Lygo (Band)

Lygo
Allgemeine Informationen
Herkunft Bonn
Genre(s) Postpunk
Aktive Jahre seit 2011
Auflösung
Website
Gründungsmitglieder
Simon Meier
E-Bass, Gesang
Jan Heidebrecht
Daniel Roesberg

Lygo ist eine deutsche Postpunk-Band aus Bonn.

Bandgeschichte

Lygo wurde 2011 von Simon Meier (Gitarre, Gesang), Jan Heidebrecht (Bass, Gesang) und Daniel Roesberg (Schlagzeug) in Bonn gegründet. Die damals noch jugendlichen Mitglieder stammen aus der Punkszene.[1]

Ihr Debütalbum Sturzflug erschien am 4. Juli 2014 als CD und wurde zunächst im Eigenvertrieb verkauft. Die Band wurde im Anschluss von Kidnap Music unter Vertrag genommen und das Album erneut auf Vinyl veröffentlicht. Neben einer normalen Pressung erschien eine auf 100 Stück limitierte Version mit zusätzlichem Siebdruckcover auf schwerem Karton.[2]

2018 erschien das zweite Album Schwerkraft erneut über Kidnap Music.[3] 2019 folgte die EP Kloß im Hals, danach verkündete die Band eine längere Pause einzulegen, die sie jedoch nur wenige Monate durchhielten. Insbesondere durch die COVID-19-Pandemie in Deutschland und dem Mangel an Beschäftigung entstanden neue Songideen, so dass im Sommer 2020 bereits genug Ideen für ein drittes Album zusammen kamen. Dadurch, dass Daniel Rosenberg sich im Bereich Musikproduktion schulte, konnten sie trotz der Lockdown-Bedingungen auch im Studio an neuen Songs arbeiten.[4]

2021 erschien das dritte Album Lygophobie, laut Ox-Fanzine und Fuze Magazine ihr bis dato bestes Werk.[5][6] Der Albumtitel ist ein reales Phänomen und bedeutet „Angst vor der Dunkelheit“.[7]

Musikstil

Musikalisch handelt es sich bei Lygo um Post-Punk, der sowohl Elemente des Punkrocks als auch des Hardcore Punks übernimmt. Ein besonders markantes Zeichen ist der Einsatz von zwei gleichberechtigten Stimmen, die oft eine Art Zweigespräch miteinander führen. Textlich versteht sich die Band weniger als explizit politische Band, so dass die Texte oft auf einer emotionalen Ebene aufgebaut sind. Zudem sind sie oft verklausuliert und es wird viel mit Andeutungen gearbeitet. Jedoch werden auch gesellschaftspolitische Themen in den Texten verarbeitet. Auf dem Album Lygophobie sind die Texte etwas direkter.[3][4]

Diskografie

Alben

  • 2014: Sturzflug (Selbstverlag, Neuauflage 2014: Kidnap Music)
  • 2018: Schwerkraft (Kidnap Music)
  • 2021: Lygophobie (Kidnap Music)

EPs

  • 2011: 12 Minuten EP (CD-r, Selbstverlag)
  • 2016: Misere (Kidnap Music)
  • 2019: Kloß im Hals (Kidnap Music)
  • 2021: Schockstarre (Kidnap Music)

Einzelnachweise

  1. Matze: 3 Fragen an: Lygo – Concert News – Musik und Konzerte aus Hamburg. 25. November 2021, abgerufen am 6. Dezember 2025.
  2. Wolfram Hanke: Review: Lygo - Sturzflug. In: Ox Fanzine. Juni 2016, abgerufen am 6. Dezember 2025.
  3. a b Wolfram Hanke: Interview: Lygo - Zwei Stimmen. In: Ox Fanzine. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
  4. a b Bianca Hartmann: Interview: Lygo - Angst vor der Dunkelheit. In: Ox-Fanzine. Dezember 2021, abgerufen am 6. Dezember 2025.
  5. Britt Meißner: Lygo - Lygophobie. In: Fuze Magazine. Ox-Fanzine, Dezember 2021, abgerufen am 6. Dezember 2025.
  6. Magdalena Bauer: LYGO bewegen sich mit einem neuen Album aus der „Schockstarre“. In: Diffus. 7. Juli 2021, abgerufen am 8. Dezember 2025.
  7. Wolfram Hanke: Lygo - Lygophobie. In: Ox-Fanzine. Oktober 2021, abgerufen am 6. Dezember 2025.