Mainzholzen

Mainzholzen
Gemeinde Eimen
Koordinaten: 51° 53′ N, 9° 45′ O
Fläche: 2,53 km²[1]
Einwohner: 272[1]
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 37632
Vorwahl: 05565
Lage von Mainzholzen in Niedersachsen

Mainzholzen ist ein Ortsteil der Gemeinde Eimen im Landkreis Holzminden in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1973 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Dorf Mainzholzen liegt an der Bundesstraße 64 zwei Kilometer nordwestlich des Dorfs Eimen. Im Norden des Ortsteils verläuft der Hils und im Süden der Elfas.

Geschichte

Mainzholzen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Wickensen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel.[2] Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Eschershausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Seit 1814 gehörte Mainzholzen zum Amt Stadtoldendorf des Herzogtums Braunschweig und seit 1833 zum braunschweigischen Kreis Holzminden.[3] Dieser wechselte 1941 nach Preußen und gehört seit 1946 zu Niedersachsen. Am 1. Januar 1973 wurde Mainzholzen im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform Teil der Gemeinde Eimen.

Auf dem Elfas bei Mainzholzen befand sich von 1832 bis 1849 eine Station des preußischen optischen Telegrafen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1793 150 [2]
1812 159 [4]
1845 334 [3]
1910 470 [5]
1925 444 [6]
1939 341 [6]
1950 663 [7]
1961 397 [7]
1970 354 [7]

Baudenkmale

Das alte Schulgebäude an der Eichenstraße steht unter Denkmalschutz.

Kultur

Ein Träger des lokalen Brauchtums ist der Schützenverein Mainzholzen.

Infrastruktur

Mainzholzen hat eine Ortsfeuerwehr.

Verkehr

Nördlich am Dorf vorbei führt die Bahnstrecke Holzminden–Kreiensen, die aber in der ganzen Gemeinde Eimen keinen Haltepunkt hat.

Sport

Der MTV Mainzholzen betreibt unter anderem Abteilungen für Fußball und Tischtennis.

Einzelnachweise

  1. a b Daten und Karte der Gemarkung Mainzholzen
  2. a b Georg Hassel und Karl Bege: Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg. Band 2. Friedrich Bernhard Culemann, Braunschweig 1803, S. 295 ff. (tu-braunschweig.de [PDF]).
  3. a b Karl Venturini: Das Herzogthum Braunschweig in seiner vormaligen und gegenwärtigen Beschaffenheit. Fleckeisen, Helmstedt 1847, S. 315 ff. (google.de).
  4. Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.
  6. a b Michael Rademacher: Holzminden. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  7. a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)