Liomerinae
| Liomerinae | ||||||||||||
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Liomera cinctimanus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Liomerinae | ||||||||||||
| Sakai, 1976 |
Die Liomerinae sind eine Unterfamilie der Rundkrabben.[1]
Merkmale
Liomerinae sind oft leuchtend gefärbt. Der Carapax ist querovaL oder sechseckig und bis zu doppelt so breit wie lang. Der vordere Seitenrand ist unbewaffnet oder stumpf gelappt. Die Länge des dritten und vierten thorakalen Sterniten zusammen ist etwa gleich oder etwas geringer als die Maximalbreite. Die Antennulen falten sich quer. Die Fingerspitzen der Scheren (Chelae) sind am Okklusionsrand ausgehöhlt und löffelartig verbreitert. Sie überkreuzen sich nicht beim Schluss. Die Schreitbeine (P2 bis P5) haben keinen Arretierungsmechanismus zwischen Dactylus und Propodus.[2]
Systematik
Die Unterfamilie ist vermutlich nicht monophyletisch.[2] Nach derzeitigem Stand (Oktober 2025) umfasst sie folgende Gattungen:[1]
- Actiomera Ng, Guinot & Davie, 2008
- Bruciana Serène, 1977
- Liomera Dana, 1851
- Lipkemera Davie, 2010
- Neoliomera Odhner, 1925
- Paraliomera Rathbun, 1930
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Liomerinae Sakai, 1976. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 1. November 2025 (englisch).
- ↑ a b Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Liomerinae Sakai, 1976. In: Marine Decapod Crustacea: A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 774.