Liochlaena subulata
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Liochlaena subulata | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Liochlaena subulata | ||||||||||||
| (A. Evans) Schljakov |
Liochlaena subulata, früher Jungermannia subulata, ist eine Lebermoos-Art aus der Familie Jungermanniaceae. Deutsche Namen sind Pfriemen-Jungermannmoos oder Pfriemliches Jungermannmoos.
Merkmale
Liochlaena subulata ist nahe verwandt mit Liochlaena lanceolata. Sie bildet hell- bis grasgrüne, manchmal rötlichbraune lockere Rasen. Die Pflanzen und die Blätter sind der genannten Art sehr ähnlich. Im Gegensatz zu Liochlaena lanceolata weisen die Pflanzen regelmäßig arttypische, aufsteigende, nur schuppenartig beblätterte, Brutkörper tragende Triebe auf. Die Geschlechterverteilung ist diözisch. Sporogone sind zumindest aus Österreich unbekannt.
Standortansprüche und Verbreitung
Das Moos wächst in luftfeuchten Schluchtwäldern auf feucht-schattigem Silikatgestein, weiters auf Totholz, selten auf Humus oder lehmigen Erdrainen. Die Wuchsorte befinden sich in submontanen und montanen Höhenlagen, zirka von 400 bis 1200 Metern Höhe.
In Österreich kommt die Art nur im östlichen Teil vor, etwa von Kärnten und Oberösterreich an, hier ist sie in den Nord-, Zentral- und Südalpen, im Klagenfurter Becken und im südöstlichen Vorland zerstreut bis selten. Im westlichen Österreich fehlt sie, ebenso fehlt sie in der Schweiz. In Deutschland gibt es nur wenige Funde.
Weltweit werden Vorkommen angegeben aus Zentral- und Osteuropa, im Norden aus Schweden, weitere aus dem Kaukasus, aus Teilen Asiens, aus Nordamerika und Hawaii.
Literatur
- Jan-Peter Frahm, Wolfgang Frey: Moosflora (= UTB. 1250). 4., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8252-1250-5.
- Heribert Köckinger: Die Horn- und Lebermoose Österreichs (Anthocerotophyta und Marchantiophyta), Catalogus Florae Austriae, II Teil, Heft 2, ISBN 978-3-7001-8153-8.
- Lars Söderström et al. (2016): World checklist of hornworts and liverworts. PhytoKeys 59: 1–828.