Lis Künzli
Lis Künzli (* 12. April 1958 in Willisau) ist eine Schweizer Übersetzerin französischer Literatur.[1]
Leben
Lis Künzli studierte nach dem Lehrerdiplom Germanistik und Philosophie in Zürich und Berlin.
Sie übersetzte u. a. Pierre Bayard, Atiq Rahimi, Pascale Hugues, Amin Maalouf, Antoine Compagnon, Marie-Jeanne Urech, Fanny Wobmann, Camille Laurens, Marivaux und S. Corinna Bille. Künzli lebt heute in Toulouse.
Künzli ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke, VdÜ.
Ehrungen
2009 wurde Künzli mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis ausgezeichnet. Laut der Jury zeichnen sich ihre Übersetzungen «durch bemerkenswerte Genauigkeit und Sinn für sprachliche Nuancen aus. […] Außergewöhnlich sind ihre große Ausdruckskraft und die Lust an schönen Formulierungen.»[2]
2024 erhielt sie den Prix lémanique de la traduction. Die Jury würdigte «das lange und konstante Wirken der Preisträgerin in der Übersetzung zeitgenössischer französischsprachiger Literatur» und lobte «ihren feinen Sinn für die Nuance, ihre Freude an Sprachspiel und Wortwitz, gepaart mit großer Sorgfalt und Ernsthaftigkeit».[3]
Weblinks
- Publikationen von und über Lis Künzli im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek
- Literatur von und über Lis Künzli im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Lis Künzli in der Übersetzer-Datenbank des VdÜ, 2025
Einzelnachweise
- ↑ Lis Künzli. In: goodreads.com. Abgerufen am 28. Oktober 2025.
- ↑ Der Eugen-Helmlé Preis für außergewöhnliche deutsch-französische Übersetzungen ging 2009 an die Schweizerin Lis Künzli. Saarländischer Rundfunk, abgerufen am 28. Oktober 2025.
- ↑ Der Prix lémanique de la traduction wird verliehen an: Lis Künzli und Françoise Toraille. Fondation du Prix lémanique de la traduction, abgerufen am 28. Oktober 2025.