Luis Britto García
Luis Britto García (* 9. Oktober 1940 in Caracas) ist ein venezolanischer Schriftsteller, Historiker, Essayist, Dramatiker und politischer Berater der Regierung Venezuelas.
Leben
Luis Britto García hat sich in Lateinamerika mit einem umfangreichen und vielseitigen Werk einen Namen gemacht. Er verfasste Theaterstücke wie El Tirano Aguirre o La conquista de El Dorado (1976) und hat sich auch als Dramatiker etabliert. García hat ein Doktorat der Rechte an der Universidad Central de Venezuela erworben.
Politisch stand er Hugo Chávez[1] und dessen Bolivarischen Revolution nahe, die er von Anbeginn unterstützte. Später sah er neoliberale Lobbygruppen im Umfeld von dessen Nachfolger Nicolás Maduro am Werk. In der Zeitung Últimas Noticias[1] äußerte er am 12. und 19. November 2017 scharfe Kritik am Gesetz zum Schutz ausländischer Direktinvestitionen. Dieses wurde am 27. Dezember 2017 verabschiedet, ohne den ordentlichen Weg durch die Instanzen zu nehmen.
Werke (Auswahl)
- Rajatabla. Roman, 1971
- Abrapalabra. Erzählungen, 1980
- La orgía imaginaria. Erzählungen, 1983
- Einzelerz., Übers. José Antonio Friedl Zapata: Mitia. In: Ein neuer Name, ein fremdes Gesicht. 26 Erzählungen aus Lateinamerika. Hg. wie Übers. Sammlung Luchterhand, 834. Neuwied, 1987, 1989, S. 123–128
Auszeichnungen
- Venezolanischer Staatspreis für Literatur (2001)
- Casa-de-las-Américas-Preis (1970 und 2005)
Weblinks
- Luis Britto-García en La BitBlioteca ( vom 27. November 2012 im Internet Archive)
- Lateinamerikanisch-Österreichisches Literaturforum ¡En español, por favor! 2015 Literarische Stimmen aus Lateinamerika, Spanien und Österreich
- Ley de impunidad en Venezuela: Luis Britto García