Jiaomuzu He

Jiaomuzu He
Markhog Chu (tibetisch), Make He
Daten
Lage Qinghai, Sichuan (China Volksrepublik Volksrepublik China)
Flusssystem Jangtsekiang
Abfluss über Dadu He → Min Jiang → Jangtsekiang → Ostchinesisches Meer
Quellgebiet im Autonomen Bezirk Golog der Tibeter
33° 38′ 38″ N, 100° 22′ 48″ O
Quellhöhe ca. 4500 m
Vereinigung mit Duke He zum Dadu HeKoordinaten: 31° 47′ 59″ N, 101° 54′ 41″ O
31° 47′ 59″ N, 101° 54′ 41″ O
Mündungshöhe ca. 2250 m
Höhenunterschied ca. 2250 m
Sohlgefälle ca. 5,2 ‰
Länge ca. 431 km[1]
Linke Nebenflüsse Suomo He
Rechte Nebenflüsse Maerqu He
Tibetische Bezeichnung
Tibetische Schrift:
སྨར་ཁོག་ཆུ
Wylie-Transliteration:
smar khog chu
Chinesische Bezeichnung
Vereinfacht:
马柯河
Pinyin:
Mǎkē Hé

Der Jiaomuzu He (chinesisch 脚木足河, Pinyin Jiǎo Mù Zú Hé) oder Make He (chinesisch 马柯河, Pinyin Mǎkē Hé; tibetisch སྨར་ཁོག་ཆུ[2] Wylie smar khog chu), tibetisch auch Markhog Chu genannt, ist der linke Quellfluss des Dadu He (rgyal rong rgyal mo rngul chu[2]).

Verlauf

Das Quellgebiet liegt im Autonomen Bezirk Golog der Tibeter in der Provinz Qinghai auf einer Höhe von etwa 4500 m. Er fließt in überwiegend südöstlicher Richtung durch die Kreise Cigdril (gcig sgril) und Pema (pad ma). Dabei nimmt er den Maerqu He rechtsseitig auf. Der Jiaomuzu He trifft schließlich auf einer Höhe von etwa 2250 m im Autonomen Bezirk Ngawa der Tibeter in der Provinz Sichuan auf den Duke He und vereinigt sich mit diesem zum Dadu He. 17,5 km oberhalb der Mündung trifft der Suomo He von links auf den Make He.

Talsperren und Wasserkraftwerke

Die Staudämme und Wasserkraftwerke am Jiaomuzu He (Make He) in Abfluss-Richtung sind:

Talsperre / Wehr Leistung
in Megawatt
Inbetriebnahme Koord.
Bala-Talsperre 746 voraussichtlich 2025
Dawei-Talsperre 270 in Planung
Busigou-Talsperre 360 in Planung

Einsturz der Hongqi-Brücke

Am 11. November 2025 stürzte ein Teil der ein halbes Jahr zuvor eröffneten Straßenbrücke Hongqi () ein.[3] Die neu gebaute Straßenbrücke mit einer Länge von 758 m sowie einer Höhe über dem Talboden von 172 m überspannt den Jiaomuzu He 2,5 km oberhalb dessen Zusammenfluss mit dem Duke He. Ursache des Brückeneinsturzes war offenbar eine Instabilität im Hang auf einer Seite des Flusstals und ein darauf folgender Erdrutsch. Da die Brücke wegen zuvor aufgetretener Risse gesperrt war, gab es keine Opfer.[3]

Einzelnachweise

  1. Make He. OpenStreetMap, abgerufen am 13. November 2025. (Messfunktion)
  2. a b Zang-Han da cidian (Großes tibetisch-chinesisches Wörterbuch) S. 2168 f.
  3. a b Nach Erdrutsch: Neue Autobahnbrücke in China teilweise eingestürzt. In: www.tagesschau.de. 12. November 2025, abgerufen am 13. November 2025.