Loitzmannsdorf

Loitzmannsdorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Loitzmannsdorf
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Neunkirchen (NK), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Neunkirchen
Pol. Gemeinde Altendorf
Koordinaten 47° 39′ 16,7″ N, 16° 0′ 22,6″ O
Höhe 717 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 33 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 11 (2001f1)
Fläche d. KG 64,13 ha (31. Dez. 2023)
Postleitzahl 2640f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05170
Katastralgemeindenummer 23126
Zählsprengel/ -bezirk Altendorf (31801 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
33

BW

Loitzmannsdorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Altendorf in Niederösterreich mit 33 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Geofreafie

Das südwestlich von Altendorf auf einer baumlosen Kuppe liegende Dorf ist über die Landesstraße L137 erschlossen und entwässert über den Haßbach in die Pitten. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 13 Adressen.[2]

Geschichte

Der Name Loitzmannsdorf wurde erstmals im Jahr 1090 in einer Urkunde als Mittelpunkt eines aus 10 Königshufen bestehenden Gutes erwähnt. 1420 bestand der Ort aus 5 Bauernhäusern, heute sind es derer 11.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit fünf Häusern genannt, das nach Kranichberg eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Kranichberg besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde vom Magistrat Wr. Neustadt ausgeübt.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Loitzmannsdorf einige Landwirte ansässig.[4]

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 3. Band: Klosterthal bis Neunkirchen. Mechitaristen, Wien 1831, S. 152 (LoitzmannsdorfInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 104, Sektion Gloggnitz, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,1 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 251.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 428 (Loitzmannsdorf in der Google-Buchsuche).
  4. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 343