Machine – Die Kämpferin

Fernsehserie
Titel Machine – Die Kämpferin
Originaltitel Machine
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Genre Action, Drama, Thriller
Erscheinungsjahr 2024
Länge 45+ Minuten
Episoden 6 in 1 Staffel
Produktions­unternehmen
  • 687
  • Fit Production
  • White Lion Films
  • Makwa
  • Arte France
Regie Fred Grivois
Drehbuch
  • Thomas Bidegain
  • Fred Grivois
  • Valentine Monteil
Erstausstrahlung 11. Apr. 2024 auf Arte
Besetzung
  • Margot Bancilhon: Machine
  • JoeyStarr: JP
  • Alysson Paradis: Jeanne Fremond
  • Guillaume Labbé: Benoît
  • Hiba El Aflahi: Leïla
  • Sébastien Lalanne: Robert
  • Michaël Abiteboul als Final Fuck
  • Alexandre Philip: Stéphane
  • Léonie Simaga: Colonel Karras
  • Hubert Delattre: André
  • Constance Labbé: Corinne Levasseur

Machine – Die Kämpferin (Originaltitel: Machine) ist eine französische Fernsehserie aus dem Jahr 2024. Die Serie wurde von Thomas Bidegain, Fred Grivois und Valentine Monteil geschrieben; Grivois führte zudem Regie. Sie wurde erstmals am 11. April 2024 auf dem deutsch-französischen Kultursender Arte ausgestrahlt, nachdem sie bereits ab dem 4. April 2024 in der Arte-Mediathek verfügbar war, und besteht bislang aus einer sechsteiligen ersten Staffel.[1]

Handlung

Die Serie erzählt die Geschichte einer jungen Frau mit dem Spitznamen „Machine“, gespielt von Margot Bancilhon, die nach Jahren der Abwesenheit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, um unterzutauchen, da sie von einer Eliteeinheit des Militärs verfolgt wird. Sie nimmt eine Stelle als Aushilfe in einer Elektrogeräte-Fabrik an, in der sich die Belegschaft im Widerstand gegen eine drohende Schließung befindet. Im Verlauf der Handlung wird Machine zunehmend in den sozialen Konflikt verstrickt, als sie sich mit der rauen Arbeitswelt und ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen muss.

Besetzung und Synchronisation

Schauspieler Synchronsprecher Rolle
Margot Bancilhon Nicole Hannak Machine
Hubert Delattre Sven Fechner Andre
Emmanuel Bonami Christoph Banken Barchef
Guillaume Labbé Vlad Chiriac Benoit
Jacques Wagal Dennis Sandmann Bertrand
Etienne Guillou-Kervern Armin Schlagwein Daum
Ruben Tchen Oscar Räuker Desire
Anne Serra Luisa Wietzorek Erika
Michaël Abiteboul Daniel Welbat Final Fuck
Jules Sagot Sebastian Kaufmane Franck
Yvan Naubronn Julian Bloedorn Fred
Jean-Francois Legonin Jörg Pintsch Gendarme
Evelyne Istria Kornelia Boje Großmutter
Laurent Bariteau Viktor Neumann Interviewter
Alysson Paradis Sarah Riedel Jeanne Fremond
Joey Starr Wolfgang Michael JP
Maïlys Fiston Nora Kunzendorf Julie
Hiba el Aflahi Lea Kalbhenn Leila
Mouradi Mchinda Jonas Frenz Lionel
Christophe Kourotchkine Thomas Wenke Marchandeau
Anne Benoît Peggy Sander Michelle
Philippe Dusseau Frank Röth Minister
Martine Schambacher Margot Rothweiler Mme Chantel
Kolia Abiteboul Tom Ferenc Neffe
Yannick Hornecker Michael Tietz Oberst Chantel
Léonie Simaga Anne Düe Oberst Karras
Fred Grivois Timo Weisschnur Pierre
Grégoire Tachnakian Steven Merting René
Sébastien Lalanne Alexander Doering Robert
Alexandre Philip Roland Wolf Stephane
Solène Rigot Johanna von Gutzeit Stephanie
Eriq Ebouaney Oliver Stritzel Vieux Maitre
Guang Huo Kang-ho Song Wook Kwandai

Produktion

Die zahlreichen Martial-Arts-Szenen, die elementarer Bestandteil der Serie sind, wurden von Emmanuel Lanzi inszeniert. Für die Choreographien der Actionszenen zeichnet Anthony Pho verantwortlich (u. a. bekannt durch seine Arbeit für die John-Wick-Reihe).[2]

Rezeption

In der deutschsprachigen Kritik wurde die Serie als ungewöhnliche Mischung aus Sozialdrama, Action und Politthriller beschrieben. Unter anderem hebt ein Beitrag von Florian Schmid in der taz hervor, wie die Serie gesellschaftliche Themen wie Klassenkampf und solidarisches Engagement in einer provokanten Erzählform mit Elementen aus Martial Arts und Action verbindet, wobei sie eine handwerklich dichte Inszenierung mit popkulturellen Bezügen kombiniert.[3]

Harald Keller formuliert eine ambivalente Kritik, schreibt auf epd Film: „Die gesellschaftliche Analyse ist nicht völlig verkehrt, die Lösung der Probleme pures Wunschdenken“ und bezeichnet die Serie abschließend als „sündige[s] Vergnügen“.[2]

Oliver Armknecht kritisiert, dass die beiden Aspekte der Serie, nämlich das Sozialdrama um eine von der Schließung bedrohte Fabrik sowie der Actionthriller um eine Ex-Militär, nie wirklich zusammenfinden, dass „Machine – die Kämpferin“ aber durchaus eine unterhaltsame Serie sei.[4]

Einzelnachweise

  1. Machine – Die Kämpferin. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 5. Januar 2026.
  2. a b Harald Keller: arte-Mediathek: »Machine – Die Kämpferin«. In: epd. 22. März 2024, abgerufen am 5. Januar 2026.
  3. Florian Schmid: Arte-Serie „Machine – die Kämpferin“: Karl Marx und Kung-Fu. In: taz.de. 12. April 2024, abgerufen am 5. Januar 2026.
  4. Oliver Armknecht: Machine: Die Kämpferin – Staffel 1. In: film-rezensionen.de. 11. April 2024, abgerufen am 5. Januar 2026.