Majan

Majan (* 18. August 1999 in Schorndorf, bürgerlich Marian Heim[1]) ist ein deutscher Rapper und steht derzeit bei seinem eigenen Label Schere Stein Papier in Kooperation mit Four Music unter Vertrag.[2]

Karriere

Majan debütierte am 17. März 2019 mit dem Song Nie da, der von dem Dancehall- und Reggae-Produzententeam Jugglerz sowie dem Produzenten-Duo Kilian & Jo produziert wurde. Majan rappt auf diesem Song über einen jamaikanischen tanzbaren Reggae-Rhythmus. Bereits bei seiner Debütsingle wurde er mit dem Stuttgarter Rapper Cro verglichen.[3]

Ebenjenem Rapper schickte er eine Demoaufnahme des Tracks 1975. Produziert wurde der Beat abermals von Kilian & Jo, diesmal allerdings mit Unterstützung von Egokind. Cro gefiel der Track und der Rapper schrieb einen zweiten Part, den er anschließend einrappte. Am 10. Mai 2019 erschien die Single und am 16. Mai 2019 folgte das offizielle Video.[4] Der gemeinsame Song erreichte Platz 52 der deutschen Single-Charts.[5]

Am 13. Mai 2019 verkündete das Label Four Music am sogenannten „Fourabend“ die Zusammenarbeit mit dem Künstler und unterstützte ihn bei der Gründung seines eigenen Labels Schere Stein Papier.[6]

Anfang Januar wurde das Förderprogramm von YouTube Music namens „Artists on the Rise“ vorgestellt. Majan wurde hierbei als zweiter Künstler für dieses Programm auserwählt. Laut Gudrun Schweppe, Head of YouTube Music Deutschland sei man über die Kooperation sehr erfreut.[7]

Im Oktober 2021 stellte die Sony Music „Dopeclass“ vor, ein Recording-Projekt, bei dem Künstler die Genres Klassik und HipHop verbinden sollen. Hierbei wurden bei Sony Masterworks neben anderen Singles auch die dort entstandene Single „Lacrimosa“ in Zusammenarbeit mit Taiime (auch bekannt als Kilian & Jo) präsentiert. Der Song basiert auf einem Sample aus Mozarts letztem Werk.[8] Am 16. Juli 2021 erschien Majans Debütalbum Skits, welches Platz 13 der deutschen Charts erreichte. Es umfasst elf Songs und ein Feature mit Clueso.

Im August 2023 spielte er im Vorprogramm für Peter Fox auf dessen Tour und im Laufe des Sommers weitere Festivalauftritte.

Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[5]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE
2021 Skits DE13
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 16. Juli 2021
2025 Wenn nichts von nichts kommt, woher komm' ich dann? DE10
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 30. Mai 2025

EPs

  • 2020: Oh
  • 2020: Boi
  • 2023: Für jeden aber nicht für dich
  • 2023: 73614

Singles

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[5]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH
2019 1975
DE52
(2 Wo.)DE
AT44
(1 Wo.)AT
CH97
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 10. Mai 2019
feat. Cro
2020 Lonely
DE34
Gold

(20 Wo.)DE
AT44
Gold

(12 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 29. Mai 2020
mit Tujamo & Vize
Beifahrersitz
Treppenhaus (Deluxe Edition)
DE48
(10 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 11. September 2020
mit Lea
2021 Out of Order
Afterhour
DE90
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 15. Januar 2021
mit Fourty
Get Me Out
DE87
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 19. März 2021
feat. Fourty
Dead or Alive
Skits
DE aDE
Erstveröffentlichung: 28. Mai 2021
feat. Clueso
Liebe zu dritt
DE77
(1 Wo.)DE
AT
Gold
AT
CH
Gold
CH
Erstveröffentlichung: 13. August 2021
Provinz feat. Jeremias & Majan
Universum regelt
Universum regelt
DE— bDE
Erstveröffentlichung: 28. Mai 2021
mit Schmyt
2022 Ich liebe…
DE24
(3 Wo.)DE
AT26
(2 Wo.)AT
CH56
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 14. Januar 2022
Cro mit Badchieff & Edo Saiya feat. Majan
2025 100.000
Wenn nichts von nichts kommt, woher komm' ich dann?
DE91
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 17. Januar 2025
feat. Trettmann
a 
Dead or Alive konnte sich nicht in den offiziellen deutschen Singlecharts platzieren, erreichte jedoch Rang 19 der Single-Trend-Charts (4. Juni 2021).[9]
b 
Universum regelt konnte sich nicht in den offiziellen deutschen Singlecharts platzieren, erreichte jedoch Rang 18 der Single-Trend-Charts (24. Dezember 2021).[10]

Weitere Singles

  • 2019: Tag ein Tag aus (Around the world) [Jugglerz Remix] (mit KeKe & Jugglerz)
  • 2019: Tag ein Tag aus (Around the World)
  • 2019: Blue About It (mit Schere Stein Papier)
  • 2019: 124bpm.mp3 (mit Jugglerz & Schere Stein Papier)
  • 2019: Tag ein Tag aus
  • 2019: Nie da (mit Jugglerz & Kilian & Jo)
  • 2020: radio / fuckups (mit Ahzumjot)
  • 2020: No Friend (mit Blvth)
  • 2020: Vodka Fanta
  • 2020: Daydream (mit Yael)
  • 2020: Bitch, Don’t Kill My Vibe
  • 2020: Es Geht Mir Gut
  • 2021: Haus am See (mit Jugglerz)
  • 2021: Junkie (Teil des Psychothrillers „Playlist“ von Sebastian Fitzek)
  • 2021: Lacrimosa (mit Taiime aka. Kilian & Jo)
  • 2021: Rockstar / Intro
  • 2021: Zombie (mit Edo Saiya)
  • 2021: Feelings
  • 2021: Hinterhaus
  • 2021: Jede Nacht
  • 2021: STFU (mit Sin Davis)
  • 2021: Your Face
  • 2021: Gin & Juice
  • 2021: Deine Haut / gone
  • 2021: 5 Cent / Outro
  • 2021: Catch Me (mit WizTheMc)
  • 2021: nuits d’ètè (mit Oscar Anton & Clementine)
  • 2022: Eiskalt
  • 2022: Brille auf / Kate Moss
  • 2022: Parkbank (mit Savvy)
  • 2022: coq au vin
  • 2022: Highway (mit Chefket)
  • 2022: Ecstasy (mit Knust)
  • 2023: Piccolo
  • 2023: Mein Dein Papa
  • 2023: ADHD
  • 2023: Treppenhaus (mit Schmyt, Ansu, Miksu und Macloud)
  • 2023: Panikweiß (mit Schmyt)
  • 2023: Krankenwagen
  • 2023: Stadt (mit badchieff)
  • 2023: Heartbreaks (mit Alle Hassen Montag)
  • 2025: Erfolg ist kein Glück
  • 2024: Wenn nichts von nichts kommt
  • 2025: Atlantik/One More Time

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len)
Gold Platin Ver­käu­fe Quel­len
 Deutschland (BVMI) Gold10! P200.000musikindustrie.de
 Österreich (IFPI) 2× Gold20! P30.000ifpi.at
 Schweiz (IFPI) Gold10! P10.000hitparade.ch
Insgesamt  4× Gold4

Künstlerauszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Majan geht durch die Decke - Schorndorf - Zeitungsverlag Waiblingen. 10. September 2019, abgerufen am 3. Oktober 2021.
  2. jonas kiß: Four Music verpflichtet Majan. In: MusikWoche. Abgerufen am 20. September 2019.
  3. Jxnosch: Majan manifestiert mit „Nie da“ sein riesiges musikalisches Potenzial. In: DIFFUS | Online-Magazin für Musik. 18. März 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.
  4. Jxnosch: Majan & Cro reisen zurück ins Jahr „1975“ und sind dabei trotzdem ihrer Zeit voraus. In: Diffus. 16. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.
  5. a b c Chartquellen: DE AT CH. Abgerufen am 13. April 2019
  6. Four Music verpflichtet Majan. In: Musikwoche. 13. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.
  7. Singer-Songwriterin Zoe Wees und Rapper MAJAN sind die ersten „Artists on the Rise“ in Deutschland. Abgerufen am 3. Oktober 2021 (deutsch).
  8. Sony Music stellt Dopeclass vor. 1. Oktober 2021, abgerufen am 3. Oktober 2021 (amerikanisches Englisch).
  9. Offizielle Single Trending Charts. In: mtv.de. 4. Juni 2021, abgerufen am 4. Juni 2021.
  10. Offizielle Single Trending Charts. In: mtv.de. 24. Dezember 2021, abgerufen am 25. Dezember 2021.
  11. Majan gewinnt New Music Award 2019 für DASDING. In: swr.de. Archiviert vom Original am 16. Oktober 2019; abgerufen am 3. März 2022 (deutsch).
  12. Die Nominierten in der Kategorie "Bester Newcomer Act". 5. November 2020, abgerufen am 21. November 2020.