Ludwig Waldbott von Bassenheim

Ludwig Maria Friedrich Graf von Waldbott-Bassenheim (* 1. Mai 1876 in Saint Helier auf der Insel Jersey; † 23. August 1926 in Landsberg am Lech) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben

Ludwig von Waldbott-Bassenheim entstammte dem rheinischen Adelsgeschlecht Waldbott von Bassenheim, aus dem zahlreiche namhafte Persönlichkeiten hervorgegangen sind. Er war ein Sohn des Grafen Friedrich Ludwig Heinrich von Waldbott-Bassenheim (1844–1910) und dessen schweizerische Ehefrau Rosa Schürch von Reeden (1854–1904)[1] und verfügte über einen umfangreichen Grundbesitz in Schwaben, Württemberg und Hessen. Als Nachfolger seines Vaters hatte er vom 11. März 1912 bis 1918 als erblicher Reichsrat einen Sitz in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten.

In der Bayerischen Armee war er Hauptmann[2].

Er kam bei einem Ballonabsturz ums Leben.

Familie

Waldbott-Bassenheim war seit dem 15. Juni 1903 mit Marie Freiin von Godin (1883–1967) verheiratet. Aus der Ehe sind die Kinder Hugo Franz Maria Heinrich Ludwig Irenäus (1907–1981, ∞ 1932 Hedwig Hienerwadel), Maria Ludovika Franziska Xaveria Irene Henriette (1911–1995, ∞ 1936 Herbert von Hartz (1904–1989)), Ludwig Maria Edmund Franz Heinrich (1912–1935), Carl Maria Paul Renatus Felix Heinrich (1913–1939) und Wilhelmine Maria Ludovika Viktoria Henriette (1915–1977, ∞ Otto Winhold (1884–1952)) hervorgegangen.

Siehe auch

Ludwig Waldbott von Bassenheim in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek

Einzelnachweise

  1. Gothaischer genealogischer Hofkalender nebst diplomatisch-statistischem Jahrbuch, Band 119. 1882 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Gothaischer genealogischer Hofkalender. 1909 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).