Magda Ringius
Hulda Magdalena (Magda) Ringius (* 30. Mai 1894 in Backa, heute Stadtteil von Göteborg; † 25. April 1979 in Jörlanda, Gemeinde Stenungsund, Bohuslän)[1] war eine schwedische Malerin.
Magda Ringius war eine Tochter des Pfarrers und Erweckungspredigers Henrik Florus Ringius (1847–1925). Auch ihre jüngere Schwester Lotten (1899–1970) wurde Künstlerin.
Ringius arbeitete zuerst als Volksschullehrerin in Prästbol bei Kungälv, begann aber 1929 noch ein Kunststudium an der Kunsthochschule Valand bei Sigfrid Ullman. 1938/39 studierte sie in Paris bei Marcel Gromaire und an der Académie Colarossi sowie der Académie de la Grande Chaumière.[2] Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte sie in ihre Heimat zurück. Neben ihrer Arbeit in Prästbol unterhielt sie nun ein Atelier in Göteborg und malte gegenständlich, vor allem in Öl.[3]
Ringius war erstmals 1946 an einer Gruppenausstellung in der Galerie God Konst in Göteborg beteiligt.[4] 1972 erhielt sie das kamratstipendium Göteborgs konstnärsklubbs.[5] 1983 wurde ihr im Göteborgs konstmuseum eine Gedenkausstellung gewidmet.[6] Neben diesem Museum besitzt unter anderem auch das Bohusläns museum Werke von ihr.[7]
Literatur
- Boel Olsson: Magdalena Ringius, prästdotter, lärarinna och konstnärinna. Göteborg: Konstvetenskapliga institutionen, Göteborgs universitet, 1994.
- Boel Olsson: Magdalena Ringius. Stockholm, Migra 2012.
- Annika Gustafsson: Vem var Magda Ringius? Om schartauanismen och om kulturlivet i Solberga och Jörlanda. Göteborg: Konst- och bildvetenskapliga institutionen, Göteborgs universitet, 2007.
Weblinks
- Magda Ringius im Konstnärslexikonett Amanda.
Einzelnachweise
- ↑ Magda Ringius auf Find a Grave, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Eintrag auf der Website des Göteborgs konstmuseum, abgerufen am 19. Dezember 2025.
- ↑ Eintrag auf der Website des Göteborgs konstmuseum, abgerufen am 19. Dezember 2025.
- ↑ Ausstellungskatalog bei LIBRIS, abgerufen am 19. Dezember 2025.
- ↑ Kamratstipendiefonden auf der Website des Göteborgs konstnärsklubbs, abgerufen am 20. Dezember 2025.
- ↑ Göteborgs konstmuseum: Utställningar år 1981-1990, abgerufen am 19. Dezember 2025.
- ↑ Eintrag auf der Website des Göteborgs konstmuseum, 20. Dezember 2025.