Gesetz über das gerichtliche Verfahren in Landwirtschaftssachen

Basisdaten
Titel: Gesetz über das gerichtliche Verfahren in Landwirtschaftssachen
Abkürzung: LwVfG (nicht amtlich)
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Prozessrecht
Fundstellennachweis: 317-1
Erlassen am: 21. Juli 1953 (BGBl. I S. 667)
Inkrafttreten am: 1. Januar 1964
Letzte Änderung durch: Art. 5 G vom 10. Dezember 2025
(BGBl. 2025 I Nr. 320 vom 12. Dezember 2025)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
1. Januar 2025 (Art. 12 S. 2 G vom 10. Dezember 2025)
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Gesetz über das gerichtliche Verfahren in Landwirtschaftssachen regelt das Verfahren für die sogenannten Landwirtschaftssachen, die in § 1 des Gesetzes näher definiert sind.

Über Landwirtschaftssachen entscheidet in erster Instanz das Amtsgericht als Landwirtschaftsgericht. Es folgen das Oberlandesgericht als Berufungsinstanz und der Bundesgerichtshof als Revisionsinstanz. In allen Instanzen kommen ehrenamtliche Richter zum Einsatz, auch in den Senaten der Oberlandesgerichte und dem Bundesgerichtshof.

Landwirtschaftssachen sind meistens Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit. Auf sie ist das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) sinngemäß anzuwenden, soweit das LwVfG nichts anderes bestimmt (§ 9, § 48 LwVfG).

Literatur

  • Johannes Ernst: Gesetz über das gerichtliche Verfahren in Landwirtschaftssachen (LwVG). 9. Auflage, Butjadingen 2019, Verlag: Agricola-Verlag, ISBN 978-3-948248-00-0.
  • Dirk Selle, Rainer Huth: Gesetz über das gerichtliche Verfahren in Landwirtschaftssachen., 1. Auflage, München 2017, Verlag: C.H. Beck, ISBN 978-3-406-68928-4. Inhaltsverzeichnis