Lourdesgrotte (Sankt Martin)
| Lourdesgrotte | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Sankt Martin | |
| Bauherr | Jakob Koch | |
| Baustil | Lourdesgrotte | |
| Baujahr | um 1912 | |
| Koordinaten | 49° 17′ 49,7″ N, 8° 5′ 30,3″ O | |
| Besonderheiten | ||
| nach einer Wallfahrt des Bauherrn nach Lourdes errichtet | ||
Die Lourdesgrotte ist eine Mariengrotte in Sankt Martin (Pfalz).
Lage und Beschaffenheit
Die Grotte befindet sich auf der Waldgemarkung von Sankt Martin am Osthang des Hochbergs in der Haardt, wie der Ostrand des Pfälzerwalds genannt wird. Weiter östlich steht die Kropsburg und weiter westlich die St.-Ottilia-Kapelle. Wenige hundert Meter nordöstlich beginnt das Siedlungsgebiet der Ortsgemeinde. In unmittelbarer Nähe der Grotte verläuft ein Kreuzweg, an dem sich ein Wegweiser zum Wallfahrtsort befindet.[1] Die Grotte enthält mehrere Dankestafeln.
Geschichte
Die Lourdesgrotte wurde um das Jahr 1912 nach ihrem Vorbild, der Grotte von Massabielle in Lourdes, angelegt, wo eine junge Frau 1858 Visionen erlebte, die sie als Marienerscheinungen verstand.[2] Gestiftet wurde sie vom Kaufmann und Tuchhändler Jakob Koch, nachdem er eine Wallfahrt nach Lourdes, inzwischen einem bedeutenden Marienheiligtum, unternommen hatte.[3]
Brauchtum
Vor Ort finden gelegentlich Gottesdienste und Wallfahrten statt.
Tourismus
An der Lourdesgrotte führt der Pfälzer Keschdeweg vorbei.[4]