Mörschbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 1′ N, 7° 37′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Simmern-Rheinböllen | |
| Höhe: | 430 m ü. NHN | |
| Fläche: | 5,82 km² | |
| Einwohner: | 324 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 56 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55494 | |
| Vorwahl: | 06764 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM, GOA | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 096 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Markt 1 55494 Rheinböllen | |
| Website: | www.moerschbach.de | |
| Ortsbürgermeister: | Timo Moosmann | |
| Lage der Ortsgemeinde Mörschbach im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
Mörschbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen an.
Geographie
Mörschbach liegt im östlichen Hunsrück, nahe der Autobahn A 61. Zu Mörschbach gehört auch der Wohnplatz „Hof Mühlbergersmühle“.[2]
Geschichte
Der Ort datiert bis in die Antike, bei Ausgrabungen wurde eine Ansiedlung aus der Zeit um 500 v. Chr. gefunden.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1006 in einer Urkunde, in der der Mainzer Erzbischof Willigis die Kirche zu „Mergesbach“ weiht.[3] Südlich von Mörschbach, auf dem sogenannten „Nonnenberg“ befinden sich die Reste einer mittelalterlichen Befestigung (Motte). Diese war möglicherweise der Sitz des in der Urkunde von 1006 genannten Thidrichs oder des edelfreien Adelsgeschlechtes derer von Walebach, die sich nach dem Nachbarort Wahlbach nannten.
Mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahr 1986 wurde am Ortsrand das Industriegebiet „Am Metzenweg“ geschaffen.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mörschbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]
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Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Mörschbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]
Bürgermeister
Timo Moosmann wurde am 10. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Mörschbach. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der auf seiner konstituierenden Sitzung Timo Moosmann für fünf Jahre zum Ortsbürgermeister wählte.[6]
Sein Vorgänger Dieter Michel hatte das Amt 15 Jahre ausgeübt.[6] Zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 79,58 % in seinem Amt bestätigt worden.[7]
Siehe auch
Weblinks
- Offizielle Internetseite der Gemeinde
- Kurzes Ortsporträt ( vom 1. Juli 2013 im Webarchiv archive.today) bei SWR Fernsehen
- Literatur über Mörschbach in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
- ↑ a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Februar 2022[Version 2025 liegt vor.]. S. 56 (PDF; 3,3 MB).
- ↑ Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden Mittelrheinischen Territorien. Band 1: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Koblenz 1874, S. 337 f. Reg. 285 (Volltext in der Google-Buchsuche).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 23. September 2022.
- ↑ Dieter Michel (Ortsbürgermeister und Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Mörschbach am 9. Juni 2024. In: Heimat Aktuell – Mitteilungsblatt der VG Simmern-Rheinböllen, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 13. Juni 2024, abgerufen am 28. Dezember 2025.
- ↑ a b Timo Moosmann (Ortsbürgermeister): Wahl des Ortsbürgermeisters und der Beigeordneten. In: Heimat Aktuell – Mitteilungsblatt der VG Simmern-Rheinböllen, Ausgabe 29/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 10. Juli 2024, abgerufen am 28. Dezember 2025.
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 4. Oktober 2019 (siehe Simmern-Rheinböllen, Verbandsgemeinde, 24. Ergebniszeile).