Marauder (Computerspiel)
| Marauder | |
| Entwickler | Hewson Consultants |
|---|---|
| Publisher | Arcanum Software Developments |
| Veröffentlichung | 1988 |
| Plattform | Amstrad CPC, Commodore 64, ZX Spectrum |
| Genre | Shoot ’em up |
| Spielmodus | Singleplayer |
| Steuerung | Joystick |
| Medium | Diskette, Kassette |
| Sprache | Englisch |
Marauder ist ein Shoot-’em-up-Computerspiel, das 1988 von der Spielefirma Hewson Consultants für den Commodore 64 entwickelt wurde.
Beschreibung
Kapitän C.T. Cobra hat die Aufgabe, mit seinem Fahrzeug Marauder, welches nur mit einem Lasergeschoss ausgerüstet ist, eine Reise auf dem Planeten Mergatron durchzuführen. Entführer haben die Juwelen der Ozymandias auf dem Planeten versteckt. Diese werden durch außerirdische Verteidigungssysteme geschützt.
Zwischen den aggressiv feuernden, undefinierbaren Gegnern findet sich eventuell Unterstützung – Leuchtfeuer. Abhängig von der Farbe zum Zeitpunkt, in dem das Lasergeschoss in das Fahrzeug einschlägt, helfen sie dem Fahrzeug weiter. Man erhält extra Smart-Bombs und Waffen, aber auch Schutzschilde und zusätzliche Leben. Die blauen, purpurnen und grünen Leuchtfeuer sind feindlich gesinnt. Sie setzen den Laser vorübergehend außer Gefecht, nehmen vom eigenen Leben oder verändern die Steuerung des Fahrzeugs.[1]
Man hat 16 intelligente Bomben zur Verfügung und am Ende jedes Levels ist ein Endgegner zu bezwingen.
Portierungen
Das Spiel wurde für die folgenden Systeme veröffentlicht: Amstrad CPC und ZX Spectrum.
Rezeption
Andrew Draheim vom Magazin 64’er sah in seinem Testbericht aus Oktober 1988 das Genre der Ballerspiele seinem Ende zugehen. Er verglich Marauder mit Actionfilmen wie Rambo III und bescheinigte dem Spiel, dass es ein Jahr zuvor noch Erfolg hätte haben können. In den Köpfen der Spieler sah er aber die Zeit für Spielwitz und Titel wie Giana Sisters und Maniac Mansion gekommen.[1] Ottfried Schmidt vom Aktuellen Software Markt sah hingegen die große Stunde des Spieleherstellers Hewson angebrochen. Am meisten beeindrucke der Sound und auch wenn die Grafik nicht überragend sei, gebe es auch dort keine Schwachpunkte auszumachen.[2]
„Marauder hat jedenfalls einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Es stimmt einfach alles. Grafik, Sound und Animation passen gut zusammen.“
Im Test der Zeitschrift Power Play wurden 6 von 10 Punkten vergeben. Laut Autor Heinrich Lenhardt sei das Spiel „simpel, solide, spannend“.[3]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Andrew Draheim: Rambo auf Rädern. In: 64’er. Nr. 10/88, Oktober 1988, S. 148 (kultboy.com [abgerufen am 31. Oktober 2025]).
- ↑ a b Ottfried Schmidt: Hewsons große Stunde. In: Aktueller Software Markt. Nr. 9/88, September 1988 (kultboy.com [abgerufen am 31. Oktober 2025]).
- ↑ Heinrich Lenhardt: Marauder. In: Power Play. Happy-Computer Special 6, 1988, S. 27 (kultpower.de [abgerufen am 31. Oktober 2025]).