Mannholz (Alfdorf)
Mannholz Gemeinde Alfdorf
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| Koordinaten: | 48° 52′ N, 9° 41′ O |
| Höhe: | ca. 525 m ü. NHN |
| Einwohner: | 50[Ohne Beleg] |
| Postleitzahl: | 73553 |
| Vorwahl: | 07172 |
Mannholz (früher auch Manholz) ist ein Weiler im Gemeindeteil Pfahlbronn von Alfdorf im Rems-Murr-Kreis. Der kleine Ort liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.
Beschreibung
Mannholz steht im Welzheimer Wald auf einer Höhe von etwa 515–535 m ü. NHN am linken Oberhang des Tals des Eisenbachs, der südwärts zur oberen Lein fließt. Jenseits eines Weichbildes von Obstwiesen liegen Äcker und Wiesen. Die Kreisstraße K 1833 von Pfahlbronn und Höldis im Süden führt über Mannholz nach Burgholz im Norden und weiter nach Welzheim im Westnordwesten.
Geschichte
In Mannholz ist für die zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts eine Wiedertäufer-Gemeinden nachweisbar. Es ist unklar, warum die Gemeinschaft verschwunden ist. Wahrscheinlich ging die Gruppe durch den Dreißigjährigen Krieg und die Pest zu Grunde. Reste sind möglicherweise in pietistischen Gruppen aufgegangen.[1]
Religion
Mannholz hat etwa 50 Einwohner vorwiegend evangelischer Konfession, die in der evangelischen Kirchengemeinde Welzheim eingepfarrt sind.
Politik
Bis 1972 gehörte Mannholz zur damals noch selbständigen Gemeinde Pfahlbronn und kam dann im Zuge der Gemeindereform zusammen mit dieser und der Gemeinde Vordersteinenberg zu Alfdorf.
Einwohnerentwicklung
- 1847: 107 Einwohner[2]
Wirtschaft
Mannholz ist noch immer von Land- und Forstwirtschaft dominiert. Es gibt zwei Schnapsbrennereien im Ort.
Sonstiges
Der Mühlenwanderweg führt auf seiner Etappe von der nahen Meuschenmühle am Eisenbach zur Voggenbergmühle an der Rot durch den Weiler.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Maibaumaufstellen (jeweils am 30. April)
- Mannholzer Festtage (Pfingsten, Freitag–Sonntag)
Weblinks
- Mannholz – Wohnplatz, Seite auf der landesgeschichtlichen Website www.leo-bw.de
- Manholz (Parzelle von Pfahlbronn). In: Rudolf Moser (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Welzheim (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 22). Cotta’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart / Tübingen 1845, S. 221 (Volltext [Wikisource]).
Einzelnachweise
- ↑ Gerd Friedrich Nüske: Geschichte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. In: Horst Lässing (Hrsg.): Der Rems-Murr-Kreis. Konrad-Theiss-Verlag, Aalen 1980, ISBN 3-8062-0243-5, S. 116.
- ↑ Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch. Verlag der Königlichen Hofbuchdruckerei Guttenberg, Stuttgart 1847, S. 404.