Lukaskirche (Düsseldorf-Derendorf)
Die römisch-katholische Kirche St. Lukas in Düsseldorf-Derendorf ist eine moderne, kreuzförmig angelegte Kirche.
Geschichte
Die Planung zum Bau einer Kirche stammten bereits aus den 1930er-Jahren, ein Kirchbauverein wurde jedoch erst 1952 gegründet. Die Pfarrei St. Lukas wurde im Mai 1953 errichtet. Die Gemeinde kam zunächst in einer ehemaligen französischen Baracke aus der Besatzungszeit nach dem Ersten Weltkrieg, die als Notkirche diente, zusammen.
1957 begann der Bau der Lukaskirche nach Plänen des Architekten Bruno Kessels. Die Kirchweihe war 1963. Der Turm wurde aber erst in den Jahren 1984 bis 1985 gebaut.
Die Pfarrei gehörte von 2009 bis 2012 zum Kirchengemeindeverband Derendorf-Pempelfort. Gemäß der Pastoralreformdirektive des Erzbistums Köln wurden am 1. Januar 2013 die Kirchengemeinden dieses Verbandes in ihre Ursprungsgemeinde Heilige Dreifaltigkeit fusioniert.[1]
Architektur
Der Grundriss der Kirche ist kreuzförmig; als Baumaterial wurde Backstein gewählt. Die Decke ist aus Holz und wird von einem Betonkragen getragen.
Orgel
Die Orgel wurde 1972 von den Orgelbauern Gebrüder Späth erbaut. Das Kegelladen-Instrument hat 20 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind elektrisch.[2]
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- Koppeln: II/I, I/P, II/P
Glocken
| Nr. | Patron | Nominal | Gussjahr | Gießer |
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| 1 | Maria Himmelskönigin | e¹-6 | 1986 | Mark, Brockscheid |
| 2 | Joseph | a¹-6 | 1985 | Mark, Brockscheid |
| 3 | Albert | h¹-6 | 1985 | Mark, Brockscheid |
| 4 | Agnes | cis²-8 | 1985 | Mark, Brockscheid |
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ der monat. Hrsgb. Katholischer Kirchengemeindeverband Derendorf-Pempelfort (SBKZ094) [1]
- ↑ Die Orgeln: Sankt Lukas. In: kirche-in-derendorf.de. Archiviert vom am 24. Dezember 2011; abgerufen am 20. Dezember 2022.
Koordinaten: 51° 15′ 25,3″ N, 6° 46′ 45,5″ O