Londoner Vertrag (1861)

Der Londoner Vertrag wurde auf dem Londoner Kongress am 31. Oktober 1861 von Frankreich, Spanien und England geschlossen. Die drei Länder waren die Hauptgläubiger von Mexiko und der Zweck des Vertrages war in erster Linie, durch eine militärische Intervention die Rückzahlung der Schulden zu erzwingen. Frankreich hatte als weiteres Ziel, eine Monarchie nach europäischem Vorbild zu errichten.

Das Ziel des Vertrages widersprach der Monroe-Doktrin, aber aufgrund des Bürgerkrieges war es den Vereinigten Staaten nicht möglich, diese durchzusetzen.[1][2]

Hintergründe

Am 17. Juli 1861 hatte Benito Juárez erklärt, nach Bestätigung durch den Kongress, die Schuldenzahlungen für zwei Jahre auszusetzen.[3] Dies sahen die drei Mächte als Provokation, sie brachen die Diplomatischen Beziehungen ab und beschlossen den Londoner Vertrag.[4]

Einzelnachweise

  1. Miriam Gassner: Hausrecht und Völkerrecht. In: Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs. Band 1/2016, 2016, ISSN 2224-4905, S. 5–23, doi:10.1553/BRGOE2016-1s5 (oeaw.ac.at [abgerufen am 13. Oktober 2025]).
  2. William Spence Robertson: The Tripartite Treaty of London. In: The Hispanic American Historical Review. Band 20, Nr. 2, 1940, ISSN 0018-2168, S. 167–189, doi:10.2307/2506949, JSTOR:2506949.
  3. Constantin Bulle: Geschichte der neuesten Zeit: 1815–1871. Von 1848 bis 1871. Credner, 1876 (google.de [abgerufen am 13. Oktober 2025]).
  4. Jost Dülffer, Martin Kröger, Rolf-Harald Wippich: Vermiedene Kriege: Deeskalation von Konflikten der Großmächte zwischen Krimkrieg und Erstem Weltkrieg, 1865–1914. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2018, ISBN 978-3-486-83034-7, S. 88 (google.de [abgerufen am 13. Oktober 2025]).