Márton Esterházy
| Márton Esterházy | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 9. April 1956 | |
| Geburtsort | Budapest, Ungarn | |
| Größe | 182 cm | |
| Position | Sturm | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1975–1976 | III. Kerületi TUE | |
| 1976–1977 | Budafoki MTE | |
| 1977–1979 | Ferencvárosi TC | 21 (2) |
| 1979–1984 | Honvéd Budapest | 153 (62) |
| 1984–1987 | AEK Athen | 54 (16) |
| 1987–1988 | Panathinaikos Athen | 11 (1) |
| 1988 | FC Red Bull Salzburg | 12 (0) |
| 1988–1990 | CS Chênois | 30 (15) |
| 1990–1992 | FC Bulle | |
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| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1980–1988 | Ungarn | 29 (11) |
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| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Márton Esterházy (* 9. April 1956 in Budapest) ist ein ehemaliger ungarischer Fußballspieler, der als Stürmer spielte. Er ist ein Nachfahre der aristokratischen Familie Esterházy. Nach dem Ende seiner sportlichen Laufbahn wurde er – wie sein Bruder, der Schriftsteller Péter Esterházy – ebenfalls als Autor tätig. Er ist Vorsitzender des ungarischen Futsal-Komitees und wurde im Februar 2007 zum UEFA-Kontrolleur ernannt.[1]
Vereinskarriere
Esterházy spielte zunächst in Budapest für Budafoki LC, Ferencváros und Honvéd, bevor er von AEK Athen verpflichtet wurde.
Bei AEK konnte er sich schnell durchsetzen. Gemeinsam mit Thomas Mavros und Håkan Sandberg bildete er Mitte der 1980er Jahre ein als „magisch“ bezeichnetes Offensivtrio. Einer der Höhepunkte seiner Karriere war das Spiel gegen Real Madrid am 18. September 1985 im UEFA-Pokal. Nach einem Schuss von Pavlos Papaioannou lief Esterházy dem Ball nach, sprang über ihn hinweg und irritierte damit Torhüter José Manuel Ochotorena, sodass der Ball im Netz landete und AEK das Spiel mit 1:0 gewann.[2]
Im Dezember 1986 verließ er AEK aufgrund nachlassender Leistungen und wechselte zu Panathinaikos. Dort spielte er eineinhalb Jahre, blieb jedoch ohne größere sportliche Erfolge. Anschließend wechselte er nach Österreich zu Casino Salzburg. 1989 ging er in die Schweiz, wo er für CS Chênois und später für FC Bulle spielte. Seine aktive Karriere beendete er 1994 beim Verein Weissenbach.[3]
Nationalmannschaft
Esterházy erzielte insgesamt elf Tore für die Ungarische Fußballnationalmannschaft.[4] Er nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko teil, bei der Ungarn in der Gruppenphase ausschied. Im Spiel gegen Kanada erzielte Esterházy beim 2:0-Sieg den ersten Treffer.
Einzelnachweise
- ↑ Esterházy új szerepben ( vom 2. März 2007 im Internet Archive) (ungarisch)
- ↑ AEK – Real Madrid 1:0 (1985) UEFA Cup. In: YouTube. 12. Oktober 2009, abgerufen am 4. Januar 2026.
- ↑ Μάρτον Εστερχάζι. In: aekpedia.com. Abgerufen am 4. Januar 2026.
- ↑ Roberto Mamrud: Hungary – Record International Players. In: Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation. Abgerufen am 4. Januar 2026.