Mäscher
Mäscher Stadt Bad Iburg
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 10′ N, 8° 1′ O | |
| Fläche: | 2,1 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 10. Oktober 1929 | |
| Postleitzahl: | 49186 | |
| Vorwahl: | 05403 | |
Lage von Mäscher in Niedersachsen
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Mäscher ist ein Ortsteil der Stadt Bad Iburg im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1929 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
Mäscher liegt etwa einen Kilometer nordwestlich des Stadtkerns von Bad Iburg an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Als typische ehemalige Bauerschaft ist Mäscher eine dünnbesiedelte Streusiedlung ohne eigenen Dorfkern.
Geschichte
Die Gemeinde Mäscher entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Amt Iburg des Königreichs Hannover nordwestlich des Fleckens Iburg. Sie wurde im Norden vom Sunderbach, im Osten vom Sunderbach, im Süden von der ehemaligen Klostergrenze „Auf dem Rott“ und im Westen von der Landesgrenze zwischen Preußen und Hannover begrenzt. Zur Gemeinde gehörten auch das Schloss Iburg und drei kleine Exklaven. 1867 fiel das Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde Mäscher zum Kreis Iburg. Im Verlauf des Jahres 1929 fanden zwischen dem Flecken Iburg und der Gemeinde Mäscher Verhandlungen über einen freiwilligen Zusammenschluss statt, die in einem Einigungsvertrag mündeten. Nach Zustimmung durch das Preußische Staatsministerium trat die Eingemeindung der Gemeinde Mäscher in den Flecken Iburg am 10. Oktober 1929 in Kraft.[2]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 289 | [3] |
| 1871 | 211 | [4] |
| 1895 | 231 | [1] |
| 1910 | 267 | [5] |
Einzelnachweise
- ↑ a b Volkszählung 1895
- ↑ Zeitreise(n) durch Bad Iburg: Mäscher (mit einer Karte der Gemeindegrenzen)
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 119 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. April 2025.