Linie 8 (Straßenbahn München)
Die ehemalige Linie 8 der Straßenbahn München (in München umgangssprachlich als Trambahn oder Tram bezeichnet) ist – obwohl sie bereits seit 1975 nicht mehr verkehrt – immer noch die bekannteste Straßenbahn-Linie der bayerischen Landeshauptstadt München. Sie verdankt diese Bekanntheit vor allem dem 1949 erschienenen Couplet Ein Wagen von der Linie 8 des Volkssängers Weiß Ferdl, in dem dieser satirisch-derb die Zustände in den in der Nachkriegszeit oft überfüllten Zügen der Münchner Tram aufs Korn nahm. Das Lied gilt noch heute als Hymne der Münchner Straßenbahn. In den 1960er Jahren war die Linie 8, die erstmals 1902 auf Teilabschnitten ihrer späteren Linienführung eingesetzt wurde, die längste und nachfragestärkste Linie Münchens. Im Zuge des Ausbaus der U-Bahn München und der Inbetriebnahme des U-Bahn-Abschnitts zwischen Goetheplatz und Harras wurde die Linie 8 im November 1975 eingestellt, die nicht durch die U-Bahn ersetzten Streckenabschnitte wurden durch andere Linien der Straßenbahn übernommen.
Geschichte
Vorläufer
Erstmals verkehrte eine Linie der damaligen Pferdebahn unter der Nummer VIII (damals noch mit römischen Ziffern geschrieben) in München ab 21. Juni 1878 zwischen dem Bahnhof Haidhausen und der Lilienstraße in der Unteren Au über Weißenburger Straße, Rosenheimer Straße und Gasteig. Mit dem späteren Verlauf der Linie 8 hatte diese relativ kurze Streckenführung nichts zu tun und wurde 1891 eingestellt.[1]
Zwischen 1895 und 1900 gab es nochmals eine Linie VIII, diesmal zwischen Färbergraben und Isartalbahnhof über Sendlinger-Tor-Platz und Thalkirchner Straße. Lediglich am Sendlinger Tor überschnitt sich diese Linie mit der Streckenführung der späteren Linie 8. 1900 erhielt sie die neue Nummer VI.[1]
Außenlinie nach Milbertshofen
Auf Teilen ihres späteren Linienwegs verkehrte die Linie 8 erstmals am 27. November 1902, zunächst noch als Linie VIII bezeichnet, auf dem kurzen Abschnitt zwischen Schleißheimer-/Georgenstraße und Augusten-/Theresienstraße über Görresstraße, Josephsplatz und Augustenstraße. 1904 wurde die Linie nach Norden bis zum Riesenfeld in Milbertshofen verlängert, etwa in Höhe der heutigen Endschleife Petuelring. Die damals selbständige Gemeinde Milbertshofen hatte für den Betrieb eine Garantie für den Ausgleich eventueller Verluste übernommen, Fahrgäste hatten einen Zuschlag zum normalen Tarif zu zahlen.[2] 1906 wechselten die Linienbezeichnungen in München zu arabischen Ziffern, seitdem verkehrte sie als Linie 8.[1] Vor dem Ersten Weltkrieg wurde diese Außenlinie alle 20 Minuten bedient.[3]
Zum 1. April 1919 ging die Streckenverlängerung vom Riesenfeld vorbei am BMW-Werk bis in den Ortskern von Milbertshofen am heutigen Anhalter Platz in Betrieb, die Linie 8 wurde entsprechend bis Milbertshofen geführt. Hierfür hatte diesmal BMW einen Garantievertrag mit den Städtischen Straßenbahnen abgeschlossen.[4] 1928 wurde der stadtseitige Endpunkt bis zur Ecke Schleißheimer/Hohenzollernstraße zurückgezogen, wo im Zuge des Ausbaus der tangentialen Strecke über die Hohenzollernstraße eine neue Schleifenanlage erbaut worden war. Dort bestand Anschluss an die Linie 7 in bzw. aus Richtung Innenstadt sowie zur tangentialen Linie 22 zwischen dem Nikolaiplatz in Schwabing und dem Harras in Untersendling. Bis 1935 blieb die Linie 8 eine Außenlinie in Verlängerung der Linie 7 und erreichte die Innenstadt nicht.[1]
Ab 1935 als Durchmesserlinie
1935 und 1936 führte die Münchner Tram eine umfassende Linienreform durch. In diesem Zug stieg die Linie 8 von einer reinen Vorortlinie zu einer wichtigen Durchmesserlinie in Nord-Süd-Richtung auf. Ab 6. Dezember 1935 bediente sie folgenden Laufweg: Kurfürstenplatz – Barer Straße – Stachus – Sendlinger-Tor-Platz – Lindwurmstraße – Am Harras – Plinganserstraße – Boschetsrieder Straße – Hofmannstraße. Zwischen Sendlinger Tor und der Hofmannstraße in Obersendling, wo sich auch der Betriebshof 6 der Verkehrsbetriebe befand, wurde sie durch die HVZ-Linie 28 verstärkt und zwischen Kurfürstenplatz und Lindwurmstraße durch die Linie 18 nach Thalkirchen.[1]
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs war der Straßenbahnverkehr auf der wichtigen Hauptachse über die Ludwig- und Leopoldstraße aufgrund der erheblichen Bombenschäden nicht mehr möglich. Um Schwabing anzubinden, verkehrte die Linie 8 ab 1944 operativ ab ihrer nominellen Endstelle am Kurfürstenplatz weiter über die Hohenzollernstraße nach Schwabing und über die Leopoldstraße bis zur Endstelle am Kölner Platz.[5]
Nach Kriegsende nahm die Linie 8 ab 6. Juni 1945 abschnittsweise wieder den Verkehr auf, wobei die Führung bis zum Kölner Platz am Klinikum Schwabing beibehalten wurde. Auf voller Länge zwischen Hofmannstraße und Kölner Platz fuhr sie bereits ab 6. Juli. Kurzzeitig wurde sie im Oktober 1945 wieder bis Kurfürstenplatz zurückgezogen, ab 25. November fuhr die Linie 8 jedoch wieder bis Schwabing, nunmehr mit Endstelle an der Münchner Freiheit. Im April 1949 verkürzten die Verkehrsbetriebe die Linie wieder bis Kurfürstenplatz, bereits 1950 jedoch erneut der Kölner Platz die Endstelle und blieb es bis 1959. Ab 1951 verstärkte die Linie 18 im Tagesverkehr wieder die Linie 8 zwischen Kurfürstenplatz und Hofmannstraße, in der HVZ kam ab 1955 durch die Linie 28 (zwischen 1956 und 1960 als E28 bezeichnet) zwischen Kurfürstenplatz und Sendlinger-Tor-Platz dazu, ab dort abweichend vom Linienweg der Stammlinie 8 weiter bis Isartalbahnhof.[6]
Verlängerungen nach Norden und Süden
Ab Ende der 1950er Jahre entstanden im Münchner Straßenbahnnetz wieder erste Neubaustrecken. Am 8. September 1959 ging zunächst die kurze Verlängerung zwischen Kölner Platz und Scheidplatz in Betrieb und die Linie 8 wurde bis zur neuen Schleifenanlage am Scheidplatz verlängert. Bereits gut eine Woche später folgte die direkte Strecke zwischen Kurfürstenplatz und Scheidplatz durch die Belgradstraße und die Linie 8 fuhr auf direktem Weg zum Scheidplatz. Lediglich die HVZ-Linie 28 verkehrte noch bis April 1962 auf dem umwegigen früheren Linienweg über Hohenzollern-, Leopold- und Parzivalstraße zum Scheidplatz. Ab da verkehrte sie zwischen Scheidplatz und Harras parallel zur Linie 8 und ab dem Harras zu einer neuen Endstation am Westfriedhof.[6]
Zu Beginn der 1960er Jahre verfolgte München das Konzept eines Ausbaus der Trambahn mit Unterpflaster- und Schnellstraßenbahnstrecken. Die Linie 8 wurde an beiden Enden mit solchen Strecken in neue Wohnviertel verlängert und entwickelte sich so zur längsten Linie des Netzes. Am 8. November 1963 wurde die Linie 8 zunächst am nördlichen Ende verlängert, an diesem Tag ging die neue, überwiegend straßenunabhängig trassierte Tramstrecke vom Petuelring nach Harthof in Betrieb. 1964 folgte am südlichen Ende der Linie 8 zunächst ab 30. September eine kurze Verlängerung von der Hofmannstraße bis zu einer neuen Schleifenanlage am Ratzingerplatz. Bereits einen Monat später folgte am 31. Oktober 1964 die Eröffnung der neuen Schnellstraßenbahnstrecke vom Ratzingerplatz bis in die neue Großwohnsiedlung Fürstenried West. Im gleichen Jahr ging schließlich am 18. Dezember im Norden der Stadt die kurz vor der Endstelle Harthof abzweigende Neubaustrecke zum Hasenbergl in Betrieb.[1] Auf beiden Außenabschnitten befuhr die Linie 8 nun Strecken mit überwiegend eigenem Bahnkörper, teils neben der Straße trassiert. Drei stark befahrene Hauptstraßen wurden kreuzungsfrei unterquert. Mit nunmehr 20,7 km Linienlänge war die Linie 8 die längste Linie der Münchner Straßenbahn, in der HVZ am Morgen und am Nachmittag wurde sie ab 1966 alle drei bis vier Minuten bedient. Die bisherigen Verstärkerlinien waren zuvor sukzessive eingestellt und durch Taktverdichtungen der Stammlinie ersetzt worden. Mit ersten Ausbaumaßnahmen wie etwa der Abgrenzung eines eigenen Bahnkörpers in der Lindwurmstraße und der Herausnahme des Durchgangsverkehrs aus der Barer Straße gelang es, die aufgrund der rapiden Zunahme des motorisierten Individualverkehrs (MIV) auf 16,3 km/h abgesunkene mittlere Reisegeschwindigkeit wieder auf 18,4 km/h anzuheben, trotz der überwiegenden Streckenführung im Straßenraum.[7]
Die Stadt München hatte 1964 – im gleichen Jahr, in dem die Linie 8 ihre größte Länge erreichte – beschlossen, statt eines schrittweisen Ausbaus der Trambahn direkt eine Voll-U-Bahn zu bauen. Im Februar 1965 begann der Bau der ersten Strecke der U-Bahn München, befördert 1966 durch die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 1972 nach München. Die Strecken der Trambahn sollten schrittweise durch die U-Bahn ersetzt werden oder auf Busverkehr umgestellt werden.[8]
Rechtzeitig vor den Spielen ging am 8. Mai 1972 die U-Bahn-Strecke zwischen dem Olympiapark und der Innenstadt in Betrieb. Das Liniennetz von Tram und Bus wurde so umgestaltet, dass beide möglichst als Zubringer zur U-Bahn fungieren sollten. Die Linienführung der Linie 8 wurde daher auf den Abschnitt Fürstenried West – Scheidplatz verkürzt, den Abschnitt zum Hasenbergl übernahm eine neue Linie 13 ab Scheidplatz. Am neuen U-Bahnhof Scheidplatz entstand eine neue Schleifenanlage. Die Verkehrsbetriebe erhofften sich davon auch eine höhere Zuverlässigkeit der Tram, da Verspätungen aus der Innenstadt nicht mehr auf die weitgehend straßenunabhängigen Strecken nach Harthof und zum Hasenbergl übertragen werden konnten.[8]
Einstellung der Linie
Im November 1975 ging die südliche Verlängerung der U-Bahn-Strecke zum Harras in Betrieb, damit konnten die Verkehrsbetriebe auf die Tram zwischen Sendlinger Tor und Harras verzichten. Am 22. November 1975 hatte die Linie 8 ihren letzten Betriebstag. Zwischen Harras und Fürstenried West wurde sie durch die Linie 16 ersetzt, die ihrerseits 1991 durch die U-Bahn abgelöst wurde. Den Streckenabschnitt zwischen Sendlinger Tor und Scheidplatz über Stachus und Barer Straße übernahmen die Linien 15 und 25. Letztere verkehrte nunmehr von Grünwald bis Harthof. Damit war sie mit 21,3 km noch etwas länger als die Linie 8 bis 1972 und weichte das Konzept der Zubringerverkehre zur U-Bahn wieder etwas auf. Bereits im Mai 1976 wurde sie jedoch wieder zum Scheidplatz zurückgezogen.[9]
In Erinnerung an die Linie 8 bediente ab 1980 die neue Linie U8 die in Betrieb gegangene und westlich parallel zur alten Strecke der Linie 8 verlaufende U-Bahn-Strecke zwischen Scheidplatz und Hauptbahnhof und weiter nach Neuperlach Süd. 1988 bekam sie die neue Liniennummer U2. Seit 2013 verkehrt die U8 wieder als Verstärkerlinie an Samstagen zwischen Olympiazentrum und Neuperlach Süd. Die Mehrzahl der in den 1960er Jahren von der Linie 8 befahrenen Streckenabschnitte ist stillgelegt, auf dem verbliebenen Abschnitt zwischen Sendlinger Tor und Scheidplatz verkehrt mit Stand 2025 durchgehend die Linie 28, auf Teilabschnitten weitere Linien.
Fahrzeugeinsatz
Bis in den Zweiten Weltkrieg bestand der Wagenpark in München fast ausschließlich aus vierachsigen Triebwagen mit Maximum-Drehgestellen, von den ab 1898 beschafften Wagen der Baureihe A bis zu den 1929/30 ausgelieferten Wagen der Baureihe F. In der Regel führten die Wagen ein oder zwei zweiachsige Beiwagen mit. Ab 1936 kamen mit der Aufwertung zur Durchmesserlinie vor allem neuere Triebwagentypen auf der Linie 8 zum Einsatz, ansonsten unterschied sich der Wageneinsatz aber nicht nennenswert von den übrigen Linien. Die im Verlauf des Krieges teils gebraucht und teils neu beschafften zweiachsigen Triebwagen kamen in der Regel nicht auf der Linie 8 zum Einsatz.
Ab Anfang der 1950er Jahre beschafften die Verkehrsbetriebe große Serien als Lenkdreiachser ausgeführter Großraumwagen der Baureihe M sowie weitgehend baugleiche Beiwagen der Baureihe m. Die ersten Wagen der ab 1953 mit insgesamt 180 Stück beschafften Baureihe M3.64 kamen auf der Linie 8 zum Einsatz.[10] Ab November 1964 verkehrten sie als sogenannte „Großzüge“, bestehend aus zwei Trieb- und einem Beiwagen.[7] Die für die Münchner Tram typischen Dreiachserzüge blieben bis Ende der 1960er Jahre auf der Linie 8, wobei ab 1965 die neueste Serie M 5.65 zum Einsatz kam.[11] Mitte der 1960er Jahre waren zu Zeiten des 3/4-Minuten-Takts insgesamt 45 Umläufe für die Linie erforderlich. Ab 1967 kamen die neuen, fassungsstarken Kurzgelenkwagen der Baureihe P auf die hochfrequentierte Linie und lösten zusammen mit den weitgehend baugleichen p-Beiwagen die M/m-Großzüge ab. Bis zur Einstellung 1975 blieben die P/p-Züge auf der Linie 8. Zwischen 1970 und 1975 rüsteten die Verkehrsbetriebe alle Linien auf schaffnerlosen Betrieb um. Auf der Linie 8 verkehrten zwischen Februar 1971 und Mai 1972 daher alle noch mit Schaffnern besetzten Kurse als Linie 18.[12]
Ein Wagen von der Linie 8
Ihre hohe Bekanntheit auch Jahrzehnte nach der Einstellung verdankt die Linie 8 dem Couplet Ein Wagen von der Linie 8, das der Volkssänger Weiß Ferdl kurz vor seinem Tod im Jahr 1949 veröffentlichte. Hintergrund war, dass der Sänger, der bereits vor 1933 mit den Nationalsozialisten sympathisiert hatte, nach dem Krieg in seinem Entnazifizierungsverfahren als „Mitläufer“ eingestuft worden war.[13] Die US-Militärregierung beschlagnahmte daher den Mercedes-Benz des wohlhabenden Sängers. Er war nun auf die Benutzung der Straßenbahn angewiesen. Die Haltestelle Boschetsrieder Straße/Wolfratshauser Straße der Linie 8 war die zu seinem Wohnhaus im Nobelvorort Solln nächstgelegene Haltestelle – wenn auch in erheblicher Fußwegentfernung – und Weiß Ferdl musste sich mit den damit verbundenen Unannehmlichkeiten, wie überfüllten Wagen und schlechtem Komfort, auseinandersetzen. Das Lied wurde sein größter Erfolg.[14]
In der Nachkriegszeit war die Münchner Trambahn enorm gefragt und entsprechend überlastet. Das Lied spießt die daraus resultierenden Probleme in sympathisch-bissiger Form auf, wobei jedoch auch diverse Vorurteile bedient werden. Die Gesangspassagen werden wiederholt durch Sprecheinlagen unterbrochen, in denen Weiß Ferdl den Schaffner und verschiedene Fahrgäste imitiert. Vorherrschend ist ein typisch Münchner Grantler, der in derb-deftiger Wortwahl alles kritisiert, was ihm nicht passt, sei es die Jugend, die Frauen; auch die von Weiß Ferdl gern karikierten Preißn bekommen ihr Fett ab. Die umstehenden Fahrgäste und der Schaffner geben in gleicher Münze zurück. Ein Running Gag ist die ältere Dame, die sich wiederholt beim Schaffner erkundigt, wann sie denn zum Max-Weber-Platz umsteigen müsse. Nicht ganz der Realität entsprach die Pointe in den letzten Zeilen, denn der Münchner Nordfriedhof wurde nicht von der Linie 8, sondern der Linie 6 bedient:
„‚Ach bitte schön, Herr Schaffner, Max-Weber-Platz?‘
‚Jetz is de no oiwei da. Mein Gott! I hab’s eahna do zwanzg moi gsagt.
Am Stachus, bei der letzten Station, do hättn’s raus müssn!‘
‚Was? O Gott o Gott! Mich trifft der Schlag!‘
‚Gut, dann bleibn’s sitzn bis zum Nordfriedhof.‘“
Mit dem Lied, das zur Hymne vieler Tram-Fans wurde, verbinden viele Münchner auch die angebliche „gute alte Zeit“, ungeachtet der Tatsache, dass es die Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg beschreibt.[16] Das Kundenmagazin der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) trug bis 2011 den Titel „Linie 8“, ein in Form einer Straßenbahn ausgeführter Verkaufswagen für Süßigkeiten, der regelmäßig auf dem Oktoberfest zu Gast ist, firmiert als „Süße Linie 8“.[17]
Linienchronik
- 27.11.1902: Schleißheimer-/Georgenstraße – Augusten-/Theresienstraße
- 01.12.1904: Riesenfeld – Augusten-/Theresienstraße
- 12.04.1906: Riesenfeld – Karlsplatz
- 27.05.1906: Riesenfeld – Schleißheimer-/Georgenstraße
- 01.04.1919: Milbertshofen – Schleißheimer-/Georgenstraße
- 04.12.1928: Milbertshofen – Schleißheimer-/Hohenzollernstraße
- 06.12.1935: Kurfürstenplatz – Hofmannstraße
- 29.04.1945: eingestellt
- 24.05.1945: Sendlinger-Tor-Platz – Waldfriedhof
- 06.06.1945: Karlsplatz – Waldfriedhof
- 06.07.1945: Kölner Platz – Hofmannstraße
- 07.10.1946: Kurfürstenplatz – Hofmannstraße
- 25.11.1946: Münchner Freiheit – Hofmannstraße
- 05.05.1947: Kölner Platz – Hofmannstraße
- 19.04.1949: Kurfürstenplatz – Hofmannstraße
- 02.11.1950: Kölner Platz – Hofmannstraße
- 08.09.1959: Scheidplatz – Hofmannstraße
- 08.11.1963: Harthof – Hofmannstraße
- 30.09.1964: Harthof – Ratzingerplatz
- 31.10.1964: Harthof – Fürstenried West
- 18.12.1964: Hasenbergl – Fürstenried West
- 09.05.1972: Scheidplatz – Fürstenried West
- 23.11.1975: eingestellt
Literatur
- Frederik Buchleitner: Der letzte Wagen von der Linie 8. In: Straßenbahn Magazin November/Dezember 2025, S. 16–30
Weblinks
- Linie 8 – Die Geschichte der Trambahn-Linie 8 in München
- Warum besingt der Weiß Ferdl die Linie 8? In: Münchner Merkur, 4. Januar 2011.
- Liedtext: Ein Wagen von der Linie 8
- Ein Wagen von der Linie 8 auf YouTube
- Eine Legende auf Schienen · Die Linie 8 in München. Sendung vom 13. Dezember 1960. Bayerischer Rundfunk.
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f Frederik Buchleitner: Der letzte Wagen von der Linie 8. In: Straßenbahn Magazin November/Dezember 2025, S. 16–30, hier S. 24.
- ↑ Heinrich Wasil: Münchner Tram. Eine Geschichte der Straßenbahn in München. Alba Buchverlag, Düsseldorf 1976, ISBN 3-87094-314-9, S. 37.
- ↑ Heinrich Wasil: Münchner Tram. Eine Geschichte der Straßenbahn in München. Alba Buchverlag, Düsseldorf 1976, ISBN 3-87094-314-9, S. 31.
- ↑ Heinrich Wasil: Münchner Tram. Eine Geschichte der Straßenbahn in München. Alba Buchverlag, Düsseldorf 1976, ISBN 3-87094-314-9, S. 52.
- ↑ Frederik Buchleitner: Der letzte Wagen von der Linie 8. In: Straßenbahn Magazin November/Dezember 2025, S. 16–30, hier S. 20.
- ↑ a b Frederik Buchleitner: Der letzte Wagen von der Linie 8. In: Straßenbahn Magazin November/Dezember 2025, S. 16–30, hier S. 21.
- ↑ a b Frederik Buchleitner: Der letzte Wagen von der Linie 8. In: Straßenbahn Magazin November/Dezember 2025, S. 16–30, hier S. 23.
- ↑ a b Frederik Buchleitner: Der letzte Wagen von der Linie 8. In: Straßenbahn Magazin November/Dezember 2025, S. 16–30, hier S. 26.
- ↑ Heinrich Wasil: Münchner Tram. Eine Geschichte der Straßenbahn in München. Alba Buchverlag, Düsseldorf 1976, ISBN 3-87094-314-9, S. 137, 140.
- ↑ Die Triebwagen vom Typ M 3.64. In: trambahn.org. Abgerufen am 17. Dezember 2025.
- ↑ Die Triebwagen vom Typ M 5.65. In: trambahn.org. Abgerufen am 17. Dezember 2025.
- ↑ Frederik Buchleitner: Der letzte Wagen von der Linie 8. In: Straßenbahn Magazin November/Dezember 2025, S. 16–30, hier S. 25.
- ↑ Weiß Ferdl: Volkssänger und Schauspieler (1883-1949). In: Münchner Merkur, 8. Juli 2008.
- ↑ Bettina Hasselbring: Weiß Ferdl: Humorist und Volksschauspieler. Bayrischer Rundfunk, 19. Dezember 2023, abgerufen am 17. Dezember 2025.
- ↑ "Ein Wagen von der Linie 8" – Liedtext von Weiß Ferdl, 1883-1949. In: monopteros.de. Abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Warum besingt der Weiß Ferdl die Linie 8? In: Münchner Merkur. 4. Januar 2011, abgerufen am 17. Dezember 2025.
- ↑ Ursula Huckemeyer: Die „Süße Linie 8“ ist ein Unikat. In: OVB-Heimatzeitungen (Mühldorfer Anzeiger, Waldkraiburger Nachrichten, Neumarkter Anzeiger). 18. Juli 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025.