Linda Foerster
Linda Foerster (* 1984 in Gütersloh) ist eine deutsche Theaterschauspielerin.
Leben
Erste schauspielerische Erfahrungen sammelte Foerster bereits während ihrer Schulzeit. In der 12. Klasse spielte sie einer Schultheateraufführung die Bordellwirtin in der Komödie Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie von Max Frisch.[1]
Foerster absolvierte nach dem Abitur eine Schauspielausbildung am Schauspielstudio Freese in Hamburg, die sie 2006 abschloss. In ihrer Hamburger Zeit war sie als Gast am Altonaer Theater engagiert und arbeitete als Schauspiellehrerin an einer Hamburger Grundschule.
Von 2007 bis 2009 war Foerster festes Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig.[2] Dort spielte sie unter anderem die Hauptrolle der Dorothy in dem Theaterstück Der Zauberer von Oz nach Motiven des Kinderbuchs von Lewis Carroll.[3]
In Braunschweig arbeitete sie unter anderem mit den Regisseuren Christian Tschirner, Dominik Günther, Mario Portmann und Katja Ott.
Von der Spielzeit 2009/2010 bis 2012 war Linda Foerster festes Ensemblemitglied am Theater Erlangen.[4] Dort debütierte Foerster im Oktober 2009 erfolgreich in dem Theaterstück Clyde und Bonnie von Holger Schober.[5] Ebenfalls ab Oktober 2009 spielte sie dort als Partnerin von Hermann Große-Berg die Lizzie in der Komödie Das Ende von Anfang des irischen Dramatikers Seán O’Casey.[6] Ab Januar 2010 übernahm sie dort an der Seite von Steffen Riekers (als Nick) die Rolle der Putzi, der naiven Ehefrau des smarten Biologie-Dozenten Nick in Edward Albees Bühnenerfolg Wer hat Angst vor Virginia Woolf?.[7][8]
Ab April 2010 spielte sie am Theater Erlangen in einer Inszenierung der Regisseurin und Intendantin Katja Ott in Henrik Ibsens Schauspiel Die Frau vom Meer.[9] 2016 trat sie als Olga in Drei Schwestern auf.[10]
2013 spielte Linda Foerster die Rolle der Cookie im Film Adieu Paris.
Weblinks
- Linda Foerster bei IMDb
Einzelnachweise
- ↑ nordbayern de: Blitzschnell zur Schauspielerei. 16. Dezember 2009, abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ Linda Foerster Kurzporträt und Vita auf der Website des Staatstheaters Braunschweig (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche in Webarchiven)
- ↑ Höllenspaß im Zauberland von Oz Porträt von Martin Jasper, online verfügbar bei newsclick.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche in Webarchiven)
- ↑ Linda Foerster Kurzporträt auf der Homepage des Theaters Erlangen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche in Webarchiven)
- ↑ Ulrike Jochum: Theater in Erlangen: «Clyde und Bonnie». In: nordbayern de. 5. Oktober 2009, abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ Kampf gegen die Tücke des Objekts. In: nordbayern de. 22. Oktober 2009, abgerufen am 13. Oktober 2025.
- ↑ Ausweitung der Faustkampfzone (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Aufführungskritik in: Abendzeitung vom 24. Januar 2010
- ↑ Birgit Nüchterlein: Dramatisches Ende einer Lebenslüge. In: nordbayern de. 25. Januar 2010, abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ Hans-Peter Klatt: Wasser – so weit das Auge reicht. In: nordbayern de. 17. April 2010, abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ Dieter Stoll: Kritik: Anton Tschechow: Drei Schwestern | Erlangen. In: Die Deutsche Bühne. 8. April 2016, abgerufen am 12. Oktober 2025.