Manuel Teget-Welz

Manuel Teget-Welz (* 1976) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Hochschuldozent.

Werdegang

Teget-Welz studierte Kunstgeschichte, Klassische und Christliche Archäologie an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und München. 2007 wurde er über den Ulmer Maler Martin Schaffner promoviert. 2010 bis 2012 war er wissenschaftlicher Volontär bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Danach war er bis 2014 Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt zu süddeutschen und schweizerischen Zeichnungen der Renaissance an der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg. Seitdem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und außerplanmäßiger Professor am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der FAU Erlangen-Nürnberg. 2017 erfolgte die Habilitation.

Manuel Teget-Welz forscht und publiziert intensiv zur Malerei, Skulptur und Grafik des Spätmittelalters und der Renaissance.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Martin Schaffner. Leben und Werk eines Ulmer Malers zwischen Spätmittelalter und Renaissance (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 32). Kohlhammer, Stuttgart 2008.
  • Von Meister Hartmann bis Daniel Mauch. Ulmer Bildhauer des ausgehenden Mittelalters und der Reformationszeit. In: Kunstchronik. Monatsschrift für Kunstwissenschaft, Museumswesen und Denkmalpflege. Band 64, 2011, S. 238–246.
  • Bemerkungen zum Skulpturenschmuck des ehemaligen Hochaltarretabels im Ulmer Münster. In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte. Band 71, 2012, S. 169–182.
  • mit Thomas Schauerte (Hrsg.): Peter Flötner. Renaissance in Nürnberg (= Schriftenreihe der Museen der Stadt Nürnberg. Band 7). Michael Imhof, Petersberg 2014.
  • Martin Schaffner und Co. Nachträge zur Ulmer Tafelmalerei um 1500. In: Ulm und Oberschwaben. Zeitschrift für Geschichte, Kunst und Kultur. Band 60, 2017, S. 143–158.
  • mit Wolfgang Augustyn (Hrsg.): Hans Burgkmair. Neue Forschungen (= Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München. Band 44). Passau 2018.
  • (Bearb.): Zeichnen in Cranachs Werkstatt. Die sächsischen Zeichnungen der Renaissance in der Universitätsbibliothek Erlangen. Michael Imhof, Petersberg 2018.
  • Die Hochstädter Anbetung der Könige. Ein Hauptwerk der Tafelmalerei in Augsburg um 1440? In: Jiří Fajt, Markus Hörsch (Hrsg.): Vom Weichen über den Schönen Stil zur Ars Nova. Neue Beiträge zur europäischen Kunst zwischen 1350 und 1470 (= Studia Jagellonica Lipsiensia. Band 19). Böhlau, Wien u. a. 2018, S. 317–325.
  • mit Benno Baumbauer, Dagmar Hirschfelder (Hrsg.): Michael Wolgemut – mehr als Dürers Lehrer (= Schriftenreihe der Museen der Stadt Nürnberg. Band 19). Schnell + Steiner, Regensburg 2019.
  • Hans Burgkmair, Gregor Erhart und Co. Augsburgs Künstler im Dienst Kaiser Maximilians I. In: Heidrun Lange-Krach (Hrsg.): Maximilian I. (1459–1519). Kaiser. Ritter. Bürger zu Augsburg. Schnell + Steiner, Regensburg 2019, S. 109–119.
  • Wir waren schon da! Deutsche Künstler vor Dürer in Venedig. In: Andreas Tacke (Hrsg.): Künstlerreisen. Fallbeispiele vom Mittelalters bis zur Gegenwart (= Schriftenreihe des Kunsthistorischen Forum Irsee. Band 7). Michael Imhof, Petersberg 2020, S. 10–25.
  • mit Martin Brons, Thomas Schauerte (Hrsg.): 500 Jahre Sebaldusgrab. Neue Forschungen zum Monument des Nürnberger Stadtpatrons. Schnell + Steiner, Regensburg 2021.
  • Ingeniosus Magister – der Augsburger Bildhauer Gregor Erhart (= Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte. Band 181). Michael Imhof, Petersberg 2021.
  • mit Hans Dickel (Hrsg.): Renaissance in Franken. Hans von Kulmbach und die Kunst um Dürer. Michael Imhof, Petersberg 2022.