage. In: T.R. Papers, Library of Congress Manuscript Division. Theodore Roosevelt Digital Library, Dickinson State University, 25. Januar 1918 (englisch, theodorerooseveltcenter.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  • Brief an Ida M. Tarbell. Peoples of America Society, 2. Februar 1920 (handle.net).
  • Correspondence to Spain. Letter To the Editor, European Edition, Paris, Dec. 24. In: The New York Herald Tribune. 28. Dezember 1936, S. 4 (bnf.fr [abgerufen am 19. Oktober 2025]).

Literatur

  • Gert Buelens: ‚An American in the Making‘ de Marcus Ravage, ou l’homme en devenir perpétuel. In: Configuration de l’ethnicité aux États-Unis (Cahiers Charles V, n°15). September 1993, S. 107–119, doi:10.3406/cchav.1993.1079 (französisch, Analyse von Ravages Autobiografie als literarische Rekonstruktion eines fragmentierten Selbst zwischen Herkunft und Integration).
  • Deborah Hopkinson: Shutting Out the Sky: Life in the Tenements of New York, 1880 to 1924. Scholastic, New York 2003 (Für Schulgebrauch verfasste Darstellung von fünf Einwandererbiografien, darunter Ravage).
  • Stephen G. Kellman: Chronology; Introduction. In: An American in the Making: The Life Story of an Immigrant. 4. Auflage. Rutgers University Press, New Brunswick 2009, ISBN 978-0-8135-4537-0, S. IX-XII; XIII-XXXII, JSTOR:j.ctt5hhx2m.5 (Wissenschaftliche Einleitung im Rahmen der Neuedition von Ravages Autobiographie; samt vorangestellter biographischer Chronologie).
  • Dana Mihăilescu: Eastern European Jewish American Narratives, 1890–1930: Struggles for Recognition (Lexington Studies in Modern Jewish History). Lexington Books, Lanham/Boulder/New York/London 2018, ISBN 978-1-4985-6389-5 (Studie zu literarischer Selbstrepräsentation und Identitätskonflikten osteuropäisch-jüdischer Einwanderer in den USA).
  • Dana Mihăilescu: Struggles Between Nationalism and Ethnicity in Eastern Europe and the United States, 1890s–1910s: The Life Writings of M. E. Ravage and Michael Gold. In: Quest. Issues in Contemporary Jewish History. Band 20, Dezember 2021, doi:10.48248/issn.2037-741X/13087 (Vergleichende Analyse zweier transatlantischer Autobiographien).
  • Cristina Stanciu: Marcus E. Ravage’s ‚An American in the Making‘, Americanization, and New Immigrant Representation. In: MELUS (Multi-Ethnic Literature of the United States). Band 40, Nr. 2. Oxford University Press, 2015, ISSN 0163-755X, S. 5–29, doi:10.1093/melus/mlv007, JSTOR:24569972 (Analyse von Amerikanisierungsnarrativen und der literarischen Darstellung osteuropäischer Einwanderer in den USA).
  • Sanford Sternlicht: The Tenement Saga: The Lower East Side and the Early Jewish American Writers. Terrace Books/The University of Wisconsin Press, Madison 2004, ISBN 0-299-20483-9, S. 95–97 (Überblicksstudie zur jüdisch-amerikanischen Migrationsliteratur der Lower East Side; mit Abschnitt zu Ravage).
Commons: Marcus Eli Ravage – Sammlung von Bildern

Anmerkungen

  1. Zum Beispiel bezeugt ein Briefverkehr mit dem Pulitzer-Preisträger Hamlin Garland (1860–1940) die gegenseitige Wertschätzung der beiden Autoren. Datiert mit 30. November dankte Ravage Garland für dessen „ermutigenden Brief“, der sich von der allgemein bereits positiven Kritikerresonanz nochmals positiv abhob. Der genaue Zeitpunkt des Schreibens ist unklar, doch der Briefkopf deutet auf die späten 1910er oder mittleren 1920er Jahre hin, als beide Autoren in New York lebten; der inhaltliche Zusammenhang deutet darauf hin, dass An American in the Making (1917) veröffentlicht worden war.
  2. Ein Briefwechsel zwischen Ravage und der Investigativjournalistin Ida Tarbell (1919–1920) dokumentiert seine aktive Rolle in der „Peoples of America Society“ (41 Union Square, New York), einem interdisziplinären Netzwerk, das sich einer pluralistischen Neudefinition amerikanischer Identitätskonzepte widmete. Die Gesellschaft vereinte Persönlichkeiten aus feministischer Sozialarbeit, Arbeiter- und Bürgerrechtsbewegungen, Kinderrechtsbewegung, Wohnungspolitik, Gesundheitsfürsorge, Sozialstaatstheorie, Einwanderungsintegration, Religionsethik und juristischer Reform. Weitere Mitglieder waren Grace Abbott, Jane Addams, Herbert Croly, der spätere Höchstrichter Felix Frankfurter, Frederic C. Howe, Lillian D. Wald; sowie Isaac Aronovich Hourwich, William Morris Leiserson, Bischof Francis John McConnell, Louis Freeland Post, Pfarrer John A. Ryan, Dorothy Payne Whitney Straight (jeweils englischsprachiger Artikel); außerdem Allen T. Burns (Who Was Who-Eintrag) und George L. Bell.
  3. Laut einem Artikel der New Yorker Sun war Ravage im Jahr 1919 an der Auswahl und Vergabe von College-Stipendien für „vielversprechende junge Männer und Frauen mit ausländischer Herkunft“ beteiligt. Says Plan Would Please Roosevelt. In: The Sun. 12. März 1919, S. 7 (loc.gov [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  4. „Bindestrich-Amerikaner“: Bezeichnung für Identitäten, bei denen der Herkunftsbezug durch einen Bindestrich ergänzt wird (z. B. „Irish-American“); der Begriff wurde historisch sowohl zur politischen Abwertung als auch zur Selbstbeschreibung von Einwanderern verwendet. Siehe Hyphenated American – Artikel in der englischsprachigen Wikipedia.
  5. Nach dem verheerenden Weltkrieg bemühte sich Ravage, durch seine publizistischen Tätigkeiten die amerikanische Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, das demokratische Versprechen zu verallgemeinern. So setzte er sich für bessere Lebensbedingungen gefährdeter Gruppen in Europa ein, etwa für Juden, die den Kontinent nicht verlassen konnten.
  6. Wie Dana Mihăilescu in ihrer Studie von 2021 zu Ravages Schriften feststellt, „one cannot ignore that America too makes the Jewish immigrant aware of his difference from the others because of a separate background. Still, because of this emigrant's relocation into a society of consent, Ravage highlights the possibility of bridging the gap, in contrast with a descent-based society like Romania, where everything seems to be officially fixed in stable, unchanging patterns.“ (D. Mihăilescu, Struggles Between Nationalism and Ethnicity in Eastern Europe and the United States, in: Quest 20/2021. Der Abschnitt lautet übersetzt etwa: „Man kann nicht übersehen, dass auch Amerika den jüdischen Einwanderer auf seine Andersartigkeit gegenüber anderen aufmerksam macht – aufgrund seines abweichenden Hintergrunds. Doch gerade durch die Umsiedlung in eine auf Einverständlichkeit beruhende Gesellschaft unterstreicht Ravage die Möglichkeit, diese Kluft zu überbrücken – im Gegensatz zu einer abstammungsbasierten Gesellschaft wie Rumänien, in der alles offiziell in stabilen, unveränderlichen Mustern festgelegt scheint.“)
  7. Im Briefverkehr mit Hamlin Garland, datiert mit 30 November (Jahr unbekannt), reflektierte Ravage über Einwandererbildung in New York und griff dabei auf seine Erfahrungen als Englischlehrer an Abendschulen zurück. Dort hatte er seinen Schülern geraten, ‚in den Westen zu gehen‘ („go West“). Gegenüber Garland argumentierte Ravage, dass der Kontakt mit ‚echten Amerikanern‘ („genuine Americans“) sowohl den Neuankömmlingen als auch der Nation zugutekomme.
  8. Siehe folgende Passage, in der Ravage die moderne antisemitische Vorstellung des jüdischen Bolschewismus verspottet (also die Idee, der Kommunismus sei ein jüdischer Plan zur Zerstörung der westlichen Zivilisation, wobei die jüdische Herkunft einzelner Kommunisten als angeblicher Beleg dienen soll): „Warum über Marx und Trotzki reden, wenn man uns mit Jesus von Nazareth und Paulus von Tarsus aus dem Konzept bringen kann?“ M. E. Ravage: Commissary to the Gentiles. In: Century. 1928, S. 476. Übersetzung ins Deutsche durch Wikipedia; englisches Original: „Why talk about Marx and Trotski when you have Jesus of Nazareth and Paul of Tarsus to confound us with?“
  9. So weist Ravage etwa die Protokolle der Weisen von Zion knapp, aber eindeutig zurück: „Ein unbeholfener Russe fälscht eine Reihe von Dokumenten und veröffentlicht sie in einem Buch namens ‚Die Protokolle der Weisen von Zion‘, zum Beweis, dass wir den letzten Weltkrieg geplant haben.“ M. E. Ravage: A Real Case Against the Jews. In: Century. 1928, S. 347. Übersetzung ins Deutsche durch Wikipedia; englisches Original: „A clumsy Russian forges a set of papers and publishes them in a book called ‚The Protocols of the Elders of Zion‘, which shows that we plotted to bring on the late World War.“
  10. Die Vorworte zu den Welt-Dienst-Ausgaben von Ravages Essays widersprechen von der Sekundärliteratur belegten Tatsachen. So heißt es dort, Ravage habe fünf Kinder (Persönliches über den Verfasser. In: Zwei jüdische Aufsätze vom Juden Marcus Eli Ravage. 1936, S. 2., op. cit.). Tatsächlich hatte er drei (siehe Steven G. Kellman: Chronology. In: An American in the Making. 4. Auflage. 2009, S. X.). Dieser Fehler findet sich bereits in einem Rundschreiben des Deutschen Beobachters of New York vom 24. Oktober 1935, siehe: Wer ist der Mann Marcus Eli Ravage (Aus ‚Deutscher Beobachter of New York‘ vom 24. Oktober 1935). In: Les Criminals de Guerre. S. 67, JSTOR:community.38670233.
  11. Laut einem Dokument der Berner Prozesse erschien der Welt-Dienst seinerzeit (Mitte der 1930er) in acht Sprachen und bereitete Ausgaben in dreizehn vor, darunter Ungarisch, Polnisch, Serbisch und Arabisch. Siehe: Die Aufdeckung einer nationalsozialistischen Agitationszentrale in Mitteleuropa. The Wiener Library for the Study of the Nazi Era and the Holocaust, Sourasky Central Library, Tel Aviv University, Schweiz (exlibrisgroup.com [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  12. Der Amerikadeutsche Bund (laut USHMM-Enzyklopädie die einflussreichste nationalsozialistische Organisation in den USA zu jener Zeit [1], gegründet März 1936, aufgelöst Dezember 1941) verbreitete die Broschüre Bombshell against Christianity auch in den Vereinigten Staaten, wo sie bis zum Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 – oder kurz danach – in spezialisierten antisemitischen Buchhandlungen verkauft wurde, etwa in Los Angeles. Siehe Joe Kamp: Peddler of Propaganda and Hero of the Pro-Fascists (a report). Friends of Democracy, Inc, Kansas City, Mo., S. 20 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025] ca. 1942). Vgl. Konda 2019, op. cit., S. 354.
  13. Mit Sitz in Chicago (Illinois, USA) veröffentlichte die antisemitische Organisation ‚Right Cause‘ eine Broschüre, welche propagandistisch manipulierte Versionen zweier unterschiedlicher von jüdischen Autoren verfasster Texte kombinierte: einerseits eine verzerrte Wiedergabe von Ravages Essays aus 1928, andererseits eine tendenziöse englische Übersetzung eines ursprünglich deutschsprachigen Artikels von Manfred Reifer – Aktivist der Jüdischen Partei Rumäniens (siehe englischsprachiges Wikipedia) –, welcher ursprünglich in der Czernowitzer Allgemeinen Zeitung vom 3. September 1933 auf S. 10 erschienen war. Der Titel der Chicagoer Broschüre weist Ravage und/oder Reifer fälschlich rabbinischen Status zu: Unbekannt (Hrsg.): A Voice in the Wilderness. Jewish Rabbi [sic!] on Hitler's Anti-Semitism. With: A Disastrous Admission by the Jew Marcus Eli Ravage. Right Cause, Chicago (ca. 1935; propagandistische Montage zweier Texte von Manfred Reifer und M. E. Ravage, 8 S.).
  14. Unter den zahlreichen späteren propagandistischen Übersetzungen, die über die ursprünglichen Ausgaben in Deutsch, Französisch und Englisch hinausgingen, gibt es folgende dokumentierte Beispiele: Tschechisch: Názor talmudistického Žida na původ křesťanství. nákladem vlastním, Praha 1940 (tschechisch). Niederländisch: 2000 jaar bedrog, zendbode aan de niet-Joden. In: Misthoorn 7. 2. Auflage. Stichting De Misthoorn, Amsterdam (niederländisch, ca. 1942). Ungarisch: Egy zsidó nyilatkozik. In: Tájékoztató tűzetek, 32. sz. Európa-Kiadóvállalat, London, Berlin, Paris 1941 (ungarisch). Polnisch: L. Ziemicki: Światopoglqd na eksport. In: Józef Grzanka (Hrsg.): Zadruga: pismo nacjonalistów polskich. Band 3, Nr. 1 (15). Warschau 1939, S. 5–11 (polnisch). Diese Verfälschungen kursierten in verschiedenen nationalistischen und antisemitischen Milieus der späten 1930er und frühen 1940er Jahre.

Einzelnachweise

  1. M. E. Ravage: An American in the Making. 1917 (Kap. XIII: The Soul of the Ghetto): „[…] I was trying to become a writer myself. The Forward had accepted and published some aphorisms of mine under the penname of ‚Max the Sleever,‘ […].“
  2. a b c d e f g h i j k l m Kellman: Chronology. In: American in the Making. 4. Auflage. 2009, S. ix-xi.
  3. a b c The Semi-Centennial Alumni Record of the University of Illinois. University of Illinois, 1918, S. 800 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]): „GS49, MAX RAVITCH (MARCUS ELI RAVAGE)“
  4. M. E. Ravage: An American in the Making. 1917 (Kap. XV: ‚The Trials of Scholarship‘).
  5. M. E. Ravage: An American in the Making. 1917 (Kap. XII–XVI).
  6. a b Roumanian Excels in English. Max Ravitch Wins Fellowship in University of Illinois. In: University Missourian. 22. April 1909, S. 1 (shsmo.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  7. Daily Illini. In: Illinois Digital Newspaper Collections. University of Illinois, 15. Mai 1910 (illinois.edu [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  8. Illini Everywhere: Romanian Illini, Since 1905. In: Student Life and Culture Archives – University of Illinois Library. University of Illinois, 9. Mai 2018 (illinois.edu [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  9. Department of English and Comparative Literature. In: Columbia University Quarterly. Band 14 (1911–1912), 1911, S. 92–93 (handle.net): „The following former students have been recently appointed to the positions stated: […] Max Ravitch, graduate student, 1910–11, instructor, Kansas State Agricultural College“
  10. [Kansas Topics.] Cosmopolitan Club. In: Kansas City Journal. 29. März 1912, S. 6 (shsmo.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  11. Agricultural College. In: Frank W. Blackmar (Hrsg.): Kansas: A Cyclopedia of State History. Standard Publishing Company, 1912 (wikisource.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  12. M. E. Ravage: An American in the Making. 1917 (Kap. XVIII: ‚The American as He Is‘).
  13. Albert Nelson Marquis (Hrsg.): Who’s Who in America: 1926–1927. Band 14. The A. N. Marquis Company, Chicago 1926 (handle.net).
  14. a b c Dana Mihăilescu: Eastern European Jewish American Narratives, 1890–1930. 2018, S. 29–31.
  15. Savitar – The MU Yearbook. 1909, S. 35 (missouri.edu [abgerufen am 19. Oktober 2025] Photographie von M. E. Ravage): „Max Ravitch. New York, N.Y. Cosmopolitan. Asterisk. Can babel in a thousand tongues.“
  16. Savitar – The MU Yearbook. 1909, S. 284 (missouri.edu [abgerufen am 19. Oktober 2025] Photographie von 11 Studenten inkl. M. E. Ravage): „The Asterisk Club. Established 1903; reorganized February 22. 1909. Purpose: To stimulate literary production in the University.“
  17. Short and Simple Annals. In: The Alumni Quarterly and Fortnightly Notes. Band 4, Nr. 8. University of Illinois, 15. Januar 1919, S. 162 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]): „M. E. Ravage, '10g (Max Ravitch)“
  18. M. E. Ravage: An American in the Making. 1917 (Kap. VIII): „Mordecai – a name full of romantic association – had been changed to the insipid monosyllable Max.“
  19. a b John Ravage Obituary (2005) – Santa Rosa, CA. In: Press Democrat. 23. Januar 2005 (legacy.com [abgerufen am 19. Oktober 2025]).Archive.org-Schnappschuss vom 2. Okt. 2025.
  20. M. E. Ravage: An American in the Making. 2. Auflage. 1936 (Teil V, ‚Postscript: Twenty Years Later‘).
  21. Marcus Eli Ravage, Writer on Politics [Obituary]. In: The New York Times. New York 12. Oktober 1965 (nytimes.com [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  22. N.Y. Author Named To M. U. Fraternity. In: The Springfield News-Leader. Springfield, Missouri 6. Dezember 1933, S. 5 (shsmo.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  23. M.U. Phi Bta Kappa Honors Marcus Eli Ravage, Author. In: St. Joseph Gazette. St. Joseph, Missouri 6. Dezember 1933, S. 6 (shsmo.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  24. Albert Nelson Marquis (Hrsg.): Who’s Who in America: 1926–1927. Band 14. The A. N. Marquis Company, Chicago 1926 (handle.net).
  25. Albert Nelson Marquis (Hrsg.): Who’s Who in America: 1940–1941. Band 21. The A. N. Marquis, Chicago 1940.
  26. a b c d e Cristina Stanciu: Marcus E. Ravage's An American in the Making, Americanization, and New Immigrant Representation. In: MELUS. Band 40, Nr. 2, 2015, ISSN 0163-755X, S. 5–29, doi:10.1093/melus/mlv007, JSTOR:24569972.
  27. a b Kellman: Introduction. In: American in the Making. 4. Auflage. 2009, S. xiii–xxxi.
  28. Bernard Iddings Bell: An Immigrant's Biography [Buchbesprechung zu ‚An American in the Making‘]. In: The Public: A Journal of Democracy. Band 21, Nr. 1031, 4. Mai 1918, S. 576–577 (handle.net).
  29. a b Robert E. Park: [Buchbesprechung zu ‚An American in the Making‘]. In: American Journal of Sociology. Band 23, Nr. 6, 1918, S. 839–840, doi:10.1086/212834.
  30. Albert Shaw: [Buchbesprechung zu ‚An American in the Making‘]. In: The American Review of Reviews: An International Magazine. 56 (Jan-Jun), 4. Mai 1917, S. 664 (handle.net).
  31. The Making of an American. Macmillan, New York 1901 (harvard.edu)., Gutenberg-Digitalisierung, LibriVox-Hörbuch
  32. Roger Daniels: What Is An American? Ethnicity, Race, the Constitution and the Immigrant in Early American History. In: David Jacobson (Hrsg.): The Immigration Reader: America in a Multidisciplinary Perspective. Blackwell, 1998, S. 30.
  33. M. E. Ravage: An American in the Making. 1917 (Kap. VI: ‚First Impressions‘).
  34. M. E. Ravage: An American in the Making. 1917 (Kap. XVII: ‚In the Mold‘).
  35. Anita Jarczok: Reminiscing the past, pointing to the future: immigrant memoirs from the early-twentieth-century United States. In: Świat i słowo (World and word). Band 34, Nr. 1. Akademia Techniczno-Humanistyczna, 2020, ISSN 1731-3317, S. 127–146.
  36. Anita Jarczok: Immigrant Memoirs in the Service of Americanization: Between 'the Melting Pot' and Cultural Pluralism. In: European journal of American studies. Band 16, Nr. 2, 2021, ISSN 1991-9336, doi:10.4000/ejas.17128.
  37. Marcus Eli Ravage: An American in the Making. 1917 (Einleitung). Übersetzung des Zitats ins Deutsche durch Wikipedia; Original im amerikanischen Englisch: „I cannot help saying to myself that Americans have forgotten America. The native, I must conclude, has, by long familiarity with the rich blessings of his own land, grown forgetful of his high privileges and ceased to grasp the lofty message which America wafts across the seas to all the oppressed of mankind. What, I wonder, do they know of America, who know only America? [..] It is the free American who needs to be instructed by the benighted races in the uplifting word that America speaks to all the world. Only from the humble immigrant, it appears to me, can he learn just what America stands for in the family of nations.“
  38. D. Mihăilescu, Struggles Between Nationalism and Ethnicity in Eastern Europe and the United States, in Quest 20/2021, und The Jew Pays (1919) und The Malady of Europe (1923).
  39. Vgl. auch seine Essaysammlung Democratic Americanization (1919)
  40. M. E. Ravage: An American in the Making. 1917 (Teil I, ‚The Alien at Home‘; andererseits Kap. XVII: ‚In the Mold‘).
  41. M. E. Ravage: The New Immigration; and: What College Life in the West did for an Immigrant. In: R. E. Stauffer (Hrsg.): The American Spirit in the Writings of Americans of Foreign Birth. The Christopher Publishing House, Boston 1922, S. 150–159 (archive.org [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  42. M. E. Ravage: An American in the Making. 1917 (Kap. VII–IX).
  43. Gert Buelens: ‚An American in the Making‘ de Marcus Ravage, ou l'homme en devenir perpétuel. In: Configuration de l'ethnicité aux États-Unis (Cahiers Charles V, n°15). September 1993, S. 107–119; hier: 109, doi:10.3406/cchav.1993.1079 (französisch).
  44. a b Wulf D. Hund und Christiane Affeldt: ‚Racism' Down Under. The Prehistory of a Concept in Australia. In: Australian Studies Journal. Band 33–34, 2019, ISSN 1864-3957, S. 7–42, doi:10.35515/zfa/asj.3334/201920.02 (Fn. 92).
  45. a b c Dana Mihăilescu: Struggles Between Nationalism and Ethnicity in Eastern Europe and the United States, 1890s–1910s: The Life Writings of M. E. Ravage and Michael Gold. In: Quest. Issues in Contemporary Jewish History. Nr. 20, Dezember 2021, S. 51, doi:10.48248/issn.2037-741X/13087 (englisch, quest-cdecjournal.it [PDF; 421 kB]): “It should also be noted that, apart from his successful autobiography, Ravage’s name has also remained in circulation over time in connection to his articles 'A Real Case against the Jews” and 'The Jew: Commissary to the Gentiles,' originally published in Century magazine in 1928, as satirical pieces decrying the hypocrisy of Christian Antisemitism. Nazis and far-right groups then appropriated and republished these articles illegally, with a distorted meaning, as promoting Antisemitism and hate speech.”
  46. a b c Thomas Milan Konda: Conspiracies of Conspiracies: How Delusions Have Overrun America. University of Chicago Press, Chicago 2019, ISBN 978-0-226-58593-2, S. 71; 354 (degruyterbrill.com [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  47. The Centurion: Who’s Who in This Number – M. E. Ravage. In: The Century. Band 95, November 1917, S. 6 (handle.net). Übersetzung ins Deutsche durch Wikipedia; englisches Original: „His youthful ideas of America have been somewhat shattered, but his sense of humor has never deserted him.“
  48. a b c Alice Y. Kaplan: Sources and Quotations in Céline's Bagatelles pour un massacre. In: Rosemarie Scullion und Philip H. Solomon und Thomas C. Spear (Hrsg.): Céline and the Politics of Difference. University Press of New England, Hanover, NH 1995, S. 29–46, hier: 36 (englisch).
  49. a b Kellman: Introduction. In: American in the Making. 4. Auflage. 2009, S. xxvi–xxvii.
  50. Quelle: The Wiener Library for the Study of the Nazi Era and the Holocaust, Sourasky Central Library, Tel Aviv University.
  51. Magnus Brechtken: ‚Madagaskar für die Juden‘: Antisemitische Idee und politische Praxis 1885–1945. In: Studien zur Zeitgeschichte. R. Oldenbourg, München 1998, S. 47–48, doi:10.1524/9783486594416 (Kap. III.5: „Ulrich Fleischhauer und der ‚Welt-Dienst‘“).
  52. Sensationelles jüdisches Geständnis. In: Hans Hauptmann und Alfred Rosenberg (Hrsg.): Der Weltkampf. Monatsschrift für Weltpolitik, völkische Kulturen, die Judenfrage aller Länder. Band 12, Nr. 141. Deutscher Volksverlag GmbH, Bayreuth, München September 1935, S. 261–266.
  53. Unbekannt: Juda bleibt der ewige Verbrecher – Selbstbekenntnisse des Juden Marcus Eli Ravage. In: Judenspiegel – Ständige Beilage zum ‚Sächsischen Sonntage‘. Archivmaterial: The Wiener Library for the Study of the Nazi Era and the Holocaust, Sourasky Central Library, Tel Aviv University, 1935.
  54. Hadassa Ben-Itto (Hrsg.): Abschrift. Betr. Marcus Eli Ravage [Report on Marcus Eli Ravage]. Archivmaterial: The Wiener Library for the Study of the Nazi Era and the Holocaust, Sourasky Central Library, Tel Aviv University, 29. Oktober 1935 (exlibrisgroup.com [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  55. a b c d Unbekannt: Vorwort des Verlages. In: Zwei jüdische Aufsätze vom Juden Marcus Eli Ravage. (A Real Case Against the Jews) und (Commissary to the Gentiles). Englischer Originaltext mit deutscher Übersetzung [NS-Propagandadruck, der Ravages ironische Essays aus dem Century Magazine als angebliches „Geständnis“ verfälscht]. Welt-Dienst-Bücherei, Heft 5. Druck von Thiel und Böhm, Buch- und Kunstdruckerei, Erfurt, 1936, S. 2 (U. Bodung-Verlag, Daberstedterstr. 4, Erfurt, ohne Angaben zu redaktioneller Verantwortung und ohne Zustimmung des Autors oder des ursprünglichen Verlags.).
  56. Item 106 – Ravage, Marcus Eli. A Real Case Against the Jews. In: Dan Wyman Books Antisemitica. (englisch, danwymanbooks.com [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  57. a b Zwei jüdische Aufsätze vom Juden Marcus Eli Ravage. (A Real Case Against the Jews) und (Commissary to the Gentiles). Englischer Originaltext mit deutscher Übersetzung [NS-Propagandadruck, der Ravages ironische Essays aus dem Century Magazine als angebliches „Geständnis“ verfälscht]. In: Unbekannt (Hrsg.): Welt-Dienst-Bücherei, Heft 5. 7. Auflage. Druck von Thiel und Böhm, Buch- und Kunstdruckerei, Erfurt, 1942 (Veröffentlicht ab 1936 in mehreren Auflagen vom U. Bodung-Verlag, Daberstedterstr. 4, Erfurt [auch: Bern], ohne Angaben zu redaktioneller Verantwortung und ohne Zustimmung des Autors oder des ursprünglichen Verlags.).
  58. a b c Eckart Schörle: Internationale der Antisemiten. Ulrich Fleischhauer und der ‚Welt-Dienst‘. In: Werkstatt Geschichte. Band 51. Verein für kritische Geschichtsschreibung e. V./Klartext-Verlag, 2009, S. 57–72 (werkstattgeschichte.de [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  59. a b Hanno Plass und Bill Templer: Der Welt-Dienst: International Anti-Semitic Propaganda. In: The Jewish Quarterly Review. Band 103, Nr. 4. University of Pennsylvania Press, Center for Advanced Judaic Studies, 2013, ISSN 0021-6682, S. 503–522, JSTOR:43298762 (englisch).
  60. ‚Bombshell against Christianity!‘ [NS-Propagandadruck, der Ravages ironische Essays aus dem Century Magazine als angebliches „Geständnis“ verfälscht]. In: Unbekannt (Hrsg.): World Service library. (exlibrisgroup.com [abgerufen am 19. Oktober 2025] Ca. 1936. Veröffentlicht vom U. Bodung-Verlag, Erfurt, ohne Angaben zu redaktioneller Verantwortung und ohne Zustimmung des Autors oder des ursprünglichen Verlags).
  61. Australia's Unity League (Hrsg.): The Sensational Confession of Marcus Eli Ravage (a Hebrew) Against Christianity. Druck von F. H. Booth & Son., Sydney (englisch, ca. 1936).
  62. Hadassa Ben-Itto (Hrsg.): Welt-Dienst propaganda world wide. Archivmaterial. The Wiener Library for the Study of the Nazi Era and the Holocaust, Sourasky Central Library, Tel Aviv University, 1938 (exlibrisgroup.com [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  63. Hadassa Ben-Itto (Hrsg.): The Welt-Dienst is moving to Frankfurt am Main. Archivmaterial. The Wiener Library for the Study of the Nazi Era and the Holocaust, Sourasky Central Library, Tel Aviv University, 1939 (exlibrisgroup.com [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  64. Nazi Agents are Rebuked. Anti-Semite Sentenced; Fascist Monthly is Suspended. In: The Detroit Jewish Chronicle and The Legal Chronicle. Band 41, Nr. 31. Detroit, Michigan 22. Dezember 1939, S. 1 (org.il [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  65. Vgl. Ein Jude spricht. In: Informations-Schriften Nr. 32. Europa-Verlag, London/Berlin/Paris 1940.
  66. Paul Hoser: Franz Eher Nachf. Verlag (Zentralverlag der NSDAP). In: Historisches Lexikon Bayerns. 11. Mai 2005 (historisches-lexikon-bayerns.de [abgerufen am 29. Oktober 2025]): „Tätigkeit im Zweiten Weltkrieg“
  67. Reichspropagandaleitung der NSDAP und Fritz Kaiser: „Ihr habt noch nicht einmal angefangen, die wirkliche Größe unserer Schuld zu begreifen...“ – Antisemitisches NS-Propagandaplakat. In: Deutsche Digitale Bibliothek. Verlag Franz Eher Nachf., Zentralverlag der NSDAP, München (W. Wächter, Berlin), 1939 (deutsche-digitale-bibliothek.de [abgerufen am 19. Oktober 2025] Digitalisat eines Propagandaplakats. Original 84 × 120 cm. Archiviert im Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 151 Nr 2741).
  68. Julius Streicher: Dokument 1965-PS: Artikel von Julius Streicher in ‚Der Stürmer‘, 4. November 1943 – „Die jüdische Neue Ordnung“ [eingereicht als Beweisstück GB-176 bei den Nürnberger Prozessen]. In: Trial of the Major War Criminals Before the International Military Tribunal: Proceedings Vol. XXIX (Blue Series), Documents and Other Material in Evidence, Nos. 1850-PS to 2233-PS. Internationaler Militärgerichtshof, Nürnberg 4. November 1943, S. 180–185, hier: S. 181 (handle.net – Nürnberger Prozesse durchgeführt vom 14. Nov. 1945 bis 1. Okt. 1946; Veröffentlichung 1947 (Hrsg. S. Paul A. Joosten)).
  69. Robert Singerman: Ravage, Marcus Eli. ‚Zwei jüdische Aufsätze vom Juden Marcus Eli Ravage. (A Real Case Against the Jews) und (Commissary to the Gentiles). Englischer Originaltext mit deutscher Übersetzung‘, 1936. In: Singerman Bibliography of Antisemitic Texts in English. De Gruyter, Boston, Berlin 2022, doi:10.1515/siba (degruyterbrill.com [abgerufen am 19. Oktober 2025]): „A Jewish writer's satire (‚One of Them Points Out the Full Depth of their Guilt‘) is exploited by the Nazi propaganda machine as a Jewish renegade's confession.“
  70. Katalogeintrag zu „A Voice in the Wilderness“. Yale University Library (yale.edu [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  71. Katalogeintrag zu „A Voice in the Wilderness“. University of Sheffield Library (shef.ac.uk [abgerufen am 19. Oktober 2025]).
  72. Nazi Judaica I. In: Herbert C. Zafren (Hrsg.): Judaica in the Library of Ludwig Rosenberger, Bibliographica Judaica 2, The University of Chicago Library. Jewish Institute of Religion, Library of Hebrew Union College, Cincinnati 1971, ISBN 0-87820-901-8, S. 474: „[468C-2/3A-2/3B:] (Ravage, Marcus Eli) Zwei jüdische Aufsätze vom Juden Marcus Eli Ravage. Erfurt, 1937 [4. und 5. Auflage]“
  73. Gisela Weiss: Eli Marcus — ein jüdischer Mundartautor Westfalens. In: Hans Taubken und Siegfried Kessemeier und Robert Peters und Ulrich Weber (Hrsg.): Jahrbuch der Augustin Wibbelt-Gesellschaft e.V., Nummer 5. Regensberg, Münster 1989, ISBN 3-7923-0586-0, S. 70–77; hier: 76 (augustinwibbelt.de).
  74. a b c Winkler, Ayleen: Wissenschaftliches Arbeiten, oder: Wie das Porträt eines jüdischen Dichters zum Mittel antisemitischer Propaganda wurde. Jüdisches Museums Westfalen, Dorsten 2025 (jmw-dorsten.de [abgerufen am 20. Dezember 2025]).
  75. Hermann Schönhoff: Geschichte der Westfälischen Dialektliteratur. A. Greve, Münster 1914 (digi-hub.de [abgerufen am 13. November 2025] unnummerierte Tafel zwischen S. 40-41).
  76. Die deutsche Übersetzung dieses Buches wurde Anfang der 1930er Jahre auch in der Wiener Boulevardzeitung Die Stunde in zahlreichen Fortsetzungen veröffentlicht; siehe Die Geschichte des Rothschild-Vermögens: Ein neues Fortsetzungswerk in der ‚Stunde‘. In: Die Stunde. Band 8, Nr. 2304. Wien 15. November 1930, S. 5 (onb.ac.at [abgerufen am 3. Januar 2026]).