Manoao colensoi
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Manoao colensoi | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Manoao | ||||||||||||
| Molloy | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Manoao colensoi | ||||||||||||
| (Hook f.) Molloy |
Manoao colensoi ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Manoao in der Familie der Steineibengewächse (Podocarpaceae).[1]
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Manoao colensoi wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen von etwa 15 Metern und Stammdurchmesser von etwa 100 Zentimetern erreicht. Die Rinde ist bräunlich-grau. Die Laubblätter in der Jugendphase sind 6 bis 12 Millimeter lang, ältere Pflanzenexemplare haben schuppenförmige Blätter, die nur 1 bis 2,5 Millimeter lang sind.
Die reifen Samenzapfen von M. colensoi sind länglich, aufrecht und besitzen eine purpurschwarze Färbung. Sie werden von fünf bis sieben spiral-förmig angeordneten Brakteen umgeben, von denen zwei bis vier fertil sind. Die Zapfen sind etwa 4–6 mm lang und 1,5–2,5 mm breit.[2]
Generative Merkmale
Manoao colensoi ist Gynodiözisch.[3]
Vorkommen
Manoao colensoi gedeiht in Höhenlagen von Meereshöhe bis 950 Metern auf der Nord- und Südinsel Neuseelands.[1]
Taxonomie
Die Erstbeschreibung erfolgte 1843 unter dem Namen (Basionym) Dacrydium colensoi durch William Jackson Hooker in Hooker's Icones Plantarum, Band 6, Tafel 548.[4] Diese Art gehörte bis zur Revision durch C. J. Quinn 1982 zur Gattung Dacrydium; er nannte diese Art Lagarostrobos colensoi (Hook.) Quinn. B. P. J. Molloy stellte 1995 in Manoao (Podocarpaceae), a new monotypic conifer genus endemic to New Zealand. in New Zealand Journal of Botany, Volume 33, Seiten 183 bis 201 diese Art als Manoao colensoi in die neue Gattung Manoao. Der Gattungsname Manoao ist in der Sprache der Māori der Name für diese Pflanzenart. Das Artepitheton colensoi ehrt William Colenso (1811–1899).[3] Weitere Synonyme für Manoao colensoi (Hook f.) B.P.J.Molloy sind: Lepidothamnus colensoi (Hook.) de Laub., Dacrydium westlandicum Kirk.
Einzelnachweise
- ↑ a b Christopher J. Earle: Manoao. In: The Gymnosperm Database. www.conifers.org, 17. Januar 2020, abgerufen am 28. März 2020 (englisch).
- ↑ Khan, Raees; Hill, Robert S.; Dörken, Veit M.; Biffin, Ed (2022): Detailed seed cone morpho-anatomy of the Prumnopityoid clade: an insight into the origin and evolution of Podocarpaceae seed cones. In: Annals of Botany. Band 130, Heft 5, S. 637–655. doi:10.1093/aob/mcac097
- ↑ a b Peter James de Lange: Datenblatt Manoao colensoi bei New Zealand Plant Conservation Network.
- ↑ Manoao bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 28. März 2020.
Weblinks
- Manoao colensoi in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008. Eingestellt von: Conifer Specialist Group, 1998. Abgerufen am 2. Januar 2009.