Luis Acuña (Politiker)

Luis Augusto Acuña Cedeño (* 26. Mai 1946 in El Palenque, Municipio Montes, Bundesstaat Sucre; † 27. August 2023 in Caracas) war ein venezolanischer Politiker der Partido Socialista Unido de Venezuela (PSUV) und der Gran Polo Patriótico Simón Bolívar (GPP-SB), der unter anderem zwischen 2007 und 2010 Minister für Hochschulbildung sowie von 2012 bis 2017 Gouverneur des Bundesstaates Sucre.

Leben

Luis Augusto Acuña Cedeño absolvierte nach dem Besuch des Liceo Antonio José de Sucre ein Physikstudium an der Universidad Central de Venezuela (UCV), das er 1972 mit einem Licenciado en Física beendete. Ein darauf folgendes postgraduales Studium am Rensselaer Polytechnic Institute (RPI) schloss er 1974 mit einem Master und beendete 1979 seine Promotion zum Doctor of Philosophy (Ph.D.) an der University of Western Ontario. Er war als Hochschullehrer an der Universidad de Oriente (UDO) in Cumaná tätig und zwischen 1987 und 1990 Forschungskoordinator der UDO am Campus Sucre. Nachdem er von 1992 bis 1994 Akademischer Koordinator der UDO war, fungierte er zwischen 1995 und 1998 als Dekan der UDO am Campus Sucre.

Am 14. Januar 2000 wurde Acuña, der 1999 zunächst Mitglied der Nationalen Verfassunggebenden Versammlung (Asamblea Nacional Contituyente) für die von Chávez gegründeten Bewegung für eine Fünfte Republik MVR (Movimiento Quinta República) erstmals zum Mitglied der Nationalversammlung (Asamblea Nacional) gewählt und vertrat in diesem bis zum 7. Januar 2007 den Bundesstaat Sucre. Er bekleidete als Nachfolger von Samuel Moncada[1] zwischen dem 8. Januar 2007 und seiner Ablösung durch Edgardo Ramírez am 7. Februar 2010 in der Regierung von Staatspräsident Hugo Chávez[2] den Posten des Ministers für Hochschulbildung (Ministro de Educación Superior de Venezuela). Er war vom 5. Januar 2011 bis zum 27. Dezember 2012 als für die Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas PSUV (Partido Socialista Unido de Venezuela), die 2007 aus der MVR hervorgegangen war, als Vertreter des Bundesstaates Sucre noch einmal Mitglied der Nationalversammlung.

Bei den Gouverneurswahlen am 16. Dezember 2012 konnte Luis Acuña für den Gran Polo Patriótico Simón Bolívar (GPP-SB) mit 60 Prozent gegen 36 Prozent den Bewerber des Mesa de la Unidad Democrática (MUD), Hernán Núñez, besiegen[3] und wurde im Anschluss am 28. Dezember 2012 als Nachfolger von Enrique Maestre Gouverneur des Bundesstaates Sucre. Er bekleidete dieses Amt bis zum 30. Januar 2017, woraufhin Edwin Rojas[4] ihn ablöste.[5]

Einzelnachweise

  1. Moncada (Acosta), Samuel (Reinaldo). In: rulers.org. Abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).
  2. Chávez (Frías), Hugo (Rafael). In: rulers.org. Abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).
  3. Venezuela: 16 December 2012. In: rulers.org. Abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).
  4. Rojas (Mata), Edwin (Antonio). In: rulers.org. Abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).
  5. Venezuela States from 1989: Sucre Governors. In: rulers.org. Abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).