Müsleringen
Müsleringen Gemeinde Stolzenau
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 29′ N, 9° 2′ O | |
| Fläche: | 5,6 km²[1] | |
| Einwohner: | 246[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 31592 | |
| Vorwahl: | 05761 | |
Lage von Müsleringen in Niedersachsen
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Müsleringen ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Stolzenau im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
Das Dorf Müsleringen liegt drei Kilometer südwestlich des Ortskerns von Stolzenau an der Bundesstraße 215. Das Gebiet des Ortsteils reicht im Süden bis an die Weser.
Geschichte
Müsleringen wurde erstmals 1226 urkundlich erwähnt.[2] Der Ort gehörte bis 1810 zum Amt Stolzenau des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Stolzenau des Departement Wesermündung. 1814 kam Müsleringen zum Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Stolzenau. Müsleringen fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Stolzenau. Seit 1932 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Nienburg/Weser. Am 1. März 1974 wurde Müsleringen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Stolzenau, die zur Samtgemeinde Mittelweser gehört.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 425 | [3] |
| 1871 | 403 | [4] |
| 1905 | 392 | [5] |
| 1939 | 336 | [6] |
| 1950 | 579 | [7] |
| 1961 | 328 | [7] |
| 1970 | 273 | [7] |
Baudenkmale
Eine landwirtschaftliches Gebäude am Müsleringer Weserweg 35 steht unter Denkmalschutz. Zwei Eichen im Bereich des Ortsteils sind Naturdenkmale.
Öffentliche Einrichtungen
Für Müsleringen ist die Ortsfeuerwehr Müsleringen-Diethe zuständig.
Archäologische Funde
Im Jahre 2008 wurde das Erdwerk von Müsleringen entdeckt, das seitdem intensiv untersucht wird.
Einzelnachweise
- ↑ a b Daten und Karte der Gemarkung Müsleringen
- ↑ Stolzenau Wiki: Müsleringen
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 65 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1905
- ↑ Michael Rademacher: Nienburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)